SKV Mörfelden: Volleyball-Damen schnappen sich Meistertitel

3:1 gegen Eintracht Wiesbaden / Aufstieg in die Oberliga Hessen

Das Meisterteam mit seinen Trainern (hinten links): Co-Trainer Peter Wolf, Viola Hortz, Simone Buch (rot), Maike Dehm, Svenja Taschinski, Eva Strobel, Saskia Luding, Mareike Hehlemann, Tamara Luding, Trainer Kevin Kocon und vorne Kiara Leitmann, Carolin Huck, Chantal Trautmann und Tanja Jungbluth. Foto: Krämer

SKV Mörfelden – Volleyball. Die Volleyballerinnen der SKV Mörfelden haben auch ihr letztes Saisonspiel bei Eintracht Wiesbaden mit 3:1 gewonnen. Die SKV Mörfelden holt sich so die Meisterschaft der Landesliga Hessen-Süd und steigt in die Volleyball Oberliga Hessen auf. Die Mörfelderinnen holten über die gesamte Saison mit 18 Spielen die Maximalausbeute von 18 Siegen. Davon endeten 12 Partien mit 3:0, fünfmal mit 3:1, und nur einmal mussten sie in den Tiebreak gegen den Tabellenzweiten TG Bad Soden III. 

In der ganzen Saison haben die Mörfelderinnen nur sieben Spielsätze abgegeben und 54 Sätze gewonnen, erzielten dabei 1485:1122 Ballpunkte und landeten mit 53 Punkten auf Platz eins in der Tabelle – zehn Punkte vor dem zweiten TG Bad Soden III. In der Heimspielstatistik gaben die Volleyballerinnen nur einen Spielsatz ab, verbuchten zehn Siege, 30:1 Sätze und 774:587 Ballpunkte.
Trainer Kevin Kocon, der zusammen mit dem Ex-Bundesligaspieler Peter Wolf (der in der Bundesliga für die United Volleys, in der 2. Liga für TG Rüsselsheim aufgelaufen ist und aktuell in der 3. Liga für SSC Langen spielt) ein Trainerteam bildet und die Volleyballerinnen der SKV Mörfelden nach dem Abstieg aus der Oberliga in der vorherigen Saison übernahm, sieht den Erfolg des Teams mit dem direkten Wiederaufstieg so: „Wir haben das Traineramt übernommen und wollten von Anfang an Erste werden, weil wir es dem Team zutrauten“. So legten die Coaches im Training wert auf die Basics Annahme, Aufschläge und dabei besonders auf Risikoaufschläge. Den Spielerinnen „vermitteln wir das Spielen auf dem Feld und das gegnerische Team zu lesen.“ Gleichwohl den SKV- Spielerinnen die Freiheit zu geben, Risiko zu gehen, und während des Spiels Anweisungen zu verstehen und direkt umzusetzen.
Der 27-jährige Kocon, von Beruf IT-Programmierer, hat mit der SKV seine zweite Trainerstation, vorher trainierte er das zweite Mörfelder Team. Volleyball spielen lernte er in der Jugend bei Blau-Gelb Groß-Gerau, spielte dann in der Landesliga beim FC Leeheim und jetzt bei SSC Langen II wieder in der Landesliga auf der Liberoposition. Kocon macht auch den großen Kader und den Mix von jüngeren und von erfahrenen Spielerinnen mit für den Erfolg verantwortlich, so kam die langjährige SKV-Spielerin Tamara Luding aus der Regionalliga (TSV Hanau) zur SKV Anfang der Saison zurück. Auch lobte er die Volleyballerinnen, die von Anfang an Lust und Motivation auf, fürs und im Training hatten. Und das konstant die ganze Saison über. Im Spiel sollen die Spielerinnen „Spaß haben“. Dies sah dann so aus, dass selbst bei einem Rückstand im Spiel immer Lösungen von den Feldspielerinnen gesucht wurden, um den Satz doch noch zu gewinnen. So gingen nur sieben Spielsätze in der kompletten Saison verloren, 54 wurden gewonnenen.
Für die SKV spielten im Laufe der Saison 2022/23: Simone Buch (Libero), Maike Dehm (Zuspiel), Mareike Hehlemann (Diagonal), Viola Hortz (Außenangriff), Amela Hoxha (Mittelblock), Carolin Huck (Mittelblock), Tanja Jungbluth (Zuspiel), Stephanie Le (Libero), Kira Leitmann (Diagonal), Saskia Luding (Außenangriff), Tamara Luding (Außenangriff), Theodora Migkos (Mittelblock), Eva Strobel (Außenangriff), Svenja Taschinski (Mittelblock), Chantal Trautmann (Zuspiel).
Trainerteam: Kevin Kocon und Peter Wolf.

VON UWE KRÄMER

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