Ein unüberwindbares Bollwerk

SEINE WURFGEWALT demonstrierte HSG-Spieler Philip Grundheber in der Partie gegen den Tabellennachbarn aus Nieder-Liebersbach gleich mehrfach. Die Männer aus Mörfelden-Walldorf gewannen deutlich mit 33:20 Toren. (Foto: A. Keim)

HSG Mörfelden/Walldorf – Handball. F1, Oberliga: TSG Eddersheim -HSG M/W 28:27 (11:14).

Während der gesamten Partie hatte das Team von Trainer Edis Hodzic aufopferungsvoll gekämpft, wurde aber am Ende leider nicht belohnt. Die Abwehr stand von Beginn an gut, nur die Chancenverwertung war in den ersten 15 Minuten mangelhaft. Doch dann ging ein Ruck durch das Team und ab dem 9:9 wurde auch das Angriffsspiel sicherer und es wurde bis zur Pause ein 14:11-Vorsprung erspielt.
Nach der Halbzeit ging es gut weiter, Mörfelden/Walldorf legte meist vor, doch gelang Eddersheim immer wieder der Ausgleich. Ausschlaggebend für die Niederlage war auch, dass die HSG im zweiten Abschnitt in der Abwehr etwas mehr Zweikämpfe verlor und sechs Zeitstrafen kassierte – in der ersten Hälfte keine. Im Spiel Vier gegen Sechs kippte die Partie, drei Minuten vor Schluss führte die HSG noch mit 27:25, hatte aber bei einer doppelten Unterzahl in den letzten Minuten leider nicht das notwendige Glück. Das Team setzte alles daran, zumindest einen Punkt zu sichern, doch am Ende ginge es leider völlig leer aus. „Kampf und Leistung meines Teams wurden dieses Mal einfach nicht belohnt“, so der HSG-Coach. Ganz bitter: das Siegtor für Eddersheim fiel erst mit der Schlusssirene. Vor dem Spiel wäre man mit diesem knappen Ergebnis zufrieden gewesen, nach dem Spiel war die Enttäuschung bei den Spielerinnen und dem Trainerteam groß, hatte man doch lange an der Überraschung geschnuppert. Auf diese Leistung kann man aufbauen und gestärkt in die letzten drei Partien vor der Weihnachtspause gehen.
Es spielten: Ursel Unnold, Julia Saper (Tor); Maxi Gärtner (5), Maria Dernbach, Rebecca Merx (4/2), Sharon Hulin, Romina Merx (5), Christel Unnold (5), Teresa Schill (1), Tanja Schnatz (4), Ewelina Samonin (3) und Nina Nagel.  
F2, Bezirk A: HSG M/W II – HSG Langen II 22:21 (11:12). Nach zuletzt zwei Niederlagen wollten die HSG-Mädels in eigener Halle wieder ihre Heimstärke demonstrieren. Die HSG musste erneut auf Torjägerin Tanja Druzenko verzichten, konnte aber wieder mit Saskia Tenholtern auflaufen.
Nach einem guten Start, bei dem die Gastgeberinnen schnell 4:2 vorlegten, zeigte die HSG ungewohnte Schwächen in der Deckung und musste zahlreiche Tore aus Freiwurfsituationen hinnehmen. So konnte Langen immer wieder ausgleichen. Bis zur Halbzeit wechselte die Führung immer wieder und beim Stand von 10:11 für Langen wurden die Seiten gewechselt.
Nach der Halbzeitpause zeigte eine Manndeckung gegen die beste Langener Werferin endlich Erfolg, und die Doppelstädterinnen konnten in der Folge mit 15:13 in Führung gehen. Leider führten danach aber zahlreiche Fehlwürfe im Angriff dazu, dass die Gäste aus Langen wieder zurück kamen und selbst mit zwei Toren in Front lagen (16:18). Die jungen HSG-Mädels steckten aber zu keiner Zeit auf und konnten einen umjubelten und am Ende glücklichen 22:21-Sieg landen. Hervorzuheben ist die nahezu fehlerfreie Leistung von Sarah Janz, die fast die Hälfte der Tore erzielte. Außerdem konnten sich fast alle eingesetzten Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen.
Es spielten: Sarah Janz (10/1), Vasfiye Aygören (4), Nicola Schnitzler, Laura Schneider, Eva Cezanne (je 2), Verena Greiner, Saskia Tenholtern (je 1), Vanessa May, Sophie Poth, Tanja Druzenko (n.e.), Marie Mehltretter (Tor) und Anja Stolze (Tor).
M1, Bezirksliga A: HSG Mörfelden/Walldorf I – MSG Nieder-Liebersbach/Reisen/Ober-Mumbach 33:20 (18:8). Das Spiel am Sonntag war richtungsweisend, da man gegen eine Mannschaft antrat, die einen Platz direkt hinter der HSG belegte. Nach dem Anpfiff wogte das Spiel zehn Minuten hin und her und die starken Abwehrreihen beider Teams ließen nur wenige Tore zu (6:5). Doch dann fand die HSG auch im Angriff richtig ins Spiel und konnte sich,mit einem 10:0-Tore-Lauf bis zur 20. Minute bereits spielentscheidend absetzen. Maßgeblich war Thomas Asmerome daran beteiligt, der im Tor der HSG ein unglaublich starkes Spiel machte und zusammen mit der stark stehenden Abwehr ein unüberwindbares Bollwerk bildete. Dies zwang den Gegner zu vielen technischen Fehlern, die von der HSG durch zahlreiche Tempogegenstöße konsequent bestraft wurden.
Auch in der zweiten Hälfte war das Bild ähnlich: Die HSG dominierte und der Gegner konnte sich im Angriff kaum durchsetzen. Man kam durch das weiterhin temporeiche Spiel zu einfachen Toren und konnte den Gegner auch spielerisch durch die einstudierten Spielzüge wiederholt überwinden.
Trainer Stanislav Nowak nach dem Spiel: „Wir haben heute sehr gut zusammen gespielt und besonders unseren Torwart Thomas möchte ich dabei hervorheben. Ich konnte alle Spieler im Kader einsetzen und so Spielpraxis für die große Aufgabe nächste Woche sammeln lassen“.
Es spielten: Timo Kaiserauer, Thomas Asmerome (beide Tor), Philip Grundheber (12/6), Fabian Kämmerer (4/2), Moritz Forster (1), Jan Möllenhecker (2), Sebastian Mann (3), Nik Himmel (1), Sebastian Lochter (2), Marvin Gernandt (6), Sebastian Wegner (1), Marco Scherer, Sascha Kaiserauer (1).
M2, Bezirksliga C: HSG Mörfelden/Walldorf II – HSG Bensheim/Auerbach. Am Sonntag empfing die Zweite Herrenmannschaft aus Mörfelden/Walldorf die Zweite der HSG Bensheim/Auerbach in der heimischen Kurt-Bachmann-Halle. Nach einem zuletzt spielfreien Wochenende konnte Trainer Tuppeck aus dem Vollen schöpfen und mit einem kompletten Kader plus Reservespieler den Kampf um die zwei Punkte angehen. Der Gegner reiste zwar nur mit acht Feldspielern an, wurde aber dennoch zu keinem Zeitpunkt unterschätzt.
Die Gastgeber, die mit einer 6:0-Abwehr begannen, hatten allerdings Schwierigkeiten ins Spiel zu finden. In der eigenen Abwehr klafften anfangs große Lücken und die Angriffe führten zwar immer zu großen Chancen, der Ball fand aber meistens den Weg gegen den Pfosten oder die Hallenwand. Im Laufe der ersten Hälfte kämpften sich die Doppelstädter wieder ins Spiel und konnten mit einer komfortablen Drei-Tore-Führung zufrieden in die Kabine gehen, wohl wissend, dass die zweite Hälfte kein Spaziergang werden würde.
Auch in der zweiten Halbzeit erzeugte die Heimmannschaft deutlich mehr Torchancen, konnte sich aber aufgrund mangelnder Chancenverwertung und insgesamt 26 Fehlwürfen im Spiel nicht entscheidend absetzen. In den entscheidenden letzten fünf Minuten, in der die Gäste zunächst mit 20:22 führten, konnten sich dann allerdings die Lokalmatadoren durchsetzen, indem Torhüter Matthias Ehmler zwei spielentscheidende Bälle hielt und im Angriff in den wichtigen Momenten die Bälle konsequent im Tor untergebracht wurden.
Insgesamt blieb die M2 unter ihren Möglichkeiten, kann aber aufgrund des Ergebnisses optimistisch die nächsten Wochen angehen.
Es spielten: Timm Schneider, Matthias Ehmler (beide Tor), Jascha Urbanski (9), Sebastian Neumann (5), Nils Andrae, Thomas Wöll (1), Daniel Liedvogel (3) , Julien Maxwell (1), Stefan Eck , Thorsten Christoph, Gernot Kornhuber, Ivan Sucic (1), Torsten Krieg (3), Andre Jonas (2). (hb/um)

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