Blaue Flecke gehören dazu

Tolle Tricks beim Skate-Contest am Jugendzentrum

IHRE BESTEN TRICKS zeigten die Skater am Samstag auf der Mini-Rampe am Jugend- und Kulturzentrum. Bei strahlendem Sonnenschein lockte der Wettbewerb zahlreiche Besucher an. (Foto: Schwappacher)

Mörfelden-Walldorf. Einmal den Mund zu voll genommen, und schon mussten den Worten auch Taten folgen. In einer Bierlaune erklärte Lutz Nowka, dass man auch in Mörfelden einen Skate-Contest organisieren könne.
 

„Dann musste ich ins kalte Wasser springen“, erinnert sich der passionierte Skater. Am Samstag organisierte er mit einigen Freunden und der städtischen Jugendförderung nun schon den zehnten Skate-Contest und begrüßte Teilnehmer aus Berlin, Zürich oder auch Bremen.
Schon mittags stiegen die ersten auf die Bretter, um auf der Mini-Rampe ihre besten Tricks und Sprünge hinzulegen. Noch ging es aber nicht ganz so hoch hinaus. Denn zuerst war die B-Gruppe mit den jugendlichen Fahrern an der Reihe. Die älteren mussten sich bis zum frühen Abend gedulden.
Die Stimmung rund um die Mini-Rampe am Jugend- und Kulturzentrum war entspannt, viele kennen sich schon seit Jahren. Es sei ein großes Wiedersehen, wie Nowka sagte. Von seiner alten Skatergruppe wohnen nur noch zwei in Mörfelden-Walldorf, den Rest hat es ins ganze Bundesgebiet verschlagen.
Zusammen rief man nicht nur den Skate-Contest ins Leben, sondern baute vor Jahren auch den Skatepark in Walldorf auf. Wenn der Contest ansteht, kommen sie zurück in die Doppelstadt. „Die Rampe verbindet uns“, so Nowka. Auch für andere Skater aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet ist die Veranstaltung über die Jahre zu einem festen Termin im Kalender geworden, und der Nachwuchs aus der Doppelstadt ist ebenfalls unter den Fahrern zu finden.
Bei strahlendem Sonnenschein machten es sich die vielen Zuschauer an Tischen und Bänken gemütlich und bestaunten die Tricks, während ein DJ die passende Musik auflegte und vor dem Jugend- und Kulturzentrum Würstchen auf dem Grill brutzelten. Besonders schwierige Tricks belohnen die Zuschauer mit Applaus und anerkennendem Jubel, bei einem Sturz ging ein leises Raunen durch das Publikum.
„Die Schmerzen kommen aber erst am nächsten Morgen, wenn die blauen Flecke da sind“, sagte Klaus Steinki von der Jugendförderung. Aber das gehört zum Skaten dazu und hält keinen davon ab, immer und immer wieder auf die Bretter zu steigen, bis der Trick endlich funktioniert. Bei gutem Wetter sei richtig viel los auf der Mini-Rampe, so Steinki weiter.
Mittlerweile sei die 1997 errichtete Rampe etwas in die Jahre gekommen. Während der zweijährigen Bauzeit des neuen Jugend- und Kulturzentrums konnte sie nicht genutzt werden, und auch der Skate-Contest musste pausieren. „Das hat ihr nicht gut getan“, erklärte Steinki.
Im Sommer ist sie daher repariert worden und hat einige neue Platten bekommen. „In der letzten Woche hat sich dann der Bauhof richtig ins Zeug gelegt, und sie noch mal repariert, damit der Contest ohne Probleme stattfinden konnte“, so der Jugendpfleger. (seb)

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