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Warme Socken zur weißen Pracht

Weihnachtsmarkt der Frauenhilfe in winterlicher Atmosphäre

FESTLICHE KLÄNGE: Der evangelische Posaunenchor stimmte auf die Weihnachtszeit ein. (Foto: Schwappacher)

Mörfelden-Walldorf. Schnee rieselte leise auf die Buden des ältesten Mörfelder Weihnachtsmarkts herab und sorgte für die passende winterliche Atmosphäre. 

Im Hof des evangelischen Gemeindehauses unterstrichen Lichterketten und Tannengrün die vorweihnachtliche Stimmung, zum Aufwärmen gab es Glühwein und Suppen. Wem es dennoch zu kalt wurde, der wechselte einfach in den Saal. Hier wartete ein großes Kuchenbüfett, für das allein sich ein Besuch des 89. Weihnachtsmarkts der Frauenhilfe schon lohnte.
„Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir ein anderes Wetter gewünscht“, meinte die Vorsitzende Ulrike Nicodem. Der Schnee sei einfach zu matschig und schrecke womöglich den einen oder anderen Besucher ab. „Aber schön sieht es aus“, räumte sie noch ein. Und schaute man sich um, machte es nicht den Eindruck, als hätte das winterliche Wetter für weniger Gäste gesorgt. 
Denn immerhin wurde der Weihnachtsmarkt ja nicht nur unter freiem Himmel, sondern auch im Gemeindesaal gefeiert. So drehten auch viele erst einmal draußen eine Runde und warfen einen Blick auf die Buden. Latweje und Plätzchen durften hier nicht fehlen, es waren aber auch ein Flohmarkt sowie der Eine-Welt-Stand zu finden. Eine Auswahl leckerer Suppen, frische Waffeln, türkische Teigtaschen und Bratwürstchen boten für jeden Geschmack etwas.
Im Gemeindesaal ging es mit den Leckereien weiter. Rund 50 Kuchen und Torten zählte das üppige Büfett. Alles von Mitgliedern und Unterstützerinnen selbst gebacken, betonte Sybille Glanz. „Die Frauen backen, die Männer bringen es dann vorbei“. 
Im hinteren Bereich des Saals hatte die Gruppe der „Montagsfrauen“ ihren Stand, an dem verschiedene Handarbeiten im Angebot waren. Für den Weihnachtsmarkt strickten, nähten und häkelten die Frauen wieder besonders fleißig, und so konnte man sich passend zum winterlichen Wetter beispielsweise mit warmen Socken versorgen. 
Zwischen den Stuhlreihen waren Diakoniemitarbeiter unterwegs, die über ihre Arbeit informiert, Blutdruck und Blutzucker kontrollierten. „Dann weiß man sofort, ob man sich noch ein Stück Kuchen holen kann“, meinte Ulrike Nicodem schmunzelnd.
Wer sich musikalisch auf Weihnachten einstimmen wollte, musste in den Hof gehen. Hier hatte sich der evangelische Posaunenchor unter Leitung von Kantor Stefan Küchler ein trockenes Plätzchen für seinen Auftritt gesucht. „Wir sind sehr dankbar, dass wir Stefan Küchler in der Gemeinde haben“, freute sich die Vorsitzende über das kleine Konzert und das als Abschluss angesetzte Adventsliedersingen in der Kirche. 
Kantor Küchler leitete hier am Abend den Jugendchor sowie den Kirchenchor und lud außerdem alle Besucher zum Mitsingen ein.
Mit den Einnahmen des Weihnachtsmarkts unterstützt die Frauenhilfe die Diakoniestation sowie die Kirchengemeinde und soziale Projekte. Im nächsten Jahr steht dann mit dem 90. Weihnachtsmarkt ein runder Geburtstag an, und man darf gespannt sein, ob sich die Frauenhilfe dann etwas Besonderes einfallen lässt. (seb)

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