Die Welt zu Gast beim Big Bowl

Internationales Flag-Football-Turnier mit 64 Mannschaften – Walldorf Wanderers im Finale

DER WALLDORFER Fabian Achenbach (links) hat im Spiel gegen Kalikakou aus Frankreich einen Pass gefangen. (Foto: Schüler)

Mörfelden-Walldorf (msh). Auch die 13. Auflage des „Big Bowl“ der Flag-Footballer (körperlose Variante des American Football) der Walldorf Wanderers war wieder ein voller Erfolg.

Auf dem Sportplatz der TGS Walldorf trugen die Walldorfer Footballer am vergangenen Wochenende ihr traditionelles internationales Turnier aus und so sahen die Besucher viele hochklassige Partien. Am Ende triumphierte das Team der London Ex-Pads nach einem spannenden Finale über das Team der Gastgeber, die zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder das Finale erreichten. Bei den Damen siegte die US-Mannschaft WFFN USA aus Philadelphia. Über zwei Tage läuft immer der Big Bowl der Walldorf Wanderers, der alleine wegen seiner 64 Mannschaften aus aller Welt große Beliebtheit genießt. „Wir haben hier sechs Felder und können daher an den beiden Tagen alle Partien der Vorrunde und Finalrunde austragen. Um mehr Mannschaften zuzulassen, bräuchten wir ein Feld mehr, dafür haben wir hier aber keinen Platz“, erklärte Matthias Bieniek von der Turnierleitung der Wanderers.

64 Mannschaften aus aller Welt 

So würden sich die Starterplätze bei den Wettbewerben der Herren- und Damenmannschaften meist immer sehr schnell füllen. Dabei ist „nach dem Big Bowl auch vor dem Big Bowl“, wie Bieniek betont. Bereits am Tag nach dem Turnier beginnen die Walldorfer mit ihrer Manöverkritik und für das kommende Jahr Verbesserungen am Konzept der Veranstaltung vorzunehmen. „Rund fünf Monate vor dem Big Bowl gehen die Vorbereitungen dann in die heiße Phase. Für dieses Jahr haben wir uns einen Turnierplan für alle Teilnehmer zum Einsehen auf eine drei Meter lange Plane drucken lassen. Zudem haben wir ein Zelt gestellt und die Finalrunde am Sonntag wird dank Jonas Reuter als Live-Stream zu sehen sein.“
Rund 60 Helfer aus der Mannschaft und dem Umfeld der Wanderers sind beim Big Bowl im Einsatz. Sehr gefreut hat sich das Team über das Engagement der Handballer der TGS, die vor allem bei der legendären Party am Samstagabend mit DJ Don Cherry den Footballern helfend zur Seite standen. „Auch wenn wir hier unseren Sport betreiben, so wird auch kräftig gefeiert. Nicht selten gehen diese Partys bis vier Uhr morgens und bereits um acht geht der Spielbetrieb weiter“, sagte Bieniek. Dass so früh wieder mit den Spielen gestartet wird, hat vor allem den Grund, dass der Big Bowl am Sonntag gegen 17 Uhr beendet sein soll, um einzelnen Teilnehmern noch die Möglichkeit einer rechtzeitigen Heimreise zu geben. 

Weiteste Anreise hatten die Reapers aus Venezuela 

„Wir sind von Freitag bis Montag hier, da habe ich mir Urlaub genommen“, erzählt Kody Price, die mit ihrem Damenteam „Coventry Cougars“ in Walldorf am Start war. „Ich bin zum dritten Mal hier und es macht immer viel Spaß. Zum einen ist das sportliche Niveau sehr hoch und man trifft viele Freunde und Bekannte aus aller Welt.“ Die weiteste Anreise hatten in diesem Jahr die Teams der „Reapers“. Während bei den Herren die „Reapers“ aus Venezuela anreisten, kam die gleichnamige Damenmannschaft aus Chile. Aus dem Mutterland des American Football waren die „Warriors“ aus Philadelphia am Start, aus Mexiko reiste sogar die Frauen-Nationalmannschaft an. Aber auch aus Russland, Spanien, Schottland, Frankreich, Österreich, Dänemark, Italien und aus allen Teilen Deutschlands kamen die 48 Herren- und 16 Damenmannschaften, um den Sieger des 13. Big Bowl zu ermitteln.
Für die rund 1000 Sportler organisierten die Wanderers Übernachtungsmöglichkeiten in der Sporthalle, aber auch Zeltflächen am Sportplatz wurden eingerichtet und vereinzelt private Unterkünfte angeboten. „Einige Teams buchen sich aber auch immer ein Hotel“, sagte Bieniek.
Hochklassige Partien sahen die Besucher auf der Sportanlage der TGS wieder einmal und wie immer war das Wetter zum Big Bowl perfekt. „Nur in einem Jahr hatten wir 30 Minuten vor dem Ende des Turniers ein Gewitter. Sonst haben wir den Big Bowl immer bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ausgetragen“, sagte Bieniek abschließend.

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