Baumschule in Mörfelden-Walldorf wird zum Horrorkabinett

Halloween im Spukgarten: Mehr als 60 Gruselobjekte sorgen für Gänsehaut pur

Willkommen im Gruselhaus: Finstere Figuren begrüßten die Besucher im Spukgarten von Axel und Christina Schüller. Foto: Schüler

 

Mörfelden-Walldorf (msh). Ein voller Erfolg war am Wochenende der „Hixacrels Spukgarten“. Wegen der Corona-Beschränkungen hatten Axel und Christina Schüller beschlossen, ihr „Spukhaus“ von der Mörfelder Innenstadt auf das weitläufige Gelände der Baumschule Dietrich zu verlegen. Zwischen dieser und dem Veranstaltungsunternehmen Hixacrels der Schüllers gibt es in diesem Jahr eine erfolgreiche Kooperation.

Vollmond sorgt für zusätzliche Grusel-Athmosphäre

Im Sommer sei die Idee für den Halloween-Laufparcours in der Baumschule entstanden. „Nachdem ich festgestellt hatte, dass an dem Abend auch noch Vollmond ist, stand die Entscheidung für uns fest, dies hier umzusetzen. Die Baumschule hat auch sofort zugestimmt“, berichtete Axel Schüller.
Er hatte recht mit seiner Erwartung. Vor allem am Samstag sorgte der Vollmond mit der leichten Wolkendecke für zusätzliche Gruselatmosphäre, die von den Darstellern, Lichtern, Nebel und den Soundeffekten noch verstärkt wurde. Als problematisch erwies sich allerdings die technische Umsetzung, denn durch das weitläufige Gelände mussten mehr Stromkabel verlegt und zusätzliche Lichter angebracht werden. „Mit D’Alterio Eventtechnik und den Figuren des Ghost Town Internetshop konnten wir dies aber umsetzen. Ohne sie wäre es nicht gegangen“, so Schüller. Da dadurch allerdings mehr Kosten als sonst in der Veranstaltungsreihe „Hixacrels Momente“ entstanden, musste Eintrittsgeld genommen werden. Auch die Erlöse vom Catering trugen dazu bei, die Kosten zu decken.

Hasenfuß- oder Heldenpfad

„Ich denke, in diesem Jahr sind viele Familien froh, dass überhaupt etwas gemacht wird“, sagte Schüller und freute sich, dass trotz Corona und bald beginnenden Lockdowns viele Familien zum Spukgarten in der „grünen Mitte“ zwischen Mörfelden und Walldorf gekommen waren. „Natürlich können wir hier nicht 1000 Besucher in drei Stunden durchschleusen. Das würden wir auch gar nicht wollen. Wir haben uns entschieden, einen Vorverkauf zu machen und dann noch Restkarten an der Abendkasse zur Verfügung zu stellen. Laut Hygienekonzept dürften wir pro halbe Stunde 100 Personen reinlassen, wir haben uns aber entschlossen, am Freitag mit 50 Personen zu rechnen, am Samstag haben wir es dann auf 75 erhöht, weil es so entspannt war und alles gut klappte“, erläuterte der Initiator.
Besucher hatten die Wahl zwischen Hasenfuß- und Heldenpfad. „Am Heldenpfad sind ein paar Schreckenselemente dabei, die eher für die größeren Kinder sind, daher haben wir es unterteilt“, erläutert Schüller. 25 Helfer und Darsteller hatten sich wieder bereit erklärt, mitzuwirken, allerdings gab es auch ein paar coronabedingte Absagen. Die Darsteller waren mit Spaß bei der Sache und hielten Abstand zu den Besuchern. Mehr als 60 Gruselobjekte zählte der Spukgarten, der sich über einen knapp vier Fußballfelder großen Bereich erstreckte.
„Das war toll gemacht. Die Kostüme waren super und die Darsteller haben uns etwas erschreckt. Für Kinder gibt es dieses Jahr eher wenig zu Halloween, daher sind wir hergekommen“, sagte Sejta Agovwic aus Walldorf, die zum ersten Mal zu Halloween das Angebot von Axel und Christina Schüller besuchte. „Mit dem Gruselsound, Nebel und Licht, das war echt toll gemacht“, ergänzte Sohn Almin begeistert.

Vereine können sich um Spende bewerben

Familie Schüller möchte den Überschuss von 500 Euro aus ihrer Halloween-Veranstaltung für einen guten Zweck spenden. Bewerben können sich Vereine und Institutionen aus Mörfelden-Walldorf. Einfach bis 29. November eine E-Mail an:
redaktion[at]freitags-anzeiger[dot]de schreiben, mit dem Betreff „Halloween“ und einer kurzen Vorstellung sowie einer Erklärung, welches Ziel oder Projekt unterstützt werden soll.
 
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