Werbung mit dem Staffelholz

DRK will Bedeutung von Blutspenden ins Bewusstsein rücken

BLUTSPENDESTAFFEL: DRK-Werbereferent Jürgen Swoboda (Dritter von rechts) übergab das Staffelholz an Bürgermeister Heinz-Peter Becker. Als Vorbilder in Sachen Blutsspende fungierten während der Übergabe die langjährigen Spender Bruno Sacher (links), Reinhard Senger (Zweiter von links) und Jörg Meffert (rechts). Gunter Krämer vom DRK-Ortsverein Walldorf hält die Übersichtskarte mit den Staffelstationen in der Hand. Die vordere Reihe bilden die Nachwuchshelfer des DRK-Ortsvereins Walldorf. (Foto: A. Keim)

Mörfelden-Walldorf. „Blut gehört zum Wertvollsten, was ein Mensch geben kann“, überschreibt der DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen einen seiner Infozettel und übertreibt damit keineswegs.

Wer selbst in keiner Notlage ist, hat unter Umständen keine Vorstellung davon, wie wichtig eine Blutkonserve sein kann. In der Tat zählt jede Spende, viele Patienten verdanken ihr Leben fremden Menschen. Im Mittelpunkt stehen hier keineswegs nur Unfallopfer. Die meisten Spenden werden in der Onkologie für Krebspatienten oder in der Herz- und Gefäßchirurgie benötigt.
Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur möglich, wenn ausreichend Blutpräparate vorhanden sind. Diese können nach wie vor nicht künstlich hergestellt werden, zur Blutspende gibt es keine Alternative.
Um die Bedeutung der Blutspende wieder mehr in das Bewusstsein der Menschen zu bringen, hat das Rote Kreuz eine „Blutspendestaffel“ ins Leben gerufen. Ein Staffelholz ist seit dem 1. Juli in Hessen und Baden-Württemberg unterwegs und reist seither von Spendetermin zu Spendetermin.
DRK-Werbereferent Jürgen Swoboda ist mit dem Staffelholz unterwegs und macht die Aktion publik. Er hat in jeder Gemeinde einen prominenten Bürger zur Übergabe gefunden. „Meist sind das die Bürgermeister, aber auch ein Schauspieler oder eine Moderatorin waren schon dabei“, sagte er bei der Übergabe des Staffelholzes in Walldorf.
In der Stadthalle nahm Bürgermeister Heinz-Peter Becker das Staffelholz entgegen, während nebenan die Spender zur Ader gelassen wurden. Becker lobte den Einsatz von Spendern und ehrenamtlichen DRK-Helfern und übernahm gemeinsam mit Swoboda die Ehrung dreier langjähriger Blutspender. Für ihre jeweils 75. Spende wurden Jörg Meffert und Reinhard Senger mit Ehrennadeln, Urkunden und Einkaufsgutscheinen ausgestattet. Bruno Sacher bekam für seine 50. Spende einen großen Fresskorb vom DRK-Ortsverein Walldorf.
Seit 1956 wurden in Walldorf 260 Blutspendetermine durchgeführt. Der Bedarf in Hessen liegt laut dem DRK-Werbereferenten bei rund 5000 Blutspenden pro Woche. Eine Zahl, die in aller Regel auch erreicht werde. Die „Blutspendestaffel“ führt über 210 Stationen quer durch die beiden Bundesländer und endet am 2. Dezember. Eingebettet ist die Aktion in die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen des Deutschen Roten Kreuz und des 60. Geburtstags des DRK-Blutspendedienstes.
Blut spenden kann jeder Gesunde zwischen 18 und 71 Jahren. Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein und müssen ein Mindestgewicht von 50 Kilogramm haben. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine kurze ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Anschließend gibt es für alle Spender einen Imbiss und – zumindest in Walldorf – eine Tafel Schokolade als Belohnung. Spender sollten eine gute Stunde einplanen – eine Stunde, die ein ganzes Leben retten kann. (ake)

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