Hessenliga: Rot-Weiß-Walldorf wie ein zahnloser Tiger

Martin-Truppe verliert erstes Heimspiel gegen den SV Neuhof

Flugeinlage: Neuhofs Schlussmann rettet mit einer starken Parade. Walldorfs Jonas Herberg (rechts) und Maximilian Thomasberger (links) kommen nicht zum Zug (Foto: Sonnabend)

Rot-Weiß Walldorf – Das Heimdebüt in der Hessenliga-Saison ist dem SV Rot-Weiß Walldorf misslungen. Und zwar so richtig. Trainer Max Martin war nach dem Schlusspfiff bedient. „Im Moment haben wir offensichtlich kein Hessenliganiveau“, sagte er. 

Martin: "Wir hatten die Hosen voll"

Gerade hatten die ihm anvertrauten Fußballer mit 0:1 (0:1) gegen den SV Neuhof verloren. Es regte Martin mächtig auf, dass sein Team kaum seine Vorgabe umgesetzt habe, insbesondere in der ersten Halbzeit. Der SV Rot-Weiß sei zurzeit „an Harmlosigkeit nicht zu überbieten“. Da habe auch nichts genutzt, dass meist die Seinen den Ball kontrollierten.
Zunächst wurde die Heimelf früh im Spielaufbau gestört. Was kein Problem gewesen wäre, hätten die Rot-Weißen dagegengehalten. Das geschah nicht, kritisierte Martin: „Wir hatten die Hosen voll.“ Zwei Freistöße von André Schneider (9., 20.) und ein Kopfball von Filip Cirpaci, den Torhüter Dogus Albayrak prächtig parierte (21.) – mehr brachten Martins Mannen in der ersten Halbzeit nicht zustande. In die Gegenrichtung gab es weitaus mehr Turbulenzen. Glück für die Rot-Weißen, dass ein Patzer von Torhüter Kevin Darmstädter unbestraft blieb. Aber die folgende Ecke hämmerte Leon Bräuer aus sechs Metern mit der Stirn in den Torwinkel – 0:1 (14.). In der 28. Minute hatte Marin Srsen nach einem Doppelpass nur noch Darmstädter vor sich, schob den Ball aber knapp am Ziel vorbei. Damit hatte es sich auch schon mit den Auffälligkeiten Srsens, denn kurz darauf wurde er des Feldes verwiesen.

Kein Rezept gegen die Neuhof-Defensive

Bereits verwarnt, zeigte Schiedsrichter Marcel Rühl dem Abwehrspieler nach einem Foul an Simon Geisler die Gelb-Rote Karte. Jetzt, elf Minuten vor der Halbzeit, bekamen Martins Mannen besseren Zugriff auf das Spiel. Doch die Walldorfer fanden kein Rezept gegen die Defensive der Osthessen. Weite und hohe Pässe nach vorne, kamen als Mittel ohnehin nicht infrage: Die langen, körperlich robusten Männer in der Gästeabwehr hatten die Lufthoheit. Mit Geschwindigkeit, einem von Takero Itoi eingeleiteten Konter beispielsweise, konnten die Rot-Weißen mehr ausrichten. Der Ball landete bei Itois Sturmpartner, Nico Struwe, der aber an Torhüter Albayrak scheiterte. 75 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt bereits vergangen. Sollte sich die Spielhistorie der Auftaktpartie wiederholen, als der SV Rot-Weiß beim 1:1 in Hünfeld erst in der dritten Minute der Nachspielzeit ausglich? In der Tat bekamen die Walldorfer zu diesem Zeitpunkt erneut ihre Chance. Doch Freistoßschütze Christian Matheisen verfehlte das Tor. dw
Es spielten: Darmstädter, Herberg, Ludwig, Schneider (72. Wembacher), Struwe, Itoi, Thomasberger (81. Neway), Matheisen, Borger, Geisler, Cirpaci (57. Eichfelder).
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