Über die Eisvogelroute durch den Gundwald

24 Wanderwege in und um Mörfelden-Walldorf neu beschildert

Bürgermeister Thomas Winkler mit der neu aufgestellten Karte der Wanderwege, die durch Tier- und Pflanzensymbole gekennzeichnet sind.  (Foto: Schüler)

Mörfelden-Walldorf (msh). Alte Wanderwege neu entdecken: Dazu sollen vier, an neuralgischen Punkten aufgestellte Übersichtskarten der Wanderwege in der Gemarkung der Doppelstadt beitragen. Darüber hinaus hat die Stadtverwaltung die Übersichtskarte auch auf ihrer Homepage als Download bereitgestellt, um allen Interessierten eine leichte Routenplanung zu ermöglichen.

„Nach den Stürmen und der großen Trockenheit der vergangenen Jahre hat vor allem die Beschilderung der Wege gelitten. Bäume sind umgefallen und die daran befestigten Schilder wurden einfach entfernt, daher bestand ein großer Ausbesserungsbedarf“, führte Bürgermeister Thomas Winkler (Grüne) aus. Insgesamt 24 Wanderrouten verlaufen im Gebiet um Mörfelden und Walldorf herum, viele der Strecken sind den Bewohnern der Doppelstadt unbekannt oder einfach in Vergessenheit geraten. So lässt sich beispielsweise auf der Eisvogelroute ein Abstecher in den Gundwald machen, die Fuchs-Markierung führt am Mönchbruch vorbei, während das braune Eichhörnchen den Rundkurs um den Dachsberg anzeigt. „Viele Rundwege sind abseits der Hauptschneisen und bieten ihren ganz eigenen Reiz“, so Winkler, der viel in der Doppelstadt mit dem Fahrrad unterwegs ist und die Strecken auch für Fahrradfahrer empfiehlt.

Insgesamt 165 Kilometer umfassendes Wegenetz

Das Umweltamt hat sich der Erneuerung der Beschilderung der Wanderrouten angenommen und so war es Ute Schneider im vergangenen Monat vorbehalten, einmal alle Wege abzulaufen und fehlende Markierungen zu ersetzen. „Wir haben dann die großen Tafeln an vier gut frequentierten Punkten aufgestellt, um auf die 24 Wanderwege unseres insgesamt 165 Kilometer umfassenden Netzes hinzuweisen. Eine steht am Gundhof, eine weitere an der Feldbergstraße nahe dem Discounter. Dann steht eine nahe dem Naturfreundehaus an der Schnepfenschneise und eben am Schwimmbadweg am Parkplatz zwischen dem Tennisclub und der Natur-Kita“, erklärte Feldschütz Dieter Lipps. „Wir haben hier viele tolle Wanderwege und versuchen, mit dieser Karte und der Erneuerung der Beschilderung dazu beizutragen, dass diese zukünftig auch wieder mehr genutzt werden“, ergänzte Winkler.

Viele reizvolle Wanderrouten durch die Natur

Dabei sind für alle Gelegenheiten Routen vorhanden. So gibt es beispielsweise die drei Kilometer lange Route „Rund um den Fischteich“, den zehn Kilometer langen Hegbach-Rundweg und den „Großen Rundweg“ über insgesamt 22 Kilometer. „Darunter einige echte Perlen“, so der Hinweis des Verwaltungschefs. Seine bevorzugte Route sei die „Tannenroute“, eine Strecke ausgehend vom Naturfreundehaus durch den Mörfelder Oberwald mit einer Länge von etwa acht Kilometern. „Sie führt am Rosemeyer-Denkmal vorbei und dem Lindensee und über die Kalbschneise zurück zum Ausgangspunkt“, beschrieb der Bürgermeister die Strecke. Aber auch der rund zehn Kilometer lange Wildpfad, der vom Parkplatz Sportplätze über den Panoramaweg und die Wild-Beobachtungshütte zur Birkenseewiese verläuft, sei für ihn landschaftlich sehr reizvoll.
Mit der Ameise gekennzeichnet ist der große Rundweg, der den Wanderer vom Bahnhof Mörfelden entlang der Bahn bis zum Bahnhof Zeppelinheim führt und anschließend um den Langener Waldsee herum wieder zurück in die Doppelstadt. Einmal um Mörfelden und Walldorf herum führt das „Gams“-Symbol. Vom Gundhof aus verläuft die Strecke am Oberwaldsee und Naturfreundehaus vorbei bis zur Kläranlage, dem Waldschwimmbad und über den Fischteich zurück zum Gundhof.
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