Deutliche Siege für die Wildcats

TGS Handballerinnen sichern Klassenerhalt – Damen 2 beenden Saison auf Platz vier

KÄMPFTE SICH DURCH: Friederike Hicking am Kreis der Wiesbadenerinnen. (Foto: Sonnabend)

TGS Walldorf – Handball (rb/ku). Frauen 1 – HSG VfR Eintracht Wiesbaden 20:12 (9:9). 
Letzter Spieltag in der Saison 2018/19: Nachdem man in der Rückrunde viel zu selten glänzen konnte, befanden sich die Damen 1 der TGS Walldorf mitten im Abstiegskampf. Die vorangegangenen Spiele konnte man gewinnen und somit wieder zur alten Form finden.

Unbändiger Wille, trotz Nervosität

Für das letzte Spiel gegen die Wiesbadenerinnen war dies bitter nötig. Bereits im Hinspiel hatte man sich schwer getan, den Sieg nach Hause zu bringen. Man wusste, dass es an diesem Tag drauf ankam und man sich nicht viele Fehler erlauben durfte. Eine gute Trainingswoche gaben Mut und Hoffnung, weiterhin Teil der Oberliga Hessen sein zu können. 
Nach einer Ansprache in der Kabine und letzten Worten zum Gegner ging es raus auf die Platte. Bereits hier zeigte sich eine Mischung aus Nervosität und unglaublichem Willen, diese Saison mit einem Sieg abzuschließen. Vor einem Wahnsinnspublikum, das sowohl aus zahlreichen Wildcats-Fans als auch Wiesbadenern bestand, ging die Partie los. Auf beiden Seiten spürte man, dass es um alles geht. Dementsprechend ausgeglichen verlief die erste Halbzeit. Starke Abwehrreihen und gute Torhüter ließen nur wenige Tore zu.  Die TGS Damen lagen zwar den Großteil der ersten Hälfte vorne, konnten sich aber nie deutlich absetzen, sodass man zum Seitenwechsel ein verdientes Unentschieden sah. 

Letztes Spiel für Trainer Edis Hodzic 

Nach dem Wiederanpfiff waren die Wildcats bereit, die letzten Kraftreserven zu mobilisieren und in der Paradedisziplin, der Defensive, eine Schippe drauf zu legen. Fünf Tore in Folge und kein Durchkommen für die HSG waren das Resultat. Nach zehn Minuten stand es 14:9. Die Walldorferinnen wollten den Vorsprung unter keinen Umständen wieder hergeben. In der verbleibenden Spielzeit erlaubte man den Gegnern nur noch drei Tore, sodass man letztlich einen verdienten 20:12-Sieg feiern durfte. 
Das Ziel Klassenerhalt hatte man erfüllt und sich eine enorme Last von den Schultern genommen. In den nächsten Wochen heißt es erst einmal von der Saison regenerieren und den Kopf freibekommen. Ein guter Tag für die Damen der TGS Walldorf, auch wenn man nach dem Spiel noch mal ganz anderen Emotionen freien Lauf lassen musste. Trainer Edis Hodzic bestritt an diesem Tag sein letztes Spiel mit den Wildcats und hört nach sechs Jahren auf.
Es spielten: Selina Schönhaber (6/4), Christel Unnold (4), Friederike Hicking (3), Nathalie Schäfer (3), Dimitra Andrikopoulou (2), Fabienne Fleischhacker (2), Julia Rausch, Linda Gastgeb, Annika Wiener, Olivia Meister, Liv Kornhuber, Rebecca Büßer und im Tor Jessica Schulte, Nathalie Vogt. 

Viele Fehlpässe mit Folgen

Frauen 2 – HSG Langen 26:18(12:10). 
Für die zweite Mannschaft der Walldorfer Handballerinnen fand am Sonntag das letzte Saisonspiel und zugleich das letzte Spiel unter dem Trainer der letzten drei Spielzeiten, André Riesz, statt. Mit ihm hatte das Team in der Saison 2016/2017 den Aufstieg in die Bezirksoberliga gefeiert.
Das Hinspiel konnte Walldorf deutlich für sich entscheiden und gegen den Tabellenvorletzten wollte die Mannschaft vor den gut gefüllten Rängen in der heimischen Halle erneut ein klares Spiel abliefern. Allerdings gelang das in der ersten Halbzeit noch nicht. Die Wildcats ließen sich durch die offensive Abwehr der Gäste verunsichern und spielten so viele Fehlpässe wie selten. Und das allzu häufig direkt in die Finger der Gegnerinnen, die dadurch zwischen der 11. und 15. Minute drei Tempogegenstöße in Folge verwandeln konnten und sich mit zwei Toren absetzten.

Torhüterin Simone Feutner sorgte dafür, dass dieser Abstand nicht dramatischer ausfiel. Nach einem Timeout wirkten die Walldorfer Damen wieder etwas konzentrierter und konnten sich durch ein schnelles Spiel und einigen daraus folgenden Toren der Außenspielerinnen Stefanie Gerth und Lea Wenzel heranarbeiten. Mit einem nur geringen Vorsprung von zwei Toren verabschiedeten sich die Mannschaften in die Halbzeitpause. 
Im zweiten Durchgang traten die Walldorferinnen im Angriff weniger hektisch und auch in der Abwehr deutlich stabiler auf. Wie schon in vielen Spielen dieser Saison ist positiv hervorzuheben, dass sich erneut Spielerinnen von allen Positionen als torgefährlich erwiesen und in die Torschützenliste eintrugen. 

Am Ende Platz vier in der Tabelle

Bis zur 40. Minute hatten die Wildcats den Vorsprung auf vier Tore ausgeweitet und ließen die Gäste der HSG Langen im Anschluss nicht mehr näher herankommen. In der letzten Viertelstunde konnten die Gegnerinnen den Ball nur noch drei Mal im Walldorfer Tor versenken und die Gastgeberinnen sich den Endstand von 26:18 erarbeiten.
Die zweiten Walldorfer Damen haben sich somit einen zufriedenstellenden vierten Tabellenplatz erkämpft und werden in der kommenden Saison wieder mit hoher Motivation starten, um diese Platzierung zu verteidigen und sich, wenn möglich, noch weiter zu verbessern. 
Es spielten: Simone Feutner (Tor), Vanessa May (1), Lea Wenzel (6), Stefanie Gerth (3), Tatjana Druzenko (2), Vasfiye Aygören (2), Sarah Steckenreiter, Alexa Winn (2), Maxi Gärtner (1), Katharina Frey (2), Olivia Meister (2), Sarah Janz (4/4), Saskia Tenholtern (1) und Nina Nagel.

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