Grippewelle erwischt Wildcats

Personell geschwächte Handballerinnen kassieren gegen Kirchhof 19:20-Niederlage

STEUERTE drei Treffer bei: Walldorfs Friedericke Hicking. (Foto: Sonnabend)

TGS Walldorf – Handball (rb/mg). TGS Walldorf 1 – SG Kirchhof II 19:20 (7:7). Im Rückspiel gegen die SG Kirchhof hatten die TGS-Damen etwas gut zu machen. Einerseits wollte man die Hinspielpleite tilgen, andererseits wollte man im Angriff auch besser agieren als in der Vorwoche.

Man war vom Hinspiel gewarnt und wollte sich in der Trainingswoche gut auf den Gegner einstellen, doch hier stieß man bereits vor die ersten Probleme. Die Wildcats blieben von der Krankheitswelle nicht verschont. Im Training konnte man schon nicht gezielt arbeiten, wie man es sonst tat. Am Spieltag dann die ernüchternden Nachrichten, dass Dimitra Andrikopoulou, Christel Unnold und Julia Rausch krankheitsbedingt nicht für die Wildcats kämpfen können und auch weitere Spielerinnen angeschlagen ins Spiel gehen würden. Man entschied sich sogar dazu, Torfrau Rebecca Büßer als Feldspielerin einzusetzen. Doch all diese Umstände taten der Motivation keinen Abbruch, konzentriert ging die Mannschaft in die ersten 30 Minuten.

Torfrau Jessica Schulte entschärfte einige freie Bälle 

Am Anfang erarbeitete man sich immer wieder gute Chancen und stand in der Abwehr solide. Man schaffte es, kleine Einbrüche zu kompensieren und blieb dadurch weiterhin in Reichweite. Hier durfte man sich vor allem bei Torfrau Jessica Schulte bedanken, die einige freie Bälle entschärfte. Man holte dadurch in kurzer Zeit einen Drei-Tore-Rückstand auf und ging durch eine kämpferische Leistung mit 7:7 in die Pause. Die zweite Halbzeit sah ähnlich aus, man tat sich zwar im Angriff stellenweise schwer und vergab im Abschluss gute Chancen. Doch gute Defensivarbeit und die von Nathalie Vogt gehaltenen Sieben-Meter, ließen einen möglichen Sieg weiter zu. Kurz darauf verspielte die TGS Walldorf aber ihren Sieg, indem sie die Überzahl nicht gekonnt nutzte und in dieser Phase Tore zuließ. Die SG setzte sich dadurch in der 48. Minute mit 14:18 ab. Die Wildcats kämpften sich nun noch einmal Stück für Stück heran und wollten noch was Zählbares ergattern. Doch leider sah man nach 60 Minuten auf der Anzeigetafel ein 19:20.
Die Wildcats zeigten, dass man auch ersatzgeschwächt gefährlich ist und dass man mit Willen und Kampfgeist einiges ausgleichen kann. Auch wenn man an diesem Wochenende keine Punkte holte, konnte man wertvolle Erkenntnisse aus dieser Partie mitnehmen. Diese möchte man im nächsten Spiel gegen die HSG Bensheim/Auerbach II anwenden und hier wieder gestärkt etwas für das Punktekonto tun. Für die TGS spielten: Selina Schönhaber (5), Rebecca Büßer (4/4), Friederike Hicking (3), Nathalie Schäfer (3), Liv Kornhuber (2), Annika Wiener (1), Linda Gastgeb (1), Fabienne Fleischhacker, Olivia Meister und im Tor: Jessica Schulte, Nathalie Vogt.

Frauen 2 – Tvgg Lorsch 30:14 (13:4). Am vergangenen Sonntag trafen die Wildcats II auf den Tvgg Lorsch. Vor diesem Spiel war das Ziel klar gesteckt. Gegen den Tabellenletzten sollten zwei Punkte geholt und die Niederlage des letzten Spieles wieder gutgemacht werden. Mit dieser Einstellung gingen die Damen aufs Feld, schafften es aber bis Minute 19. nicht, sich deutlich von den Gästen aus Lorsch abzusetzen. Die ersten zwanzig Minuten sahen die Zuschauer ein sehr torarmes Spiel. Nach drei Treffern in Folge durch die an diesem Tag sehr stark spielende Tanja Druzenko, gelang es den Gastgeberinnen nun endlich, die Oberhand über diese Partie zu erlangen. Die Abwehr stand konsequent und machte es den Damen aus Lorsch sehr schwer, einen Weg zum Tor von Simone Feutner zu finden, die die restlichen Bälle gekonnt entschärfte und somit in der ersten Halbzeit nur sensationelle vier Tore im eigenen Netz verbuchen musste.

Konsequenz im Angriff und beim Abschluss

Nun funktionierte auch der Angriff und vor der Halbzeitpause konnten die Wildcats sechs Tore in Folge erzielen. Mit einem Halbzeitstand von 13:4 ging man selbstbewusst in die Pause. Auch in der zweiten Halbzeit gaben die Wildcats die Partie nicht aus der Hand. Eine weiterhin starke Abwehr und eine im Gegensatz zu vergangenen Spielen deutlich bessere Konsequenz im Angriff und beim Abschluss führten immer wieder zu einfachen Torerfolgen. Die aus der A-Jugend hochgezogene Olivia Meister konnte abermals durch ihre Laufstärke überzeugen und verwandelte die langen Pässe souverän in Gegenstoßtore, während Simone Feutner und Vasfiye Aygören dafür sorgten, dass nur wenige Bälle der Lorscher den Weg ins Walldorfer Tor fanden.
Am Ende konnten die Frauen 2 einen 30:14-Sieg und die nächsten zwei wichtigen Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Am nächsten Spieltag gilt es nun an die Leistung anzuknüpfen und sich für die unglückliche Niederlage im Hinspiel gegen Fürth zu revanchieren. Es spielten: Simone Feutner (Tor), Vanessa May (4), Kimberley Wack (2), Stefanie Gerth (2), Tanja Druzenko (8), Vasfiye Aygören, Sarah Steckenreiter (1), Maxi Gärtner, Katharina Frey (2), Lea Wenzel, Olivia Meister (5), Nina Nagel, Saskia Tenholtern, Megan Grote (6/3).

 

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