Sternsinger besuchen über 120 Familien in Kelsterbach

4270 Euro an Spenden für den guten Zweck gesammelt

BEREIT FÜR DIE GUTE TAT: Gemeindereferentin Hanna Erdmann „krönt“ Sternsingerin Sophia. Die Mädchen und Jungen der katholischen Pfarrgemeinde sammelten wieder Spenden für notleidende Kinder. (Foto: Postl)

Kelsterbach (pos). „Segen bringen, Segen sein“ – alle Jahre wieder sind die Sternsinger für den guten Zweck unterwegs, diesmal unter dem Motto „Frieden! Im Libanon und weltweit“. Insgesamt 4270 Euro an Spendengeldern sammelten die rund 30 Mädchen und Jungen der katholischen Pfarrgemeinde bei ihrem Rundgang durch das Stadtgebiet ein und brachten den traditionellen Segensspruch über den Haustüren an.

„In diesem Jahr sind wir mit rund 30 Kindern recht viele Sternsinger. Die aus den Kindertagesstätten besuchen selbstständig ihre Familien, und wir haben eine eigene Liste, die wir abarbeiten“, erklärte Gemeindereferentin Hanna Erdmann. Besonders freute sich Erdmann darüber, dass Margarete Sandner sowie Nadine Papendick von Kinderhaus Don Bosco, aber auch die Nähgruppe des Flüchtlingstreffs einige der in die Jahre gekommenen Sternsingergewänder neu geschneidert hatten. „Das sieht alles viel feierlicher aus und die Kinder freuen sich auch“, berichtete Erdmann. Ausgesendet wurden die Sternsinger der katholischen Gemeinde sowie der Kindertagesstätten St. Markus, Don Bosco und St. Elisabeth mit einem Gottesdienst in der St. Markuskirche. Dort erläuterte Erdmann die Geschichte der Sternsinger, aber auch, warum sie heute Spenden für Kinder in aller Welt sammeln. „Die Sternsinger sind heute die Stellvertreter der Heiligen Drei Könige. Sie besuchen die Menschen und erbeten Geschenke, die an bedürftige Kinder weitergegeben werden. Das geht am einfachsten mit Geld“, so die Gemeindereferentin.

Auch über dem Rathauseingang wurde der Segen angebracht

Vorbereitet auf ihre Aufgabe als Sternsinger hatten sich die Kinder unter anderem mit dem Film „Willi im Libanon“ vom Kindermissionswerk. Der Film mit Reporter Willi Weitzel bringt die Geschichte der Sternsinger in die heutige Zeit. Im Gottesdienst wurden die Kreide und Aufkleber mit dem Segen „20*C+M+B+20“ – „Christus mansionem benedicat (Christus segne dieses Haus) – aber auch die Sternsinger selbst gesegnet. Über 120 Familien besuchten die Sternsingergruppen, auch bei Bürgermeister Manfred Ockel im Rathaus schauten die Mädchen und Jungen vorbei und brachten den Segen über der Eingangstür des Verwaltungsgebäudes an. „Es kommt aber auch öfters vor, dass wir spontan eingeladen werden, wenn man uns auf der Straße sieht“, berichtete Claudia Preisendörfer, die eine Gruppe der Sternsinger betreute.

Spenden gehen an Projekte im Libanon

Zwischen den Touren gab es natürlich Mittagspausen im katholischen Gemeindezentrum. Dort lagen auf einem Tisch viele goldene Kronen herum. „Die Häupter dazu vergnügen sich gerade unten im Jugendraum“, schmunzelte Preisendörfer. Am Vormittag hatten sie einige Familien im Wohngebiet Hasenpfad besucht, eine andere Gruppe war mit Hanna Erdmann ebenfalls im Oberdorf unterwegs. „Vorhin gab es Mittagessen, jetzt ist Freizeit und später geht es ins Unterdorf“, so Preisendörfer. „Ich bin gerne bei den Sternsingern, weil es mir Spaß macht und ich dabei auch viele Freunde treffe“, beschrieb der neunjährige Silat seine Beweggründe. Sternträger Luca wollte aber auch noch etwas länger die Geburt Jesu feiern. Und für Nele war das Gewand einer Königin mit der Krone auf dem Haupt etwas ganz Besonderes. Gefreut haben sich die Kinder vor allem dann, wenn es in der Spendendose schön raschelte und klapperte. Denn das gesammelte Geld ist schließlich für Kinder, denen es nicht so gut geht bestimmt. Mit dem Erlös werden diesmal unter anderem die Bildungszentren des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes im Libanon unterstützt. 

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