Karsten Groß setzt auf Bürgerbeteiligung

Bürgermeisterwahl: Herausforderer stellt beim CDU-Neujahrsempfang Themen vor

ER WILL BÜRGERMEISTER WERDEN: Auf dem CDU-Neujahrsempfang am Samstag rückte Karsten Groß die Themen Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung in den Fokus. (Fots: Schwappacher)

Mörfelden-Walldorf (seb). In rund zwei Monaten steht die Bürgermeisterwahl an. Die CDU brachte sich auf ihrem Neujahrsempfang im Rathaus Walldorf dafür in Stellung. Im Mittelpunkt stand die Rede des Kandidaten Karsten Groß.

Groß stellt seine Themen vor

Der Herausforderer von Bürgermeister Heinz-Peter Becker konzentrierte sich vor rund 70 Gästen auf die Themen Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung. Er wolle einen „Wechsel mit Weitblick“, sagte Groß. Beim Verfolgen seiner Ansprache wurde deutlich, dass er breite Wählerschichten im Blick hat. So möchte er auf die Bevölkerung hören und Anregungen aufgreifen.
Es gehe darum, der Kommunalpolitik echte Begeisterung für Bürgerbefragungen oder einen Bürgerentscheid schmackhaft zu machen. „Ich möchte das gerne“, sagte der CDU-Kandidat. Er wolle etwa einen dauerhaften Dialog mit der Bevölkerung etablieren und die unterschiedlichsten Gruppierungen ansprechen. Jeden, den ein Thema unmittelbar betrifft, möchte der Fraktionsvorsitzende bei Entscheidungen einbeziehen.

Es fehlt ein Masterplan 

Neben der Bürgerbeteiligung ging Karsten Groß auf die Stadtentwicklung ein. Dort sieht er derzeit nur Stückwerk. Es fehle ein Masterplan, der aufzeigt, wie es in den nächsten zehn Jahren in Mörfelden-Walldorf weitergehen solle. Dafür müsse die Verwaltung davon weg, für einzelne Projekte Optionen zu untersuchen. Vielmehr brauche es eine ganzheitliche Prüfung und Darstellung aller Fläche, die bebaut und genutzt werden könnten. Egal ob Wohnungsbau, ein neuer Kindergarten oder Gewerbeansiedlung. Groß forderte eine alles umfassende Vision für die Zukunft von Mörfelden-Walldorf.
Als ideale Besetzung für das Bürgermeisteramt stellte Ines Claus den CDU-Kandidaten vor. Die Landtagsabgeordnete gab einen Einblick in das Geschehen rund um das im vergangenen Jahr neu gewählte Landesparlament. Darüber hinaus charakterisierte sie Karsten Groß als verlässlichen Kommunalpolitiker, der immer bereitstehe, wenn Einsatz gefragt sei. Der Soziologe Max Weber spreche in seinem Standardwerk „Politik als Beruf“ von einer sachlichen Leidenschaft als wichtige Voraussetzung für einen Politiker, so Claus. Und genau dies treffe auf Karsten Groß zu.

Mörfelden-Walldorf scheint nicht einig

Neben den beiden Hauptrednern sprach der Kreisverbandsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Stefan Sauer. „Mörfelden-Walldorf fällt es aktuell nicht einfach, sich einig zu präsentieren“, meinte er in seinem Grußwort und spielte auf die Debatte um die Feuerwehrgerätehäuser an. Sauer sieht daher gute Chancen für einen Wechsel an der Verwaltungsspitze. Nach einem gelungenen Start ins neue Jahr trübe einzig der Zustand der Europäischen Union die Stimmung. Der anstehenden Europawahl sieht der Bundespolitiker daher mit gemischten Gefühlen entgegen. Von einem „Schicksalsjahr“ sprach der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Rene Rink. Sollten Populisten die Oberhand gewinnen, drohe Europa in nationalstaatliche Egoismen zu zerfallen.
Musikalisch umrahmt wurde der Empfang von den Jagdbläsern Sankt Hubertus aus Offenbach. Den Neujahrssegen überbrachten die Sternsinger der Mörfelder Sankt Marien Gemeinde.

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