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Sabrina Jäger räumt fulminant ab

MIT STARKEN 483 Kegeln trug Nicole Lorenz zum Heimsieg des KSC 73 Mörfelden bei. (Foto: Friedrich) 

KSC 73 Mörfelden – Kegeln. Die erste Frauenmannschaft des KSC 73 Mörfelden begrüßte am Sonntag den direkten Tabellennachbarn Alt Heidelberg 1. Ein Sieg würde zwei weitere wichtige Punkte gegen den Abstieg bedeuten, was den Spielerinnen auf beiden Seiten bewusst war. Auch die treuen Anhänger des Klubs hielt der erste Wintereinbruch des Jahres nicht davon ab, die Partie in der gut gefüllten Keglerklause zu verfolgen.

Trainer Alfred Albutat ließ das Spielerkarussell erneut drehen und schickte im Start Sabrina Jäger, Nicole Lorenz und Stefanie Lerner auf die Bahnen. Sabrina Jäger spielte sich in einen Rausch. Ihr gelang an diesem Spieltag einfach alles. Am Ende konnte sie ihre persönliche Bestmarke erneut hochschrauben, diesmal auf grandiose 510 Kegel, mit einem Abräumergebnis von insgesamt 200 Kegeln. Ihre Gegenspielerin konnte hier trotz aller Bemühungen nicht mithalten, sodass Sabrina Jäger alleine bereits 72 wichtige Kegel gutmachte.
Nicole Lorenz spielte ebenfalls ihre Stärken aus. Ihr Zähler blieb bei 483 Kegeln stehen, was weitere 45 Kegel Plus bedeuteten. Stefanie Lerner tat sich etwas schwerer und erspielte ausbaufähige 438 Kegel auf ihren mittlerweile heimischen Bahnen. Sie musste ihre Gegnerin als einzige mit 22 Kegeln ziehen lassen. Summa summarum brachte dies ein Guthaben auf Mörfelder-Seite von insgesamt 95 Kegeln.
Die Schlussachse mit Christina Williamson, Kristin Koch und Samantha Weichwald musste den Puffer nur noch sicher nach Hause bringen. Christina Williamson zeigte ein eher durchwachsenes Spiel. Sie kam in die Vollen super zurecht, schwächelte jedoch deutlich im Räumen. Ihr Gesamtergebnis belief sich auf gute 459 Kegeln. Mitstreiterin Kristin Koch erzielte durch einen tollen Schlussspurt 467 Kegel. Und auch Samantha Weichwald, der man ihre Erkältung deutlich anmerkte, kämpfte sich auf solide 449 Kegel. 
Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung spielten die Damen ihre Heimstärke deutlich aus, sodass der Sieg mit 2800:2737 Kegeln verdient nach Mörfelden ging. Ein positiver und wichtiger Abschluss der aktuellen Hinrunde. Mit zwei Siegen in Folge im Gepäck und gestärktem Selbstbewusstsein will man in zwei Wochen die Rückrunde ebenfalls positiv beginnen. Gegner wird der SKC Monsheim 1 sein, der nun ebenfalls direkter Tabellennachbar ist. 
Am letzten Spieltag der Hinrunde hatten die Frauen des KSC 73 Mörfelden 2 die SG Blaulicht Mainspitze zu Gast. Da die Gäste auf dem zweiten Tabellenplatz stehen, versprach es ein spannendes Spiel zu werden. Im Start gingen Jennifer Blickle, Manuela Horst und Bianca Blickle-Suckow auf die Bahnen. Jennifer Blickle hatte mit ihrer ersten Bahn zu kämpfen, konnte sich aber durch eine hervorragende zweite Bahn ein Ergebnis von soliden 449 Kegeln sichern. Manuela Horst hatte dagegen keinen guten Tag erwischt und erspielte sich ausbaufähige 411 Kegel. Bianca Blickle-Suckow erging es da schon besser. Sie erreichte ein tolles Ergebnis von 427 Kegel.
 Die Startspielerinnen übergaben die Partie mit einem leichten Rückstand von 13 Kegeln an Milana Smiljanic, Laureen Becker und Cornelia Cezanne. Milana Smiljanic erzielte durch zwei ausgeglichene Bahnen ein Ergebnis von guten 403 Kegeln. Laureen Becker hatte mit der ersten Bahn arg zu kämpfen, erkämpfte sich durch eine gute zweite Bahn aber noch 393 Kegel.
Cornelia Cezanne dagegen verließ die Bahn mit tollen 447 Kegeln. Leider waren die sechs Ergebnisse für einen Sieg nicht ausreichend, sodass das Spiel mit 2530:2596 Kegeln verloren ging. So rutscht die zweite Mannschaft des KSC 73 auf den siebten Tabellenplatz ab und hofft in der Rückrunde mehr Punkte einfahren zu können. Am 17. Dezember findet das erste Spiel der Rückrunde in der Keglerklause statt. Zu Gast sind die Frauen des SKG Gräfenhausen. 
Am neunten Spieltag der Saison empfingen die Frauen der 3. Mannschaft des KSC 73 die Frauen des TSG Neu-Isenburg. Mit gleichem Team wie beim Auswärtssieg in Münster sollten die nächsten Punkte auf der Haben-Seite verbucht werden. Der taktische Positionswechsel (Kerstin Koch und Michelle Geiß als Startpaar) sollten die Weichen für ein positives Ende bereits stellen. Dies gelang ihnen Wurf für Wurf. Nach dem ersten Durchgang führten die Mörfelderinnen bereits mit 74 Kegeln. Kerstin Koch konnte wiederholt überzeugen und verließ die Bahn mit 424 Kegeln. Auch Michelle Geiß konnte an ihre gute Form der letzten Partien anschließen und verließ die Bahnen in der Keglerklause mit soliden 381 Kegeln. Das Schlusspaar Kerstin Friedrich und Petra Dörfer gaben sein Bestes, um den Vorsprung zu halten. Leider spielten ihre Gegner stark auf und so wurde der Vorsprung immer kleiner. Kurz vor Schluss konnten sich die Frauen vom KSC 73 aufgrund von zwei Handneunern im Räumen von Kerstin Friedrich zurück ins Spiel kämpfen, woraufhin das Spiel zu einer knappen Kiste wurde. Jedoch ließen die Gegenspielerinnen nicht locker, erzielten ebenso zwei Handneuner in Folge und stellten den kleinen Vorsprung wieder her. Kerstin Friedrich erzielte ein Endergebnis von ausbaufähigen 382 Kegeln und Petra Dörfer erkämpfte sich 386 Kegel. Zum Schluss musste man sich trotz aller Bemühungen geschlagen geben. Es endete mit 1573:1591 Kegel. Doch von Trübsinn keine Spur. Mit einer guten Mannschaftsleistung und der notwendigen Motivation freuen sich die Mörfelderinnen auf die Rückrunde. Die Zeichen stehen auf Angriff und Punkte einfahren. Am ersten Spieltag der Rückrunde hat die 3. Mannschaft spielfrei, da Ginnheim bereits am zweiten Spieltag ihre Mannschaft zurückgezogen hat. Sie nutzen die freie Zeit um neue Kraft zu tanken und im Januar wieder angreifen zu können. (ik)

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