Mit drei Toren die Nase vorne

VERLÄSSLICHER TORSCHÜTZE: HSG-Spieler Sebastian Lochter trug mit einer guten Leistung zum 26:23-Heimerfolg der Mörfelden-Walldorfer gegen Biblis bei. Die Mannschaft überwintert somit auf dem zweiten Tabellenplatz. (Foto: A. Keim)

HSG Mörfelden/Walldorf – Handball. F1, Oberliga: HSG Eibelshausen/Ewersbach – HSG M/W 1, 23:22 (12:9). Mit dem letzten Aufgebot angereist – es fehlten Ewelina Samonin (Rote Karte), Maria Dernbach (Klausur Uni) und Tanja Schnatz (Knie-Operation) – hatte die Mannschaft sicherlich nicht den Sieg verdient, aber möglich wäre er in der letzten Spielminute gewesen. Ein Unentschieden wäre auf Grund des kämpferischen Einsatzes in den letzten 20 Minuten auf jeden Fall verdient gewesen. Wieder fehlten am Ende die Cleverness und das nötige Glück. Zu ihren ersten Einsatzzeiten in der Oberligasaison kamen Vasfiye Aygören, Nina Nagel und Petra Ritter.

In der ersten Hälfte lief bei den Frauen 1 im Angriff nicht viel zusammen. Ab der zehnten Minute lief man meist einem Rückstand hinterher. Viele technische Fehler und eine schlechte Chancenverwertung ließen Tore zur Mangelware werden. Glücklicherweise stand die Abwehr vor der gut aufgelegten Ursel Unnold recht ordentlich. Unverständnis gab es auf beiden Seiten, während des gesamten Spiels über die Regelauslegung der Schiedsrichter beim Zählen der Schritte. Kleinlich gepfiffen gab es viele Unterbrechungen, wodurch eine sicherlich nicht gutklassige Partie noch zerfahrener wurde.
In der zweiten Hälfte gelang im Angriff etwas mehr. Man konnte den Vorsprung mehrmals verkürzen und sich immer wieder heranarbeiten. Der erste Ausgleich seit dem 3:3 gelang aber erst in der letzten Spielminute, wo man kurz vor Schluss sogar noch die Möglichkeit hatte zum Sieg zu kommen. Aber wieder einmal kam es anders und Eibelshausen erzielte mit der letzten Spielsekunde den glücklichen Treffer zum Sieg.
Der Kampfgeist in der zweiten Spielhälfte, die entsetzten Mienen und Tränen der Spielerinnen nach dem Abpfiff – keine Vorwürfe, sondern Zusammenstehen auch in der Niederlage zeugen von der tollen Moral, die in der Mannschaft herrscht.
Durch diese Niederlage geht die Mannschaft mit einem negativen Punktekonto auf Platz acht in die Weihnachtspause. Im neuen Jahr sollte es mit positivem Mut in die Vorbereitung auf die Rückrunde gehen. Viele der Niederlagen waren zu vermeiden und meist äußerst knapp. Oft konnte man beweisen, dass man sich vor keinem Gegner verstecken muss, spielte man doch phasenweise immer in Abschnitten mit jedem Gegner auf Augenhöhe. Gelingt es in der Rückrunde mehr Konstanz ins Spiel zu bringen, dann sollte dem Team vor keinem Gegner bange sein. Gestartet wird die Rückrunde am 18. Januar in der Walldorfer Sporthalle gegen Tuspo Waldau.
Es spielten: Julia Saper, Ursel Unnold – Maxi Gärtner (3), Rebecca Merx (11/1), Sharon Hulin (1), Romina Merx (6), Christel Unnold, Vasfiye Aygören, Teresa Schill (1), Nina Nagel, Petra Ritter.
M, 1 Bezirksliga A:  HSG Mörfelden/Walldorf I – TG Biblis I 26:23 (12:13).  Zum letzten Spiel der Hinrunde erwartete die Erste Männermannschaft der HSG Mörfelden/Walldorf am Sonntag die TG Biblis und damit ein hartes Spiel, denn der Gegner war seit einiger Zeit ungeschlagen und reiste daher mit entsprechend großem Selbstvertrauen an. Zu Beginn waren beide Mannschaften absolut ebenbürtig und die kompakten Abwehrreihen ließen auf beiden Seiten wenige Treffer zu.  Die HSG konnte sich zwar kurz absetzen, schaffte es aber dann nicht mehr, ihr Spiel durchzubringen.  Schließlich gelangen dem Gegner in Unterzahl zwei schnelle Treffer. Plötzlich lag die HSG zurück und ging auch mit dem Rückstand von einem Treffer in die Pause.
 Nach dem Wiederanpfiff wogte das Spiel lange hin und her, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Erst kurz vor Schluss gelangen der HSG drei Treffer in Folge, wobei besonders Marvin Gernandt eine entscheidende Rolle spielte, der erst in den letzten Minuten eingewechselt wurde, da er in den letzten Tagen mit einer starken Erkältung zu kämpfen hatte, und zwei Tore zum Sieg besteuerte.  Am Ende hatte man mit drei Toren die Nase vorn und kann auf einem gesicherten zweiten Platz überwintern.  Trainer Stanislav Nowak nach dem Abpfiff: „Das Spiel stand lange auf Messers Schneide, aber wir haben Moral bewiesen und uns auch von einem defensiv so starken Gegner nicht den Mut nehmen lassen und bis zum Schluss weiter gekämpft.“
Es spielten: Timo Kaiserauer (Tor), Philip Grundheber (10/6), Fabian Kämmerer, Moritz Forster (3), Jan Möllenhecker, Sebastian Mann, Nik Himmel, Sebastian Lochter (6), Marvin Gernandt (2), Sebastian Wegner (2), Sascha Kaiserauer (2), Benedict Hoffmann, Jascha Urbanski (1), Darijo Stojanovic.
M2  Bezirksliga C: HSG Mörfelden/Walldorf II – TV Seeheim 25:22 (9:14). „Das hat Kraft gekostet“, fasste Thomas Wöll das Spiel am Sonntag nach Abpfiff zusammen. In der heimischen Kurt-Bachmann-Halle empfing die Zweite Mannschaft der HSG den Tabellenzweiten aus Seeheim, gegen den in den vergangenen Spielzeiten nicht viel zu holen war. Trotzdem konnte Trainer Tuppeck auf einen optimistisch gestimmten, vollbesetzten Kader zurückgreifen, um den Negativtrend der letzten Wochen zu stoppen.
Zu Beginn gelang allerdings nicht viel und so musste sich die Heimmannschaft in einer torarmen ersten Hälfte mit einem Fünf-Tore-Rückstand beschäftigen. Wie in den letzten Wochen machte die Chancenverwertung den Doppelstädtern zu schaffen, was dazu führte, dass man aus über zwanzig guten Chancen lediglich neun Treffer machte. Auch die Pässe an den Kreis sowie die einstudierten Spielzüge führten häufiger zu Ballverlusten als zum Erfolg. Dennoch verlor das Heimteam in der zweiten Halbzeit nicht den Kopf, sondern suchte stattdessen sein Heil im Tempospiel. Auch der guten Leistung von Torhüter Matthias Ehmler war es zu verdanken, dass die HSG nach und nach ins Spiel fand und das Spiel sogar kurz vor Schluss mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung drehen konnte. Insgesamt können die Jungs der Zweiten Mannschaft an den Weihnachtsfeiertagen auf eine zufriedenstellende Hinrunde zurückblicken, die mit ein wenig mehr Konsequenz vor dem Tor eine sehr erfolgreiche hätte sein können.
Es spielten: Pierre Ortlepp (Tor), Matthias Ehmler (Tor), Jascha Urbanski (7), Sebastian Neumann (2), Nils Andrae, Thomas Wöll (2), Daniel Liedvogel (1) , Julien Maxwell (2), Stefan Eck , Gernot Kornhuber (1) , Ivan Sucic, Andre Jonas (2), Darijo Stojanovic (2), Frank Lingenberg (6). (hb/um)

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