Jan Deumlichs Sternstunde

Walldorfs Mittelfeldmann holt mit Hattrick Sieg über Eintracht Altwiedermus

WIE BEFLÜGELT meistert Aufsteiger Walldorf die Saison in der Verbandsliga Süd. In dieser Szene überwindet Christopher Nguyen den Abwehrspieler. (Foto: Sonnabend)

Rot-Weiß Walldorf – Fußball (em). Rot-Weiß Walldorf – Eintracht Altwiedermus 3:0. Es war schon ein verrückter Spieltag für Walldorfs Coach Max Martin. Er musste auf seine komplette Sturmabteilung verzichten, setzt einen gelernten Defensiv-Mittelfeldspieler in die Spitze und genau dieser macht sein Spiel der Spiele. 

Dreimal hieß es über die Lautsprecher: „Torschütze – der Spieler mit der Nummer fünf, Jan Deumlich“. Dominik Lewis, Nils Herdt, Nico Struwe und Daniel Beck standen nicht zur Verfügung, sodass Martin dieses Wagnis eingehen musste. Ob aus dieser Notlösung eine dauerhafte Sache wird, wird sich nächstes Jahr herausstellen. Die erste Duftnote setzte Deumlich (13.). Da scheiterte er mit seinem zwanzig Meter Schuss noch an Torwart Philipp Wolf. Genauer zielte er dann in der 15. Spielminute. Kapitän Christian Matheisen leitete einen Walldorfer Konter über die Mitte ein. Deumlich war mitgelaufen und brachte sich in Schussposition. Dann folgte das Zuspiel zu Deumlich und der satte 16-Meterschuss, der noch die Unterkante der Latte streifte, ehe er im Netz einschlug.
„Jetzt nur nicht nachlassen“, feuerte Trainer Max Martin sein Team lautstark an. Altwiedermus war angeschlagen und die Gegenwehr beschränkte sich nur noch auf lange Entlastungspässe. Nach 31. Spielminuten legte Rot-Weiß Walldorf nach. Christopher Nguyen überlief all seine Gegenspieler und setzte einen strammen Pass in den Fünfmeterraum der Gäste. Deumlich antizipierte richtig. Mit hohem Tempo lief er dem Ball entgegen, machte sich lang, rutschte in den Ball und bugsierte das Leder ins lange Eck. Den dritten Treffer hob sich Deumlich für den zweiten Durchgang auf. Nach einem verunglückten Zweikampfabpraller erkannte Deumlich als Erster die Situation richtig. Schnell spurteten er und der gegnerische Torwart dem Ball entgegen. Walldorfs Nummer Fünf war einen Ticken schneller am Ball und konnte so das Spielgerät über den herausgelaufenen Wolf zum 3:0 heben.
In der verbleibenden Spielzeit ließ Walldorf nichts mehr anbrennen. Souverän und abgebrüht spielten sie das Match fehlerfrei herunter. 
Mit diesem deutlichen Sieg verabschiedet sich Walldorf in die Winterpause – und das Ganze auf dem beachtlichen zweiten Tabellenplatz.
Für Walldorf spielten: Darmstädter, Werther, Niksic, Deumlich (82. Demir), Ludwig, Tayboga, Matheisen, Borger, Walter (64. Kremer), Felter, Nguyen (76. Wohn).

 

 

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