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Bunte Vielfalt der Kunst

Beim „Atelier 2017“ gab es eine Menge zu entdecken

TÖPFERKUNST: Gabriele Griesheimer präsentierte tolle Designs aus ihrer Werkstatt. (Foto: Friedrich)

Mörfelden-Walldorf. Kreativzeit im Bürgerhaus: Zum 44. Mal öffnete sich am Wochenende der große Saal für Ausstellung und Künstlermarkt unter der Überschrift „Atelier 2017“.

Das triste Interieur des Veranstaltungsraums war im Nu völlig verwandelt. Es blitzte, glitzerte und strahlte nach der Offensive der 36 Aussteller. Jeder rückte seine Produkte ins bestmögliche Licht – ein visueller Wettstreit. Malerei und Skulpturen, dekorative Keramik, Schmuck, Fotografie, Holzarbeiten, Kupferstiche, Porzellan und „U(h)rsachen“ – kurz, (Hobby-) Kunst, soweit das Auge reichte, modern, abstrakt, realistisch, klassisch, überladen oder schlicht.
Einmal im Jahr räumen die Hobbykünstler der Doppelstadt ihre Ateliers, Nähstuben und Handwerkerräume, um Anfang November im besonderen Rahmen ihre „Schätze“ zu präsentieren. „Damit man nicht immer dasselbe sieht, laden wir außerdem Gastaussteller ein“, sagte Petra Olejnik, Vorsitzende der Vereinigung. Sie selbst malt nicht nur, sondern fertigt aufwendige Quilts und Patchwork-Handarbeiten. Zehn Gäste ergänzten diesmal die kontrastreiche Palette an Ausstellungsstücken, die zum Großteil auch gekauft werden konnten.
 Für Besucher auf der Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken wurden die Ausstellungsreihen zur perfekten Flaniermeile. Schönes, in vielen Produktionsstunden hergestelltes, ließ sich erwerben. „Alles sind Unikate“, so eine Ausstellerin.
Um Impressionen ihres Hobbys zu zeigen, hatte Marianne Drodt ihre Handarbeiten eingepackt, mit flinken Fingern klöppelte sie filigrane Spitzen. Gabriele Griesheimers Hobby ist die Herstellung von Töpferwaren, irdenen Schüsselchen, Kerzenhaltern, Halloweengeistern und eine muntere Rabenkollektion, die diverse Berufe verkörpert, vom Banker bis zum rasenden Reporter. „Die Holzteile macht mein Mann“, Gabriele Griesheimer deutete auf entsprechende Teile, „das Matschen mit Ton mag er nicht.“
Obwohl man in der lockeren Künstlervereinigung sehr unterschiedliche Hobbys pflegt, von Seidenmalerei über Lampendesign bis zu Holzarbeiten oder Schmuckherstellung, trifft man sich häufig. „Zum Austausch untereinander, zum Weihnachtsessen, das diesmal im Januar stattfindet, oder um einen Ausflug zu unternehmen“, listete Petra Olejnik auf.
 Auch der Erlös der aktuellen Ausstellung, der sich hauptsächlich aus einer üppig bestückten Cafeteria, aber auch einem gesunden Salatbüfett ergibt, soll für einen besonderen Ausflug verwendet werden. Einen Teil wollen die kreativen Produzenten außerdem einem sozialen Zweck stiften. (ula)

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