TGS-Walldorf teilt sich Punkte mit HSG Lumdatal

Wildcats-Torschützin Selina Schönhaber erzielt zehn Treffer

SPIEL AUF AUGENHÖHE: Im Kampf um die Punkte schenkten sich die TGS Damen und die HSG Lumdatal nichts. Eine Schwächephase der Walldorfer Abwehr nutzten die Gäste, um das Spiel zu drehen. (Foto: Sonnabend)

TGS Walldorf – Handball (nn/rb). TGS Walldorf – HSG Lumdatal 24:24 (14:13). Nach der respektablen Leistung der Vorwoche wollte man an diesem Heimspieltag nachlegen. Mit Lumdatal hatte man allerdings einen Gegner vor der Brust, der nach zehn erfolgreichen Spielen und dem dritten Tabellenplatz im Gepäck, auf einer Siegeswelle schwamm.

Die Wildcats wollten nicht zu selbstsicher in das Spiel gehen, denn im Vergleich zur Hinrunde gab es bei der HSG einen gewaltigen Leistungsumschwung. Lumdatal scheint inzwischen voll und ganz in der Oberliga angekommen zu sein und behauptete sich bereits gegen Favoritenteams. Mit dem Anpfiff gingen die Damen der TGS Walldorf schnell in Führung und so sollte es die ersten fünf Minuten bleiben. Es gelang, vier Tore zu erzielen, und die TGS ließ dem Gegner keine Chance, den Anschluss zu finden. Dies schlug jedoch um und die HSG schaffte sich auf 4:3 ran. Fortan wurde den Zuschauern ein ausgeglichenes Spiel geboten, wobei die Wildcats in den ersten 30 Minuten immer in Führung blieben. Wieder war es eine gut aufgelegte Fabienne Zimmermann auf der Außenposition, die einen großen Anteil zu dieser Führung beitrug. Auch Linda Gastgeb fand zu diesem Zeitpunkt guten Zugriff auf das Spiel. Gegen Ende der ersten Hälfte trafen die Gäste noch einen Strafwurf und so ging es mit 14:13 in die Pause. 

Führung durch technische Fehler vergeben

Marschroute für Halbzeit zwei: In Wildcats-Manier kämpfen und die Punkte mitnehmen. Bis zur 40. Minute sollte dies gelingen, doch plötzlich setzte Lumdatal nach und zeigte, warum sie die letzten Spiele gewinnen konnten. Aus der knappen Führung wurde ein 17:17 und kurz darauf sogar ein 17:19 für die Gäste. Walldorf gab nicht klein bei. Allen voran Selina Schönhaber, die wieder einige Spielminuten mit Bravour meisterte. Bis zum Ende der zweiten Halbzeit vergab man allerdings eine komfortable Führung durch technische Fehler. Nach dem 24:24 (56.) schafften es beide Mannschaften nicht mehr ein Tor zu erzielen, sodass dies auch der Endstand war. Es kam zur Punkteteilung. Die Wildcats hatten es außerdem geschafft, die Siegesserie der HSG Lumdatal zu unterbrechen. Illner nach dem Spiel: „Mit der dünnen Personaldecke müssen momentan einzelne sehr viel leisten. Teilweise über 60 Minuten kämpfen zu müssen und dabei konzentriert zu bleiben ist bereits eine gute Leistung. Wir konnten heute nicht in allen Situationen unser volles Potenzial ausschöpfen, aber der Punktgewinn ist dennoch wichtig und zufriedenstellend gegen einen solchen Gegner.“ Die Wildcats sind am Sonntag, 2. Februar, um 16 Uhr beim TV Hüttenberg zu Gast. Zwar befindet sich Walldorf momentan in der Tabelle vor Hüttenberg, trotzdem weiß man aus Erfahrungen der Hinrunde, dass dieses Spiel kein Selbstläufer wird. Für die TGS spielten: Selina Schönhaber (10), Fabienne Zimmermann (4), Nathalie Schäfer (3), Christel Unnold (3), Linda Gastgeb (2), Megan Grote (2), Annika Wiener Rebecca Büßer, Julia Rausch, Dimitra Andrikopoulou, Olivia Meister und, im Tor, Jessica Schulte und Ursel Unnold.

Gäste aus Langen waren deutlich motivierter 

Frauen II: TGS Walldorf II – HSG Langen 18:22 (9:11). Am Sonntag empfingen die Wildcats II im ersten Heimspiel 2020 die HSG Langen. Auch wenn der Gegner Tabellenschlusslicht ist, sollte man das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Das Ziel war klar, die Punkte in Walldorf zu behalten und das nicht so schöne Ergebnis aus dem Hinspiel wieder gut zu machen. Leider musste auf die Außenspielerin Lea Wenzel und Rückraumspielerin Alexa Winn aufgrund von Verletzung und Abwesenheit verzichtet werden. Die ersten Spielminuten verliefen noch recht positiv für die Wildcats. Durch vier schnelle Tore und einer bis dahin stabilen Abwehr stand es nach wenigen Minuten 4:1. In dem Glauben, einen einfachen Sieg zu erlangen, hatte man sich jedoch getäuscht und den Gegner offensichtlich unterschätzt. Durch Unkonzentriertheit und zunehmend technische Fehler wurden die Gäste zu einfachen Toren eingeladen, sodass sie sich die Führung erkämpften und mit einem 6:9 davonzogen. In der 24. Minute gelang den Wildcats noch ein letztes Mal der Ausgleich zum 9:9. Statt darauf aufzubauen, kassierte man noch zwei weitere Tore. So wurden mit einem Halbzeitstand von 9:11 die Seiten gewechselt. In der Pause gab es klare Ansagen von Trainer Michael Winn. Durch eine stabilere Abwehr und einer besseren Chancenverwertung im Angriff wollte man das Spiel wieder für sich gewinnen.
Die zweite Halbzeit war gekennzeichnet von unzähligen Fehlwürfen und technischen Fehlern sowie einer schwachen Abwehrleistung. Bis zum Ende der Partie lag man immer zwischen zwei und fünf Toren zurück und schaffte es nicht mehr, den Rückstand aufzuholen. Es gab zahlreiche Möglichkeiten im Angriff, um das Spiel noch zu wenden. Doch leider konnte man diese aufgrund der Vielzahl an Fehlern nicht nutzen. So musste man sich am Ende mit einem Spielstand von 18:22 geschlagen geben. Letztendlich war es die richtige Einstellung, die den Wildcats gefehlt hatte, um das Spiel zu gewinnen. Die Gäste aus Langen waren deutlich motivierter und haben sich den Sieg verdient. Am Samstag, 1. Februar, geht es für die Wildcats um 17 Uhr gegen den Tabellenzweiten aus Erbach weiter. Für die TGS spielten: Simone Feutner (Tor), Vanessa May (4/2), Kerstin Urbanski (1), Stefanie Gerth (1), Tatjana Druzenko (7), Eva Cezanne, Sarah Steckenreiter, Katharina Frey (1), Julie Meister, Negin Baraki, Nina Nagel (2/1), Saskia Tenholtern (2).
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