„Will ich gleich aufhängen“

Sterne, Herzen,Tannenbäume – Kinder arbeiteten mit Laubsägen

MIT DER LAUBSÄGE wurde in der „Kinderwerkstatt“ des Walldorfer Heimatmuseums gearbeitet. Ariam Welde sägte einen Weihnachtsbaum, ein Herz und einen Pinguin zurecht. (Foto: Schwappacher)

Zur Einstimmung auf die Adventszeit sägten am Samstagvormittag rund 20 Kinder Tannenbäume, Herzen oder Sterne im Heimatmuseum Walldorf zurecht.

„Am Anfang war es schwer, aber nach etwas Übung ging es einfacher“, erzählte der sechsjährige Felix Kreß, der seine Holzfiguren an den Weihnachtsbaum hängen möchte. Damit die Laubsägearbeiten in der „Kinderwerkstatt“ des Heimatmuseums möglichst problemlos klappten, hatte Helga Dusse einfache Formen als Vorlage herausgesucht.

Wenn es doch mal nicht rund lief, und ein Sägeblatt riss, war ihr Mann Ulrich Dusse zur Stelle. Seit einigen Jahren hilft auch die 13-jährige Liv Goedeking mit, die früher selbst in die „Kinderwerkstatt“ kam um zu basteln und zu werkeln.

Am meisten Schwierigkeiten machten am Samstag die kleinen Details und vielen Ecken, erzählte Justin Kral, der bei seinem Opa in der Werkstatt schon mit einer Laubsäge arbeitete. „Da habe ich auch schon mal eine Schleifmaschine benutzt“, berichtete der Achtjährige.

Im Heimatmuseum gab es keine Maschine, dafür aber Schleifpapier, mit dem die Kinder ihre Arbeiten zum Schluss abschmirgeln konnten. Die achtjährige Ariam Welde hatten neben einem Pinguin und einem Weihnachtsbaum auch ein Herz ausgesägt, das ihr besonders gut gefiel. „Das will ich gleich zuhause aufhängen“, sagte sie stolz.

Wie Ariam nahmen alle Kinder gleich mehrere Laubsägearbeiten mit nach Hause, mit denen sie in der Vorweihnachtszeit die Wohnung und den Weihnachtsbaum dekorieren möchten. (seb)

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