Viktoria im freien Fall

Kelsterbach quittiert 0:3-Schlappe gegen Schwalbach – Abstieg aus der Kreisoberliga

MIT einem Rückwärts-Lupfer versucht der Viktorianer Marcel Nicklaus ein Zuspiel über die gegnerische Abwehr in den Strafraum. (Foto: Postl)

Viktoria Kelsterbach – Fußball (an). Viktoria Kelsterbach – FC Schwalbach 0:3 (0:0). Trotz eines ordentlichen Auftritts und einer wieder einmal guten ersten Halbzeit musste sich die Viktoria, nach einem torlosen ersten Durchgang, mit 0:3 dem FC Schwalbach geschlagen geben.

Damit rangiert Kelsterbach als Tabellenvorletzter mit nur 12 Punkten nach 26 Spieltagen auf dem direkten Abstiegsplatz der Kreisoberliga. 
Von Beginn an entwickelte sich ein offenes Spiel auf dem Kunstrasen mit Chancen auf beiden Seiten. Die Viktoria hatte zunächst mehr vom Spiel und versuchte ihrerseits Druck zu machen. Bereits nach wenigen Sekunden setzte Kapitän Marcel Aksu einen ersten Warnschuss neben das Schwalbacher Tor ab. 

Karampas scheiterte am Schwalbacher Schlussmann

Fünf Minuten später schickte Aksu Rückkehrer Mechmet Karampas auf die Reise, doch dieser scheiterte mit seinem Schuss am Schwalbacher Schlussmann. Wiederrum nur fünf Minuten später senkte sich ein Versuch von Marc Thole noch an die Latte. Zu dieser Phase hatte die Viktoria das Spielgeschehen fest unter Kontrolle und es dauerte rund 20 Minuten, ehe sich die Gäste durch einen Freistoß von Uecelehan dem Tor annäherten. Kurze Zeit später traf Riitano für die Gäste nur die Latte (25.). Keine 120 Sekunden später bot sich Viktoria-Stürmer Grabowski wohl die beste Gelegenheit zur Führung, doch er traf aus kurzer Distanz nur die Latte. Anschließend gab es auf beiden Seiten noch einige Abschlüsse, die letztendlich allerdings nicht zwingend genug waren oder im letzten Moment durch die beiden Defensivreihen noch geblockt oder verhindert wurden. So ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel fand die Viktoria dann etwas schwerer in die Partie und hatte das Spiel nicht mehr unter Kontrolle, auch in ihren Aktionen war sie nicht mehr so zwingend wie noch im ersten Durchgang. Praktisch aus dem Nichts fiel dann der Führungstreffer für die Gäste in Spielminute 56 durch Welzenheimer. In der Folge versuchte die Mannschaft von Trainer Ahmet Demiroglou noch einmal, alle Kräfte zu mobilisieren und war gewillt den Ausgleich zu erzielen. Einen Abschluss von Nicklaus konnte der Torwart parieren (62.) und auch der eingewechselte Guelec brachte völlig freistehend den Ball nicht im Tor unter (65.). 

Hitzige Wortgefechte rund um die Trainerbänke 

Auf der Gegenseite parierte Torhüter Tobias Scheel sensationell gegen Welzenheimer (73.) und hielt seine Mannschaft somit im Spiel. Doch nur 120 Sekunden später erzielte dann Akyel eiskalt das 0:2, was der Viktoria einen schweren Schlag versetzte. Der eingewechselte Michael Keller setzte einen Heber an die Latte (77.), die war bereits der dritte Aluminiumtreffer für die Viktoria an diesem Nachmittag. Die letzte Möglichkeit für die Viktoria hatte Guelec, doch sein Schuss ging neben das Tor in der 84. Minute. Vier Minuten vor dem Abpfiff setzte Akyel mit seinem zweiten Treffer den endgültigen Knockout für die Gastgeber. 
Ein unrühmliches Ende nahm die Begegnung dann kurz vor dem Abpfiff, als Viktoria-Verteidiger Nils Groß nach einem Foulspiel mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen wurde und sich nach einem angedeuteten Kopfstoß sicherlich zu theatralisch fallen ließ. Der Schwalbacher Übungsleiter kommentierte dies mit einer mehr als unsportlichen Geste. So etwas hat auf dem Fußballplatz schlichtweg nichts verloren und sollte nicht vorkommen. Man sollte den Gegner, egal bei welchem Spielstand, niemals verhöhnen oder bloßstellen. Anschließend kam es zu hitzigen Wortgefechten rund um die Trainerbänke und es dauerte etwas, bis sich die Gemüter wieder beruhigt hatten. 
Am Spielstand änderte dies freilich nichts mehr. Die Viktoria hatte diesmal alles versucht und viel investiert, doch der Ball wollte an diesem Nachmittag einfach nicht den Weg ins Tor finden. Schwalbach agierte letztendlich cleverer und schlichtweg abgezockter. Der Sieg der Gäste war somit nicht unverdient, wenn auch um das ein oder andere Tor zu hoch. Dennoch kann Trainer Demiroglou mit seiner Mannschaft auf der gezeigten Leistung aufbauen.
Aufstellung: Scheel, N. Groß, Hardt, Thole, Karampas (55. Guelec), Farrona Gonzalez, Marcic, Aksu, Tarameshlou (63. Keller), Grabwoski, Nicklaus (75. Koutsos), Bank: Schulz, A. Groß, Tsapas, Demirgolou. Tore: 0:1 Welzenheimer (56.), 0:2 und 0:3 Akyel (75. + 86.).
Gelb: Grawoski, Gelb-Rot: N. Groß (88. Wdh. Foulspiel).

Noch keine Bewertungen vorhanden

Unternehmen stellen sich vor...

niegl-computer Systeme & Service

Hardware Systeme und Service

Computer machen unser leben leichter. Machen Sie es sich nicht unnötig schwer. Auch bzw. erst recht nicht, wenn es Hardware heißt! Zum Hardware-Angebot von niegl-computer - Systeme & Service gehören: Displays (TFT-Monitore, LED-Monitore), Grafikkarten, Speicher, Netzteile/L …


X