Kaiserauer erwischt einen Glanztag

HSG Mörfelden/Walldorf – Handball.

DIE TORFRAUEN Mareike Drucks (im Bild) und Natascha Machetzki sind in der 3. Bundesliga stets ein großer Rückhalt für ihre Mannschaft. Auch zum 31:25-Heimsieg der HSG Mörfelden/Walldorf gegen den TV Verl trugen sie entscheidend bei. (Foto: A. Keim)

HSG Frauen 1, 3. Liga West: HSG Frauen 1 – TV Verl 31:25 (13:12). Das hatten sich alle Beteiligten am Samstagabend aus Sicht der Heimmannschaft etwas anders vorgestellt. In einem schwachen Spiel besiegte die HSG Mö/Wa den TV Verl mit 31:25, Halbzeit 13:12.

Von Beginn an sahen die Zuschauer in der Sporthalle Walldorf ein müdes Drittligaspiel auf einem nicht all zu hohen Niveau. Verl versuchte im Rahmen der Möglichkeiten aufzuspielen und verschleppte immer wieder geschickt das Tempo. Die HSG Mö/Wa ließ sich von Beginn an einlullen. So ging Verl zunächst einmal mit 4:0 in Führung und es dauerte bis zum 7:6 ehe die Heimmannschaft zum ersten Mal selbst in Führung ging. Dieser Ein-Tore-Abstand hielt bis zur Halbzeit.
Auch nach der Pause das gleiche Bild, Verl spielte im Rahmen seiner Möglichkeiten, und die Doppelstädterinnen verstrickten sich immer wieder in Einzelaktionen oder begingen leichte Fehler. Abermals lag Verl bei 19:17 mit zwei Toren in Front, und erst um die fünfzigste Minute konnte die HSG Mö/Wa sich ein wenig freischwimmen. Innerhalb von vier Minuten spielte man eine Fünf-Tore-Führung heraus, die man bis zum Ende noch auf sechs Tore ausbaute.
Es spielten: Mareike Drucks (1.-20.), Natascha Machetzki (21.-60.), Maike Ehrhardt (n.e.), Romina Merx 3, Ulrike Wenzlawski 1, Sarah Dernbach 4, Rebecca Merx 10/4, Teresa Schill, Patricia Milde 2, Sandra Bambuch 4, Jana Schmidt 1, Isabel Göbel 1, Michelle Klein 5.
Bereits frühzeitig sind sich das aktuelle Trainerteam (Thomas Zeitz, Petra Ritter, Johannes Schura) und der Vorstand der Handballabteilung einig darin, auch in der kommenden Saison der 3. Frauenbundesliga, gemeinsam für die weitere sportliche Entwicklung der Spielerinnen zu sorgen. Die bisherige Zusammenarbeit wird von beiden Seiten als sehr positiv empfunden und der bis jetzt eingetretene sportliche Erfolg ermutigt alle Beteiligten mit vollem Einsatz an die Aufgaben für das nächste Spieljahr heran zu gehen.
HSG Frauen 2, Bezirksliga A: HSG Frauen 2 – SV Erbach 15:20 (5:8). In ihrem ersten Heimspiel nach Fastnacht legte die HSG Mörfelden/Walldorf einen klassischen Fehlstart gegen die Gäste aus Erbach hin. Erst nach zehn Minuten gelang der erste Treffer und dazu kam eine desolate Abwehrleistung, bei der jegliche Abstimmung fehlte. Danach kam die HSG zwar besser ins Spiel, rannte aber nun fortan einem Rückstand hinterher, den die Gastgeberinnen mangels Chancenverwertung nicht aufholen konnten. In der zweiten Hälfte zeigte die HSG zwar, nach wiederum zehn verschlafenen Minuten, ihren Kampfgeist, konnte aber den Rückstand nie mehr als auf einen Vier-Tore Rückstand verringern. Zahlreiche Zeitstrafen auf beiden Seiten, brachten den Spielfluss noch mehr ins Stocken und die Partie ging mit einem verdienten Sieg der Gäste aus Erbach zu Ende. Die HSG Mörfelden/Walldorf fand nie richtig in die Partie und konnte weder in Angriff noch in Abwehr an diesem Wochenende überzeugen.
Es spielten: Sharon Hulin (7/1), Tanja Druzenko (3/1), Vasfiye Aygören (2), Kristina Gjorgjieska (1), Annika Schmaus (1), Saskia Tenholtern (1), Natascha Felch, Sarah Janz, Julia Major, Alexandra Kaut, Nicole Wegner, Ursel Unnold (Tor)und Stefanie Klaes (Tor).
Männer I – Bezirksliga A: TV Trebur – HSG M/W Männer 1, 23:30 (9:15). Beim Kreisvergleich zwischen dem gastgebenden TV Trebur und der HSG Mörfelden/Walldorf in der Bezirksliga A kam es zu einem fairen und unerwartet deutlichen Spiel. Die Kontrahenten trennten sich am Ende mit 23:30 (9:15) für die HSG, dabei hatte man beiderseits mit einem knappen Spiel bis zum Schluss gerechnet. Während die Gastgeber größte Torchancen ausließen, zeigten die Angreifer der HSG überlegte Spielvariationen und den konsequenteren Abschluss. Nicht ganz unschuldig an der schwachen Wurfausbeute des TV Trebur war HSG Keeper Timo Kaiserauer, der einen Glanztag erwischte. Allein drei von vier Strafwürfen entschärfte der Schlussmann aus der Doppelstadt. Die Defensivabteilung der HSG zeigte sich aber insgesamt etwas verbessert gegenüber den letzten Partien. So war auch Trainer Armin Walter mit dem Auftritt seiner Sieben am Ende zufrieden. Positiv war auch die Rückkehr des einige Wochen verletzten Frank Lingenberg, der sich mit vier Treffern vom Kreis gut in Szene setzen konnte. Zusammen mit dem ebenfalls überzeugenden David Giebel ist diese Position nun wieder hervorragend besetzt.
Zu Anfang der 60 Minuten legte der TV Trebur vor. Über 2:1 und 4:2 zeigten die Gastgeber den besseren Start, ehe die HSG mit sechs Treffern in Folge ihren Siegeswillen zeigte. Als beim 9:15 die Seiten gewechselt wurde, appellierte Walter an seine Mannschaft die Konzentration aufrecht zu erhalten. Er sollte recht behalten, denn die Gastgeber gaben sich längst noch nicht auf. Anfang der zweiten Hälfte kam dann noch eine Drangphase des TV, doch genau in dieser Zeit zeigte eben auch Kaiserauer seine besten Minuten und der Vorsprung sollte sich fortan auf nie weniger als fünf Treffer belaufen.
Mit dem Erfolg in Trebur bildet die HSG weiter die Verfolgergruppe mit der TuS Griesheim und dem TV Groß-Rohrheim. Eine Chance noch einmal an die Spitzengruppe heranzukommen, wird es ziemlich sicher nicht mehr geben. Dafür ließ die HSG bereits zu viele Punkte liegen. Das kommende Heimspiel am Sonntag um 18 Uhr in der Kurt-Bachmannhalle gegen TuS Griesheim II dürfte richtungsweisend sein, ob man sich unter die Top fünf der Liga spielen kann oder bis zum Saisonende im tristen Mittelfeld der Tabelle verweilt.
 Tore: Philip Grundheber (7/2), Nils Bohrmann (6), Johannes Kniott (5), Frank Lingenberg (4), David Giebel (3), Sascha Kaiserauer (2), Marco Scherer (2), Kai Koch (1).
Männer II – Bezirksliga B: HSG M2 – HSG Fürth/Krumbach II 23:27 (8:10). Am Sonntag hatte die „Klipper Sieben“ aus Mörfelden-Walldorf den Tabellenachten aus Fürth/Krumbach zu Gast. Das Spiel in der heimischen Kurt-Bachmann-Halle begann sehr ausgeglichen, aber auch kampfbetont. Es fielen wenige Tore und der Ball blieb meist in der Abwehr hängen. Dies lag größtenteils an einer hohen Anzahl technischer Fehler, sowie einigen Zeitstrafen auf beiden Seiten, welche den Spielfluss störten. Nach anfänglichem Abtasten in der ersten Viertelstunde stand es 5:5. Dank schneller Tempogegenstöße nach Ballverlusten der Gäste konnte die HSG bis zum 8:7 in Führung gehen. Doch leider verschlief man die letzten Minuten vor der Halbzeit und ließ Fürth/Krumbach zu leichten Treffen kommen. Zur Pause stand es daher verdientermaßen 8:10.
Die Marschroute von Trainer Klipper für die zweite Hälfte war klar: Mit mehr Konzentration in Angriff und Abwehr sollte über den Kampf die Wende erzwungen werden. Die blieb aber aus. Überhastete Abschlüsse und Fehler in der Abwehr ermöglichten es den Gästen zeitweise auf bis zu sieben Tore davonzuziehen. In der Schlussviertelstunde hatten die Hausherren beim Stand von 18:21 nochmals die Chance aufzuholen, doch auch die blieb ungenutzt, sodass am Ende Fürth/Krumbach verdient mit 23:27 siegte. Nach dieser Niederlage muss nun nächste Woche beim Tabellenvierten in Gernsheim gepunktet werden, damit man sich endlich Luft nach unten verschafft.
Es spielten: Matthias Ehmler, Timm Schneider (Tor), Armin Walter (6/3), Gernot Kornhuber (4), Sebastian Mann (4), Bastian Ollschewski (3), Jona Renner (2), Thomas Sohlleder (1), Martin Schulz (1), Benedict Hoffmann(1), Frank Lingenberg (1), Sebastian Neumann und Daniel Liedvogel. (rm/hb)

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