Atrium ist kein normales Wohnhaus

Die ersten Mieter können ab September einziehen

FAST FERTIG ist das Atrium der Gemeinnützigen Baugenossenschaft. (Foto: Postl)

Kelsterbach. Im Neubaugebiet Länger Weg II sieht das Atrium, ein Gebäudekomplex für Wohnen im Alter der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Kelsterbach (GBK), seiner Fertigstellung entgegen. Die 43 Wohneinheiten mit eineinhalb, zwei oder drei Zimmern sollen noch in diesem Jahr bezogen werden. „Wir haben uns vorgenommen, dass alle Mieter bis Weihnachten in ihren Wohnungen sind, doch die ersten dürfen wahrscheinlich schon im September einziehen“, bestätigt GBK-Geschäftsführer Michael Metternich.
 

„Wir würden auch gerne hier einziehen, können es uns aber nicht leisten“ ist oft zuhören. Und es vergeht kaum eine Woche, in der Michael Metternich dieses nicht auch zu hören bekommt. „Man kann dieses Haus nicht mit einem normalen Seniorenwohnhaus vergleichen und schon gar nicht mit einer Wohnung aus dem Sozialen Wohnungsbau – und das tun viele“, erklärt Michael Metternich.
Viele GBK-Mieter forderten nun auch, dass ihre Etagenwohnungen seniorengerecht umgebaut und energetisch saniert werden sollen. „Dann wären wir gar bei noch höheren Mietpreisen, wie wir sie derzeit im Atrium veranschlagt haben“, betont der Geschäftsführer. Die GBK besitzt derzeit rund 850 Wohneinheiten im Sozialen Wohnungsbau in Kelsterbach.
Für eine der 25 Zwei-Zimmerwohnungen mit rund 50 Quadratmetern hat die GBK einen Warm-Mietpreis von rund 800 Euro veranschlagt, für die sechs Drei-Zimmerwohnungen ab 1080 Euro. „Das ist doch durchaus auch sozial vertretbar“, meint Michael Metternich mit Blick über den Tellerrand. Außerhalb von Kelsterbach, insbesondere nördlich des Mains, seien wesentlich höhere Mietpreise fällig.
Auch Vorstandsmitglied und Ex-Bürgermeister Erhard Engisch sieht das Atrium in einem guten Licht. „Das Objekt ist bewusst höherwertig gestaltet und die GBK ist verpflichtet, wirtschaftlich zu arbeiten“, betont Engisch. Nach seiner Ansicht belegt zudem die Nachfrage, dass die Preisgestaltung stimmt. „Aus meiner Sicht sind die Mietpreise keineswegs überhöht“, fügt der Altbürgermeister an, der um eine Beteiligung der Stadt gerungen hat.
Engisch verweist zudem auf den integrierten Veranstaltungsraum, der von der Stadt mitfinanziert wurde und künftig für städtische Veranstaltungen genutzt werden kann.
Zudem habe die Stadt das 5000 Quadratmeter große Grundstück für einen sehr „sozialen Preis“ an die Gemeinnützige Baugenossenschaft veräußert. „Ich habe auch Verständnis für die sozial Schwachen, diese werden aber ebenfalls von der Stadt entsprechend unterstützt“, verweist Engisch auf die Vergaberichtlinien bei der Belegung von GBK-Wohnungen.
Die Drei-Zimmerwohnungen sind bereits komplett vergeben, andere Wohnungsgrößen sind im Atrium aber noch verfügbar, wie Metternich auf Anfrage bestätigte. (pos)

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