Rot-Weiß Walldorf gewinnt auch in Bad Vilbel

Dritter Sieg in Folge für den Hessenliga-Aufsteiger

Erzielte das 2:0 in der Nachspielzeit: Takero Itoi (Foto: Postl)

Bad Vilbel (dw). Die Walldorfer Hessenliga-Fußballer haben zum dritten Mal in Folge gewonnen. Der SV Rot-Weiß siegte am Samstag beim FV Bad Vilbel mit 2:0 (1:0), womit sich der Aufsteiger vom fünften auf den vierten Tabellenplatz verbessert hat.

Ludwig verwandelt Elfmeter

RWW-Mittelstürmer Nils Herdt kam im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Felix Berger deutete auf den Elfmeterpunkt – und von dort schoss Julian Ludwig den SV Rot-Weiß in Führung. Auf der Gegenseite meckerte Zino Zampach, Mittelfeldspieler des FV Bad Vilbel, mit Berger und sah dafür Gelb. Das brachte Zampach nicht zur Räson, er schimpfte weiter, und der Schiedsrichter verwies ihn mittels Gelb-Roter Karte des Feldes. Diese beiden Szenen in der 44. und 45. Minute gaben dem Spiel eine Richtung, die sich mit dem Walldorfer Sieg letztlich auch bestätigte.

16.0pt">Das war ein glasklarer Elfmeter“, sagte RWW-Trainer Max Martin zu Herdts Fall, den FV-Coach Amir Mustafic hingegen als Schwalbe kritisierte. Überhaupt, so Mustafic, sei Herdt mehrmals in diesem Spiel freiwillig zu Boden gegangen, und bis auf eine Ausnahme sei der Schiedsrichter darauf hereingefallen. Die Ausnahme: Vier Minuten vor Schluss bekam der Stürmer die Gelbe Karte wegen eines, wie der Unparteiische befand, vorgetäuschten Fouls in Gegners Strafraum. Martin wies Mustafic' Vorwürfe zurück: „Der Nils ist keiner, der eine Schwalbe versucht. Von daher finde ich es schade, dass er da jetzt so hingestellt wird.“ Weniger sachlich, sondern einmal sogar lautstark waren beide Trainer während des Spiels aneinandergeraten, als Mustafic nach einem Walldorfer Foul eine Gelbe Karte gefordert hatte. Weshalb Berger sie zu sich rief und zur Mäßigung ermahnte.

16.0pt">Matheisen auf der Bank

Die Partie auf dem Nidda-Sportfeld war zunächst geprägt von vielen Zweikämpfen. „Ich habe die Mannschaft darauf vorbereitet, dass das heute kein schönes Spiel wird“, sagte Martin mit Blick auf den unangenehmen, zweikampfstarken Gegner. Zudem war es gerade mal zwei Tage her, dass die Walldorfer in Fernwald gespielt hatten. Dieser 4:2-Erfolg „hat natürlich Kraft gekostet“, so Martin. Um Spielern eine Pause zu geben, veränderte der Trainer die Startelf auf drei Positionen. Christian Matheisen blieb allerdings verletzungsbedingt auf der Bank. Der Kapitän hat einen Bänderriss, deshalb in Fernwald mit einem Tapeverband gespielt.

Dass ihr Gegner in der zweiten Halbzeit einen Spieler weniger auf dem Platz hatte, damit wussten die Rot-Weißen wenig anzufangen. Statt die volle Breite des Platzes zu nutzen, um das dezimierte Heimteam laufen zu lassen, gingen sie hektisch ab durch die Mitte. Das erleichterte den Wetterauern das Verteidigen. Sie hielten gut mit. Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit schloss Takero Itoi einen Konter zum 0:2 ab.

FV Bad Vilbel: Sememy – Babic, Brauburger, Atzberger (60. Knauer), Maksumic, Emmel, Alik, Zampach, Moubarak Affo (46. Tochihara), Farid Affo (68. Bauscher).

SV Rot-Weiß Walldorf: Darmstädter – Herberg, Ludwig (58. Tayboga), Herdt, Struwe, Eichfelder (74. Toch), Nguyen (62. Itoi), Felter, Gürbüz, Borger, Wendnagel.

Tore: 0:1 Ludwig (44./Foulelfmeter), 0:2 Itoi (90+3.).

Schiedsrichter: Berger (Wehretal).

Zuschauer: 150.

Gelb-Rote Karte: Zampach (Bad Vilbel/45.).

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