SG-Männer finden zu alter Stärke

GUT IM RENNEN: Mit präzisem Spiel erzielte die Kelsterbacherin Katia Adams das beste Ergebnis für die Bundesligadamen. (Foto: Postl)

Kegel- und Bowlingverein Kelsterbach – Kegeln. 1. Bundesliga Frauen: KSC Frammersbach 1 – SG Fortuna/DKC 73 Kelsterbach 1 2807:2774 Kegel.

Fast hätte es geklappt in Frammersbach – aber eben nur fast. Das Starterduo der Gastgeberinnen begann mit seinen ersten 50 Wurf bärenstark. Nach dem Bahnwechsel konnten die Kelsterbacherinnen Boden gutmachen, übergaben an die Mittelpaarung aber noch immer mit 51 Miesen. Trotz anständiger Leistungen gab das Mittelpaar weitere 42 Kegel ab. Dann trumpften Kelsterbachs Silke Baumann und Claudia Martin auf.
Nach und nach verringerte sich der Rückstand bis die Mannschaften 15 Wurf vor Spielende quasi pari waren. Zum richtigen Zeitpunkt fanden die Frammersbacherinnen in ihr Spiel zurück und entschieden es schließlich für sich. Letztlich bleiben die beiden Punkte verdient bei den Gastgeberinnen. Die Kelsterbacherinnen sind dennoch nicht betrübt – trotz Niederlage kann sich ihre Leistung sehen lassen.
Ergebnisse Kelsterbach 1: Katia Adams 472, Marion Neu 450, Nicole Bausch 452, Heike Krause 446, Silke Baumann 474, Claudia Martin 481. 
Der nächste Spieltag ist im neuen Jahr. Am 15. Januar 2017, um 13 Uhr erwarten die Kelsterbacher Keglerinnen der 1. Mannschaft die 1. Frauenriege aus Mörfelden. Die Zweite Mannschaft, die an diesem Wochenende spielfrei hatte, empfängt um 15 Uhr die Frauen der SKG Gräfenhausen 2.
2. Bundesliga Mitte Männer: SG Kelsterbach 1 – KV Grünstadt 1 – 5543:5479 Kegel.
Nach der Pleite der Vorwoche waren die SGler dieses Mal deutlich mehr bei der Sache und ließen sich auch durch diverse technische Störungen im Vorfeld nicht aus dem Konzept und der Ruhe bringen. Vom Fleck weg waren beide Teams direkt im Spiel und operierten auf Augenhöhe. Doch schon während des ersten Durchgangs deutete Markus Heller (234 Kegel) an, dass er nicht weiterspielen konnte und musste durch Torben Jammer (621 Kegel) ersetzt werden. Trotz dieses Rückschlages oder gerade deswegen legten sich Maximilian Seib (969 Kegel, 329 i. Abr.) und Christopher Plitt (932 Kegel, 322 i. Abr.) noch mehr ins Zeug und zeigten sich überaus konkurrenzfähig. Trotzdem hatten die Gäste die Nase zur Halbzeit der Begegnung mit knappen acht Kegeln vorne. Nach einem durchwachsenen ersten Durchgang gelang es dem Schlusstrio gleich im Zweiten den Rückstand in eine Führung zu drehen und im Folgenden zu stabilisieren. Doch die Spannung blieb stets erhalten, da die Gäste alles andere als aufsteckten. So mussten Holger Dama (969 Kegel, starke 358 i. Abr.), Martin Simon (871 Kegel) und Frank Hoffmann (947 Kegel, 320 i. Abr.) bis zuletzt mit guten Leistungen dagegenhalten, um den Sieg nicht doch noch aus der Hand zu geben. Was in den letzten Heimspielen oftmals nicht gelang, wurde dieses Mal konsequent bis zum Schluss durchgehalten und so blieben die Punkte dank der besten Heimleistung in der laufenden Saison verdient in Kelsterbach.
 Nach diesem Kraftakt festigt Kelsterbach den fünften Tabellenplatz. Am 7. Januar steht die nächste Herausforderung beim Derby in Mörfelden auf dem Programm.
Gruppenliga 4 Männer: SG Kelsterbach 2 – SKG Gräfenhausen 2 5116:5160 Kegel. Die Zweite zeigte speziell im Abräumen erhebliche Defizite, so machte das Starttrio mit 45 Fehlwürfen mehr als doppelt so viele wie die Gäste. Dieses Auslassen der Chancen wurde bestraft und das Starttrio mit Dirk Gerstenberger (871 Kegel), Alexander Macion (836 Kegel) und Georg Jeßberger (842 Kegel) hatte gegen ihre gut aufgestellten Kontrahenten am Ende bereit mit 125 Kegeln Differenz überdeutlich das Nachsehen.
Wie sich im Nachhinein herausstellte, war dieser Rückstand an diesem Tag zu groß gewesen, denn das Schlusstrio legte sich mächtig ins Zeug gegen nun etwas schwächelnde Gegner. Die sich bietenden Gelegenheiten nutzte aber leider nur Michael Lechelt (911 Kegel, 304 i. Abr.) vorbildlich aus, während bei Markus Plitt (818 Kegel) und Fabio Borrozzino (837 Kegel) in den zweiten Einhundert Würfen nach gutem Start nicht mehr viel gelingen wollte. Mit am Ende nur noch 44 Kegeln Differenz reichte die zum Teil sehenswerte Aufholjagd dieses Mal nicht mehr aus, um den in greifbarer Nähe befindlichen Sieg tatsächlich in die Tasche stecken zu können. Etwas ärgerlich, denn zieht man die beiden fehlenden Stammspieler noch mit ins Kalkül, wäre hier ein Sieg sicherlich wahrscheinlich gewesen und die nun fehlenden Punkte hätten die Tabellensituation deutlich entspannen könne. So bleibt man aber weiterhin auf Platz acht der Liga knapp vorm Tabellenkeller. 
A-Liga 2 Männer: SG Kelsterbach 3 – Olympia Mörfelden III 1670:1509 Kegel.
Die Dritte bestritt ihre Partie gegen den Tabellenvorletzten wie zu erwarten überaus souverän. Dank der überschaubaren Gegenwehr der Gäste hatten im Startpaar Detlef Kraft (390 Kegel) und Benedikt Macion (401 Kegel) vergleichsweise wenig Mühe, die Hausherren mit bereits 61 Kegeln in Führung zu bringen. Auch im Schlusspaar gestaltete sich die Aufgabe sehr unproblematisch, nicht zuletzt weil Richard Op de Hipt (432 Kegel) und Ralf Seib (447 Kegel) die Partie quasi nach Belieben kontrollieren konnten. Somit war der fällige Sieg nur noch eine Frage der Höhe und die SGler beendeten den Wettkampf mit einer überdeutlichen Differenz, wodurch der dritte Tabellenplatz weiter gefestigt bleibt.
B-Liga 2 Männer: SG Kelsterbach 4 – Olympia Mörfelden V 1500:1477 Kegel. Deutlich enger war der Verlauf in dem aufgrund technischer Störungen am Vortag erst am Sonntag stattfindenden Derby gegen den punktgleichen Tabellendritten. Im Spitzenspiel der Liga geriet man dabei im Startpaar zunächst in einen knappen Rückstand. Während Dominik Jordan (349 Kegel) keinen guten Tag erwischte, präsentierte sich Helmut Börner (383 Kegel) in ansteigender Form. Somit lag man aber zur Hälfte der Partie knapp mit 26 Kegeln hinten.
Im Schlusspaar zeigte sich in der Paradedisziplin des Abräumens der junge Philipp Greiner (375 Kegel) als Tagesbester und trug somit zusammen mit Routinier Horst Reichhart (393 Kegel) maßgeblich dazu bei, dass man das Spiel zunächst drehen und dann schließlich doch noch für sich entscheiden konnte. Dank der vorbildlichen Moral und dem hiermit unter Beweis gestellten Kampfgeist blieben die verdienten Punkte mehr als zu Recht in Kelsterbach, was gleichzeitig die erfolgreiche Verteidigung der Tabellenspitze gegen einen direkten Mitkonkurrenten bedeutete. (bk/ka)

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