Viktoria feiert Schützenfest gegen die SG Oberliederbach

Kelsterbacher gewinnen mit 6:1-Toren – vierter Sieg in Folge

ZWEIKAMPF: Der Kelsterbacher Marcel Klein (links) wird von einem Oberliederbacher Spieler attackiert. Die Viktoria zeigt sich jedoch bissig und watscht die Gäste mit einem 6:1-Sieg ab. (Foto: Postl)

Viktoria Kelsterbach (an). Viktoria – SG Oberliederbach II 6:1 (2:0). Die Viktoria ist in der Kreisliga A weiterhin nicht zu stoppen. Auch gegen die SG Oberliederbach II behielten die Demiroglou-Schützlinge mit einem 6:1-Schützenfest die Oberhand und fuhren damit den vierten Sieg in Folge ein.

Trainer Ahmet Demiroglou veränderte seine Startelf auf zwei Positionen. So begannen Torwart Jan Menger und Ali Mahmout für die verhinderten Holger Voigt und Torsten Hardt. Gäste-Trainer und Ex-Viktorianer Florian Fischer schickte seine Mannschaft im 5-4-1 aufs Feld. Daher fand die Viktoria zunächst keine Lücken gegen diese defensive Grundausrichtung der Gäste. Zudem schlichen sich immer wieder technische Fehler im Kombinationsspiel beider Mannschaften ein, sodass die Zuschauer lange Zeit ein schwaches Spiel zu sehen bekamen. Die erste nennenswerte Aktion verbuchte die Viktoria nach einer halben Stunde. Nach schönem Doppelpass mit Philipp Langelotz brach Zahavi Mihaylov auf der rechten Seite durch. Aber statt selbst aufs Tor zu gehen, geriet sein Flankenversuch zu weit.

Glücklicher Führungstreffer

Sieben Minuten später fiel der in der Entstehung glückliche Führungstreffer. Nach einem Steilpass von Jan Uth hatte Langelotz den richtigen Laufweg gewählt und ließ sich etwas nach außen abdrängen. Sein Flankenversuch geriet eigentlich zu weit, jedoch erlief Bedri Gülec das Leder noch und flankte erneut in die Mitte. Dort hatte Langelotz dann zu viel Platz und schloss direkt ab. Der Schuss ging zwar ins Tor, erschien allerdings ziemlich haltbar (37.). Nur eine Minute später legten die Hausherren nach. Nach Flanke von Langelotz, der kurz darauf verletzt ausgewechselt werden musste, köpfte Karampas zum 2:0 ein. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte die Viktoria noch zwei weitere Chancen. Zunächst köpfte der eingewechselte Azzouzi nach Flanke Mihaylov am Tor vorbei (45.). Dann probierte es Uth mit einem Distanzschuss, welchen Oberliederbachs Torwart zur Seite parieren konnte. Gülec schoss den Nachschuss übers Tor. Nach zwei kleineren Halbchancen für die Viktoria durch Gülec (52.) und Mihaylov (56.) fiel etwas überraschend der Anschlusstreffer. Nach einer Ecke stimmte die Zuordnung in der Hintermannschaft der Viktoria nicht und Ackermann konnte für die SGO aus dem Nichts per Kopf verkürzen (58.).

Oberliederbachs Torwart verhindert Doppelschlag von Uth

Die Viktoria brauchte zwar ein paar Minuten, dieses Gegentor zu verarbeiten, stellte dann jedoch den alten Abstand wieder her. Nach Steilpass von Uth schloss Azzouzi gekonnt zum 3:1 ab (67.). Nur eine Minute später verpasste Uth das 4:1, als er nach Vorlage von Azzouzi am Torwart scheiterte. Dann machte der Viktoria-Kapitän aber doch noch sein Tor und belohnte sich für seine gute zweite Hälfte, als er nach einer Ecke von Mihaylov zum 4:1 einköpfte (79.). Zwei Minuten später verhinderte Oberliederbachs Torwart den Doppelschlag von Uth mit zwei Paraden gegen den Kelsterbacher Dreh- und Angelpunkt. In der Nachspielzeit schraubte die Viktoria das Ergebnis in die Höhe. Wurde zunächst noch ein Tor von Memet wegen Abseits nicht gegeben, machte Uth mit seinem zweiten Treffer nach Vorlage des eingewechselten Tsapas alles klar (90.+3). Oberliederbach ließ sich nun hängen und die Viktoria konnte noch ein Tor erzielen. Nach Zuspiel von Uth musste der ebenfalls eingewechselte Meba Karnapke den Ball nur noch über die Linie drücken (90.+5). Die letzte Aktion des Spiels hatte dann noch einmal Azzouzi, als er, statt den völlig freistehenden Karnapke mitzunehmen, selbst den Abschluss suchte. Allerdings verfehlte er das Tor, sodass es beim verdienten 6:1-Kantersieg für die Viktoria blieb.

Einen Platz in der Tabelle gut gemacht

Dank des vierten Sieges in Folge macht Viktoria Kelsterbach in der Tabelle einen Platz gut und steht nach 16 Spieltagen mit 26 Punkten auf Rang neun, hat jedoch nur zwei Punkte Rückstand auf Platz sechs. Angesichts von zwölf Punkten Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz und gleichzeitig 14 Zählern Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz scheint die Mannschaft eine sorgenfreie Runde zu spielen und die Planungen können frühzeitig für eine weitere Saison in der Kreisliga A beginnen. Aufstellung: Menger, N. Groß, Memet, Mahmout, Grabowski, Mihaylov, Karampas (77. Tsapas), Klein, Gülec (64. Karnapke), Uth, Langelotz (41. Azzouzi). Bank: Scholz, Chuaydee, Tarameshlou. Gelb: Karnapke.

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