Moral und Kampfgeist stimmen

HSG Mörfelden/Walldorf – Handball.

ZUG ZUM TOR bewies HSG-Spielerin Tanja Schnatz in der Partie gegen Sulzbach/Leidersbach und steuerte vier wichtige Treffer zum 27:22-Sieg der Mörfelden-Walldorferinnen bei. (Foto: A. Keim)

F1, Oberliga: HSG M/W 1 – HSG Sulzbach Leidersbach 27:22 (15:11). Den Frauen 1 gelang erneut ein wichtiger Sieg, mit 27:22 (15:11) wurde die Zweite Vertretung der HSG Sulzbach/Leidersbach besiegt. Mit einer kleinen 7:1-Serie (im Jahr 2014 wurde noch kein Spiel verloren) hat sich die Mannschaft damit im Tabellenmittelfeld der Oberliga festgesetzt.

Auch diesmal war die Ungewissheit wieder groß, konnte doch unter der Woche nur reduziert trainiert werden, da einige Spielerinnen krank waren oder aus schulischen Gründen passen mussten. Ergänzt wurde der Kader durch Tina Böhme und Sophie Poth.
Für beide Mannschaften stand viel auf dem Spiel. Daher war es sicherlich phasenweise kein schönes, aber von Beginn an ein intensives Spiel, das vom Kampf bestimmt wurde. Mörfelden/Walldorf begann gut, führte schnell mit 4:1 Toren und beherrschte in der Folge zu jeder Zeit das Geschehen auf dem Feld. Die Abwehr hatte die beiden Hauptwerferinnen von Sulzbach/Leidersbach gut im Griff. So konnte der Abstand gehalten und mit einer 15:11-Führung die Seiten gewechselt werden.
Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Die Abwehr stand sicher, im Angriff wurde variabel gespielt und es wurden viele Siebenmeter erkämpft. Am Ende stand ein verdienter und zu keiner Zeit gefährdeter 27:22-Erfolg auf der Anzeigentafel.
Mit einer besseren Chancenauswertung hätte der Sieg durchaus noch höher ausfallen können. Moral und Kampfgeist des gesamten Teams waren jedoch imponierend. Ein besonderes Lob verdienten sich Torfrau Ursel Unnold, die mit ihrer starken Leistung zum großen Rückhalt wurde und die A-Jugendliche Sophie Poth, die in ihrem ersten Oberliga-Einsatz gleich zwei Tore beisteuern konnte.
Es spielten: Ursel Unnold , Julia Saaper (bei einem Siebenmeter); Rebecca Merx (11/7), Teresa Schill (5/1), Sharon Hulin, Nina Nagel, Maria Dernbach, Maxi Gärtner (2), Tanja Schnatz (4), Christel Unnold (2), Tina Böhme (1) und Sophie Poth (2/1).
Am Faschingswochenende finden keine Spiel statt, weiter geht es am 8. März in Hüttenberg.
F2, Bezirk A: TV Trebur – HSG M/W 2 15:23 (9:13). Glanzlose zwei Punkte erspielte sich die Zweite Vertretung der HSG Mörfelden/Walldorf beim Tabellenvorletzten Trebur. Mehr als 30 technische Fehler im Spiel nach vorne, beziehungsweise im Abschluss, ließen nicht mehr als 23 Tore zu. Zeitweise blitzte das große Potenzial des Gästeteams auf, konnte jedoch nicht genutzt werden, um einen deutlicheren Sieg einzufahren.
Keine Spielerin erreichte im Angriff Normalform und so stand es nach 15 Minuten lediglich 3:3. Nach der Auszeit wurde das Spiel der HSG kurzfristig besser. Klare Konterchancen wurden endlich genutzt, aber der Schwung konnte nicht mit in die zweite Hälfte genommen werden und so kam Trebur beim 13:15-Zwischenstand wieder gefährlich nahe. Auch in der Abwehr ließ die HSG Aggressivität, Übersicht und Zusammenarbeit vermissen, einzig Torfrau Marie Mehltretter zeigte über weite Strecken eine gute Partie.
Für die kommenden Partien muss sich die HSG kräftig am Riemen reißen, will sie bei der Vergabe der Meisterschaft noch ein Wörtchen mitreden.
Es spielten: Vasfiye Aygören (4), Laura Schneider (4), Saskia Tenholtern (3), Tanja Druzenko (3/1), Sarah Janz (2), Kerstin Mohrmann (2), Nicola Schnitzler (2), Verena Greiner (2), Sophie Schott (1), Vanessa May, Marie Mehltretter (Tor) und Anja Stolze (Tor)
M1, Bezirksliga A: TV Trebur – HSG Männer I  22:23 (10:12). Das Spiel begann mit hohem Tempo und es gab Chancen auf beiden Seiten. Die HSG konnte diese besser nutzen und dadurch schnell mit 1:4 in Führung gehen.
Danach erlaubte man sich aber zu früh eine Schwächephase, die dem Gegner einfache Tore aus dem Rückraum ermöglichte und dieser nun seinerseits mit einem Tor in Führung ging (6:5). Anschließend bemühten sich die Doppelstädter wieder mehr. Die Chancen wurden konsequenter genutzt und auch die eingeübten Spielzüge führten erneut zu Toren. Dadurch kam die HSG wieder heran und ging mit zwei Toren Vorsprung in die Pause (1012).
Die zweite Halbzeit war vor allem von Kampf und vielen Zeitstrafen geprägt. Für Jan Möllenecker, der einen Gegner beim Tempogegenstoß foulte, war die Partie vorzeitig beendet, da er nach der fälligen roten Karte auf der Tribüne Platz nehmen musste. Das Spiel wogte hin und her, aber der HSG gelang es immer wieder, die Nase vorne zu behalten, obwohl viele technische Fehler einen Ausbau der Führung unmöglich machten.
Nachdem auch drei Schützen der HSG vom Siebenmeter-Punkt am Treburer Keeper gescheitert waren, sah man sich gezwungen, den eigentlich verletzten Darijo Stojanovic zu reaktivieren, der danach auch alle fälligen Strafstöße souverän verwandelte. In den spannenden Schlussminuten trennten die beiden Teams nur ein bis zwei Tore. Am Ende machte Sebastian Lochter alles klar, indem er sich stark gegen die Abwehr des TV Trebur zum 21:23 durchsetzte. Der letzte Treffer der Treburer zum 22:23 änderte am Ausgang der Partie nichts mehr. Die HSG setzte sich erneut durch und kann zwei Punkte auf ihr Konto schreiben.
Es spielten: Timo Kaiserauer, Patrick Hunger (beide Tor), Phillip Grundheber (1), Moritz Forster, Sebastian Wegner, Sascha Kaiserauer (2), Daniel Liedvogel, Sebastian Mann (9), Fabian Kämmerer (2), Sebastian Lochter (7), Phillip v. Döhren, Thomas Wöll, Jan Möllenecker, Darijo Stojanovic (2). (hb/um)

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