Flott 200 Bäumchen gepflanzt

SDW engagiert sich bei der Renaturierung des Geräthsbachs – Waldfüchse helfen mit

200 ERLEN UND WEIDEN haben die Mitglieder und Unterstützer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald am Geräthsbach nahe dem Mörfelder Waldschwimmbad gepflanzt, um dessen Lauf naturnah zu gestalten. (Foto: Scherer)

Mörfelden-Walldorf. Vor rund drei Jahren wurde auf der Fläche des ehemaligen Regenrückhaltebeckens der Lauf des Geräthsbachs renaturiert. Um den Bachlauf in einen möglichst naturnahen Zustand zu bringen, hat der Kreisverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) dort 200 Erlen und Weiden gepflanzt. Tatkräftige Unterstützung bekam die SDW dabei von ihrer Jugendgruppe.

„Total genial“ – so freute sich die SDW-Kreisverbandsvorsitzende Friederike Heislitz über die vielen Helfer, die sich am Samstagmittag auf dem Parkplatz am Waldschwimmbad versammelt hatten. Rund 40 Verbandsmitglieder und Unterstützer der SDW waren gekommen, darunter viele Mitglieder der SDW-Jugendgruppe Waldfüchse. Auch das Wetter spielte mit, und so konnte die Pflanzaktion bei herrlichem Sonnenschein und angenehm frühlingshaften Temperaturen vonstatten gehen.
Viele Jahre floss der Geräthsbach begradigt hinter dem Waldstadion vorbei. Vor drei Jahren dann bekam der Bachlauf auf einer Länge von rund 450 Metern ein neues geschwungenes Bachbett und mäandert seitdem über die Wiese. Mit dem Pflanzen von Erlen und Weiden will die SDW nun die Renaturierung unterstützen und die Südseite des Bachlaufs naturnah gestalten.
Unterstützt wurde die SDW dabei von Mitarbeitern der Stadtwerke, die die Gerätschaften und Bäume zur Verfügung stellten. Wie Friederike Heislitz erklärte, ist die Renaturierung des Bachlaufs von der Stadt geplant worden. Die SDW habe sich bereit erklärt, die Pflanzung zu übernehmen, denn so könne man in den aktiven Naturschutz auch die „Waldfüchse“ einbinden. Aktuell sind rund 15 Kinder in der Gruppe aktiv, die sich ein Mal im Monat zu verschiedenen Aktivitäten im Vereinsheim Rudolfsruh trifft.
Die „Waldfüchse“ konnten es kaum erwarten und schnappten sich schnell Spaten und Bäume. Recht flott waren dank des morastigen und weichen Untergrunds die 200 Bäumchen gepflanzt. Da es sich um wurzelnackte Setzlinge handelte, mussten auch keine großen Löcher gegraben werden. Zur Belohnung gab es nach getaner Arbeit für alle Helfer leckeren Kuchen sowie heißen Kaffee und Tee.
Vor der Pflanzaktion hatte die SDW eine „Erbensensuppenwanderung“ veranstaltet. Rund zwei Stunden waren die 25 Teilnehmer durch den Unterwald gewandert und hatten sich laut Friederike Heislitz „die Dinge angeschaut, die uns die Natur schon vor die Füße gelegt hat“. Dank des milden Winters konnten sich die Teilnehmer über die blühende Wildkirsche freuen, auch der erste Bärlauch, Huflattich und das Scharbockskraut seien schon draußen, so Heislitz. Nach der Wanderung hatte es für die Teilnehmer auf dem Parkplatz am Waldschwimmbad eine selbst gekochte Erbsensuppe zur Stärkung gegeben. (nad)

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