Frohe Botschaft coronakonform verkündet

Kelsterbacher Kurrendebläser diesmal im eigenen Auto unterwegs

„Tochter Zion, freue dich“: Die Kurrendebläser erfreuten an ihrer letzten Station vor der St. Martinskirche auf dem Kelsterbacher Marktplatz die Gottesdienstbesucher an Heiligabend mit weihnachtlichen Melodien. (Foto: Postl)

Kelsterbach (pos). An Heiligabend waren wieder weihnachtliche Melodien an verschiedenen Stellen von Kelsterbach zu hören. Die Kurrendebläser der evangelischen St. Martinsgemeinde waren – nach einem Jahr Corona-Zwangspause – wieder unterwegs, um am Freitag die frohe Botschaft von der Geburt Jesu Christi zu verkünden.

Jedoch wurde die Botschaft nicht „laufend“ verbreitet, wie „currere“, übersetzt heißt. Sondern man war corona-konform unterwegs. „Jeder fährt mit seinem eigenen Auto und dort, wo wir spielen, halten wir ohnehin Abstand, denn sonst hört man sein eigenes Instrument ja nicht – und das der anderen erst recht nicht“, erklärte Michael Hofmann. Allerdings hat der Posaunenchor in den vergangenen beiden Jahren ein paar Lücken bekommen, sodass Spielerinnen und Spieler des befreundeten Bläserchors Walldorf aushalfen. „Wir kooperieren ja schon seit längerer Zeit, da war das selbstverständlich“, freute sich Hofmann.

Am Haus Weingarten schon sehnsüchtig erwartet

Getroffen hatten sich die Kurrendebläser in der Taunusstraße, danach ging es vor das Alten- und Pflegeheim Haus Weingarten, wo die Bläsergruppe schon erwartet wurde, und sich viele Fenster und Türen öffneten, um der weihnachtlichen Klänge zu lauschen. „Wir haben diesmal nicht so viele Stationen gemacht wie sonst, sondern nur solche Orte ausgewählt, wo bisher immer viel los war“, so Hofmann.
So hießen viele Anwohner der Otto-Esser-Straße und Rüsselsheimer Straße die Kurrendebläser willkommen und wünschten ebenfalls ein frohes Weihnachtsfest. Heiße Getränke und Plätzchen gab es wie in den Jahren zuvor an der Station in der Straße Am Sportfeld, wo sich die Familien Grollmusz, Grill und Kriewitz wieder vor ihren Häusern trafen und den Melodien lauschten. Von dort ging es dann ins Unterdorf, wo die Musiker an der Ecke Schwanheimer Straße/Taunusstraße aufspielten.
Letzte Station war um 16 Uhr vor der St. Martinskirche. „Gell, wir sind doch überpünktlich“, meinte Pfarrer Friedrich Meisinger zu den Musikern, als sich zum Glockengeläut die Kirchentüren öffneten. Mit dem Lied „O du fröhliche“ stimmten die Bläser die aus der Kirche kommenden Gottesdienstbesucher auf Weihnachten ein. Nach dem Stück „Tochter Zion, freue dich“, wünschte man sich gegenseitig ein frohes Fest – verbunden mit dem Wunsch auf ein hoffentlich pandemiefreies Weihnachten 2022.
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