Rot-Weiß Walldorf: Kevin Darmstädter der Mann des Tages

Aufsteiger gewinnt eine temporeiche Partie gegen den KSV Baunatal

Da nützt auch der Hechtsprung des Baunataler Torwarts Max Annemüller nichts: Walldorfs Nico Struwe (auf dem Boden) drückt den Ball zum 3:0 ins Tor. (Foto: Postl)

Mörfelden-Walldorf (dw). Es ist kalt, es ist nass, es ist duster. Es die Zeit, da Fußball nicht gerade Spaß macht. Dieses Spiel aber schon, findet zumindest der Pressesprecher des SV Rot-Weiß Walldorf, Erwin Mader.

Kevin Darmstädter pariert glänzend

Beeindruckend rasant, ja sogar spielfreudig beharkten sich der gastgebende Hessenligist und der KSV Baunatal am Sonntag trotz der Umstände. Das Ergebnis fand indes allein der SV Rot-Weiß spaßig, der die Nordhessen mit 4:2 (2:0) besiegte. Auch RWW-Trainer Max Martin äußerte sich angetan über das Hochtempospiel zweier Teams, die mit Wonne die Offensive suchten: „Das war ein Spiel, wie ich es in der Hessenliga erwarte.“ Ganz zufrieden war der Übungsleiter dennoch nicht. Weil seine Mannschaft dem Gegner zu viele Torchancen ermöglicht habe. Dass sich der Aufsteiger aber selbst viele gute Einschussgelegenheiten erspielte, freute Martin hingegen.

Dass der SV Rot-Weiß mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause ging, hatte er seinem Torhüter zu verdanken. Jener Kevin Darmstädter glänzte in der 18. Minute mit einer Rettungstat, als Nico Schrader allein auf ihn zustürmte. Zu diesem Zeitpunkt führte die Heimelf bereits, da Julian Ludwig den Ball aus 25 Metern in den Torwinkel sausen ließ (8.). Einen erneuten Ludwig-Kracher hielt KSV-Torhüter Max Annemüller (26.).

Glück hatten Martins Mannen, dass Dino Kardovic mit einem Heber über Darmstädter nur den Pfosten traf (19.). In dieser Phase gerieten die Walldorfer mächtig unter Druck. Da kam der Heimelf das zweite Tor, im Nachschuss erzielt von Nico Struwe, gerade recht (35.).

Von der Seitenlinie betrachtete sich Daniele Toch, wie Darmstädter kurz vor der Halbzeit einen Kardovic-Freistoß parierte. Denn beim Mittelfeldspieler hatte sich wieder der lädierte Oberschenkel bemerkbar gemacht, der ihm schon einige Zeit Probleme bereitet. Für Toch kam Bela Wendnagel ins Spiel.

Baunatal trifft, aber zu spät

Nach dem Seitenwechsel vergingen elf Minuten, bis der Ball erneut im Baunataler Tor lag. Diesmal konnte Keeper Annemüller einen Schuss von Takero Itoi nur abklatschten, und Struwe stocherte das Runde ins Eckige.

Aber auch dem 3:0 gab sich der KSV nicht geschlagen. Nach einem Konter tauchte Kardovic erneut verheißungsvoll vor dem RWW-Tor auf. Und wieder rettete Darmstädter. „Der Kevin“, sagt Mader, „war bei uns heute der Mann des Tages“. Statt 3:1 stand es nach 68 Minuten 4:0, da Itoi das Spielgerät ins Ziel gewuchtet hatte.

Erst jetzt, viel zu spät für die Wende, brachte den Baunatalern ihr unermüdlicher Kampfgeist auch Tore ein. Endlich traf Kardovic (72.), und in der Nachspielzeit war auch Thomas Müller erfolgreich.

SV Rot-Weiß Walldorf: Darmstädter – Herberg, Werther, Ludwig, Struwe (90+2. Beck), Eichfelder, Nguyen (78. Deumlich), Itoi, Felter, Borger, Toch (44. Wendnagel).

KSV Baunatal: Annemüller – Gül (58. Pforr), Künzel, Müller, Schäfer (76. Üstün), Schrader (59. Sattorov), Kardovic, Blahout, Borgardt, Krengel, Springer.

Tore: 1:0 Ludwig (8.), 2:0, 3:0 Struwe (35., 56.), 4:0 Itoi (68.), 4:1 Kardovic (72.), 4:2 Müller (90+1.).

Schiedsrichter: Rolbetzki (Büdingen).

Zuschauer: 200.

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