Rot-Weiß kegelt fortan erstklassig

Rot-Weiß Walldorf – Kegeln.

MEISTERINNEN: Die Damen von Rot-Weiß Walldorf führen zum Saisonende die Tabelle der 2. Liga an und kegeln fortan erstklassig. Zu diesem schönen Erfolg trugen bei: (Von links, stehend) Sportwart Hans-Peter Becker, Martina Cezanne, Silke Baumann, Sigrid Cezanne, Trainerin Margit Köhler, Sandra Schäfer-Alvarado, Silke Vollgraf, Abteilungsleiter Herbert Volk Duchêne; (kniend von links) Martina Leddin, Melanie Tron und Yvonne Cezanne. (Foto: A. Keim)

Frauen 2.Bundesliga West: Falkeneck KVR – Rot-Weiß Walldorf I 2508:2561. Mit dem Wissen, bereits Meister zu sein, traten die Frauen von Rot-Weiß Walldorf deutlich entspannt und gutgelaunt zum letzten Spiel der Saison in Frankfurt-Riederwald an. Es war in der Vergangenheit immer schwierig, dort ein gutes Spiel oder gar einen Sieg hinzubekommen. Das wichtigste aber war an diesem Tag, mit einem Sieg die Meisterschaft nun auch aus eigener Kraft zu erringen.
 

In der Startformation standen Martina Cezanne, Yvonne Cezanne und Melanie Tron gegen Doreen Beez, Annegret Lehnert und Tanja Müller auf den Bahnen. Mit dem Gedanken auf die in Aussicht wohlverdiente Spielpause startete Martina Cezanne fulminant. Die ersten Würfe zeigten schon die Richtung, wo es an diesem Sonntagnachmittag hingehen sollte – es wurde voll auf Sieg gesetzt. Mit hervorragenden 476 Kegeln gelang Martina die Tagesbestleistung. Damit ließ sie ihrer Gegnerin Doreen Beez mit 412 Kegeln nicht den Hauch einer Chance. Yvonne Cezanne quälte sich sehr, denn auf den schwer zu spielenden Bahnen fielen nicht die erhofften Kegel. Die Auswechslung nach 50 Würfen gegen Silke Vollgraf brachte aber auch nicht die Wende. Zum Glück hatte die Bahnnachbarin ebenfalls kein gutes Händchen und das Minus blieb mit lediglich 13 Kegeln im Rahmen. Melanie Tron trumpfte mit dem guten Ergebnis von 445 Kegeln besonders bei den Abräumern auf. Ihre ruhig gespielten und treffsicheren Kugeln räumten auch die schwierigsten Konstellationen ab. Ihrer direkten Gegnerin, die mit ihren elf Fehlwürfen deutlich über der Norm lag, konnte sie damit 54 Kegel abnehmen.
Somit stand nach der ersten Spielhälfte ein Plus von 105 Kegeln auf der Habenseite der Rot-Weißen, was die positive Stimmung sehr beeinflusste. Das Trio der zweiten Hälfte bildeten auf Walldorfer Seite Silke Baumann, Sigrid Cezanne und Sandra Schäfer-Alvarado. Für Riederwald traten Sandra Bonarius, Ulrike Latka und Bianca Schauer auf die Bahnen. Silke Baumann arbeitete wie gewohnt sehr routiniert, konnte jedoch an die Vorwoche nicht anschließen und brachte mit 440 Kegeln ein für ihre eigene Erwartung „mageres“ Ergebnis auf die Anzeige. Zudem nutzte ihrer Gegnerin Sandra Bonarius diese „Schwäche“ aus und knöpfte ihr 24 Zähler ab. Sigrid Cezanne hatte beim Kegeln an diesem Nachmittag keine Fortune und auch keinen Biss – die Luft war wohl nach der Feier am vorigen Sonntag wohl ein wenig raus. Mit 392 Kegeln traf sie satte 41 Kegel weniger als ihre Konkurrentin Ulrike Latka von Riederwald. Zum Ausgleich dafür konnte Sandra Schäfer-Alvarado ihre Bahnnachbarin zu jeder Zeit unter Kontrolle halten. Sie erspielte mit 410 Kegel gegen die 397 von Bianca Schauer 13 Kegel für das Konto der Walldorferinnen. In der Endabrechnung blieben somit noch 53 Kegel Guthaben übrig. Mit diesem letzten Sieg in der 2. Bundesliga bestätigten die Frauen von Rot-Weiß Walldorf nun die Meisterschaft. Damit war der Aufstieg nun aus eigener Kraft geschafft und hatte nicht den Beigeschmack, vom Sieg Kelsterbachs über Ulm in der letzten Woche abhängig gewesen zu sein. Die Frauen haben über die gesamte Saison gute Ergebnisse und vor allem Teamgeist gezeigt. Nur diesem überragenden Mannschaftszusammenhalt ist es jetzt nach drei Jahren in der 2. Bundesliga zu verdanken, dass der Aufstieg gelang.
Das Stadtderby gegen den KSC 73 Mörfelden ist mit Sicherheit eines der Highlights der neuen Saison. So bleibt nur am Ende zu sagen – Rot Weiß Walldorf ist erstklassig. Und es ist sicherlich ein bundesweites Novum, dass in Mörfelden-Walldorf künftig in einer Sportdisziplin gleich drei Vereine in der 1. Bundesliga spielen, und zudem auch noch zwei davon in diesem Jahr Deutscher Meister wurden.
Frauen Bezirks-Liga: Rot-Weiß Walldorf II – SKG Roßdorf 2386:2171. Die Frauen des zweiten Teams hatten ebenfalls ihr letztes Saisonspiel. Irma Weil (380 Kegel) und Margarete Reis (347 Kegel) bildeten das Startpaar und erarbeiteten gegen die Paarung Simone Gaab/Melanie Gilch schon einen Vorsprung von 55 Kegeln. Christel Bethäußer mit guten 396 Kegeln sowie die stark aufspielende Renate Jonda mit sehr guten 433 Kegel, ließen das Zählwerk um weitere 135 Kegel nach oben schnellen. Aniko Biro stibitzte Renate Jonda die Tagesbestleistung und setzte mit starken 434 Kegel noch einen oben drauf. Anja Dittmann mit guten 396 Kegeln musste 17 Holz an ihre Gegnerin abgeben. Den Ausschlag für den am Ende deutlichen Sieg gaben die starken Leistungen auf Walldorfer Seite gegenüber den durchwachsenen Leistungen der schwach aufspielenden Roßdorferinnen. Damit beschließen die Frauen der zweiten Mannschaft mit dem erreichten Ziel des Klassenerhalts die Saison positiv. (bn/vd)

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