Aufopferungsvoll gekämpft

GEKÄMPFT BIS ZUM ENDE haben Johannes Kniott und die Männer der HSG im Spiel gegen die MSG Rüsselsheim/Bauschheim II, mussten letztendlich aber eine 27:29-Niederlage quittieren. Das Team von Trainer Armin Walter leidet derzeit unter vielen Ausfällen, die es zu kompensieren gilt. (Foto: A. Keim)

HSG Mörfelden/Walldorf – Handball. HSG Frauen 1, 3. Liga West: TSV Recklinghausen – HSG Frauen 1 30:33 (12:15). Mit nur acht Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen reisten die Doppelstädter am vergangenen Sonntag nach Recklinghausen und entführten dort völlig verdient zwei Punkte.

 In einem keineswegs hochklassigen Handballspiel gewannen die Schützlinge von Trainer Thomas Zeitz doch relativ souverän mit 33:30, Halbzeit 15:12. Am Ende fiel das Ergebnis aufgrund immer wiederkehrender Schwächeperioden nicht ganz so deutlich aus, handballerisch war die HSG Mö/Wa doch auch in dieser personellen Situation deutlich überlegen. Recklinghausen vermochte nur mit 1:0 und 2:0 in Führung gehen, nach dem 2:2 behielten die Spielerinnen aus Mörfelden-Walldorf bis zum Schlusspfiff die Oberhand. Immer wieder konnte man sich auf vier oder fünf Tore absetzen und hatte Möglichkeiten die Führung noch weiter auszubauen, lud den Gegner dann aber quasi im Gegenzug zum Tore werfen ein. So konnte Recklinghausen immer wieder verkürzen. Aber alles in allem hatte man ab der zehnten Minute im Lager der HSG Mö/Wa nicht mehr das Gefühl, das Spiel könnte noch verloren gehen. Am Ende fiel der Sieg um zwei bis drei Tore zu niedrig aus, war aber dem Spielverlauf entsprechend völlig verdient. Trainer Thomas Zeitz nach dem Spiel: „Es war das erwartet unangenehme und unschöne Spiel. Wir waren zu Recht favorisiert, konnten unserer Rolle auch teilweise gerecht werden, ohne allerdings restlos zu überzeugen. Aber in Anbetracht der Personalsituation waren die zwei Punkte wichtig.“
Es spielten: Mareike Drucks (1.-30.), Natascha Machetzki (31.-60.), Maike Ehrhardt 5, Sarah Dernbach 13/5, Rebecca Merx 3, Patricia Milde 1, Sandra Bambuch 4/1, Jana Schmidt 3, Romina Merx 4, Isabel Göbel. Nicht gespielt haben: Linda Cleve (noch verletzt), Teresa Schill (Urlaub), Michelle Klein (Urlaub), Ulrike Wenzlawski (krank)
HSG Frauen 2, Bezirksliga A: SG Arheilgen – HSG Frauen 2: 24:20 (13:11). Zu einer ungewöhnlichen Zeit fuhr die HSG Mörfelden/Walldorf zu ihrer Auswärtspartie nach Arheilgen. Wahrscheinlich dank dem Spiel der Handballnationalmannschaft war der eingeteilte Schiedsrichter nicht erschienen und wurde von einem Schiedsrichterkollegen aus Arheilgen vertreten, der eine gute Leistung zeigte. Die Partie startete ausgeglichen und war verbunden mit vielen technischen Fehlern auf beiden Seiten. So konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Im Angriff leistete sich die HSG allerdings zu viele Fehlpässe, die eiskalt über den starken Gegenstoß der Gastgeberinnen aus Arheilgen genutzt wurden. Nach der Halbzeitansprache kam die HSG besser ins Spiel, schaffte es allerdings nicht den Rückstand zu verkürzen, da die eingewechselte Torhüterin der Gastgeberinnen stark parierte. So konnte Arheilgen den Abstand vergrößern, aber die Gäste aus Mörfelden-Walldorf ließen bis zur letzten Sekunde nicht locker und kämpften weiter. Leider konnten Rebecca Ohnesorg und Sarah Janz die Partie aufgrund von Verletzungen nicht beenden und so fehlten die nötigen Alternativen. Auch die beiden Torhüterinnen, dabei vor allem Anja Stolze zeigten eine ansprechende Leistung.
Es spielten: Tanja Druzenko (6/2), Vasfiye Aygören (5), Sarah Janz (3), Alexandra Kaut (3), Nicole Wegner (2), Janet Peuker (1), Natascha Felch, Rebecca Ohnesorg, Verena Greiner, Julia Major, Leonie Lesny, Anja Stolze (Tor) und Marie Mehltretter (Tor)
Männer I – Bezirksliga A: HSG Männer I – MSG Rüsselsheim/Bauschheim II 29:37 (15:20). Bei der verdienten 29:37-Niederlage hatte A-Bezirksligist HSG Mörfelden/Walldorf am Sonntag im Heimspiel gegen die Nachbarn von der MSG Rüsselsheim/Bauschheim II nur einmal die Möglichkeit die Begegnung zu ihren Gunsten zu drehen. Beim 27:29, neun Minuten vor dem Ende, war die HSG auf Tuchfühlung und wirkte zu diesem Zeitpunkt frischer als die MSG. Doch die Gäste führten während der gesamten Partie und sollten auch in dieser Phase die Oberhand behalten. Gästecoach und ehemaliger Spieler der SKV Mörfelden Angelo Urso nahm eine Auszeit für sein Team und stellte seine Mannschaft wieder besser ein. Die aufopferungsvoll kämpfende HSG produzierte in der Folge einige technische Fehler und spielte somit der Urso-Sieben in die Hände. Knapp fünf Minuten vor dem Ende lagen die Gäste dann mit fünf Treffern vorne und die Mannschaft um Armin Walter musste im Angriff hohes Risiko gehen. Nur schnelle Abschlüsse waren nun noch eine Chance, das Ruder herum zu reißen. Das Risiko wurde jedoch nicht belohnt. Die MSG II bekam weitere Kontermöglichkeiten und leichte Ballbesitze. Damit konnten die Gäste das Ergebnis weiter nach oben schrauben. Für die verletzten Frank Lingenberg, Torsten Krieg und den im Urlaub befindlichen Sebastian Neumann sprangen David Giebel und Julian Waldorf in die Bresche. Beide trainieren derzeit berufsbedingt nicht mit der Mannschaft. Dem Team um Trainer Walter fehlt in dieser Saison durch den Ausfall verschiedener Spieler die Konsistenz. Die Top-Mannschaften in der Liga scheinen nicht besser besetzt zu sein, jedoch kann die HSG oft nicht mithalten. Die Abläufe sitzen nicht so wie bei den besseren Gegnern und das bricht der HSG am Ende der Spiele oft das Genick. In der kommenden Partie am Sonntag um 15 Uhr in Ober-Ramstadt geht es gegen den TSV Modau II, der unangefochten an der Tabellenspitze verweilt. Eine deutliche Leistungssteigerung wird jedoch nötig sein, will man gegen Modau punkten.
Tore: Philip Grundheber (8), Marc Schneider (5/1), Nils Bohrmann (4), Johannes Kniott (4), Julian Waldorf (3/1), David Giebel (2), Sascha Kaiserauer (2), Kai Koch (1).
Männer II – Bezirksliga B: HSG Männer II – HC Vfl Heppenheim 28:19 (13:9). Alle Vorsätze der Heppenheimer, etwa ein schnelles Spiel in die Tiefe, wurden gleich zu Beginn durch gute Abwehrarbeit und Kampf der Mörfelden/Walldorfer unterbunden. Geschickt wurden die Räume eng gemacht, was Heppenheim zu vielen technischen Fehlern zwang. Der Spielertrainer der Gäste Stefan Schöfer sah sich bereits in der 14. Minute, beim Stand von 7:2 gezwungen, eine Team-Auszeit zu nehmen. Danach fand Heppenheim besser ins Spiel. So ging es mit 13:9 in die Kabinen. Die Gäste kamen wesentlich besser in die zweite Halbzeit. Sie nutzen die schlechte Chancenausbeute der Doppelstädter aus und konnten sich auf 16:15 herankämpfen. Trainer Peter Klipper erinnerte in seiner Auszeitansprache an die Tugenden der HSG. Infolge dessen wurde wesentlich konzentrierter agiert und Mörfelden/Walldorf konnte mit zehn Toren in Folge einen komfortablen Vorsprung erspielen. Überragender Akteur war dabei Sebastian Mann, der die Heppenheimer mit seiner Abwehrarbeit zur Verzweiflung brachte. Er konnte deswegen, zusammen mit Gernot Kornhuber, leichte Tempogegenstoßtore erzielen. Letztendlich gewinnt die HSG Mörfelden/Walldorf verdient mit 28:19. Überschattet wurde dieser Heimsieg durch ernsthafte Verletzungen von Spielern beider Mannschaften. Die HSG Mörfelden/Walldorf wünscht beiden eine gute Besserung!
Es spielten: Timm Schneider, Matthias Ehmler (Tor), Walter Armin (5/3), Sebastian Mann (9\1), Dirk Schöneberger (1), Thomas Sohlleder (3), Gernot Kornhuber (6), Sebastian Wegner (1), Daniel Liedvogel, Julien Maxwell (2), Bastian Ollschewski, Martin Schulz, Benedict Hoffmann (1). (rm/um)

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