Waldschwimmbad Mörfelden: Online-Ticketsystem hat sich bewährt

Badesaison mit etwa 42000 Besuchern beendet

Solche Szenen wird es wohl auch im kommenden Jahr geben: Mitarbeiterin Birgit Neumann-Bichun scannt am Eingang das Handyticket eines Besuchers ab. (Foto: Schüler)

Mörfelden–Walldorf – Als Erfolg bewertet der Leiter des Sport- und Kulturamts, Ralf Baitinger, die nun beendete Saison im Waldschwimmbad Mörfelden. Auch wenn die Besucherzahlen aufgrund der Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie deutlich unter denen der Vorjahre liegen, sieht Baitinger auch die positiven Aspekte dieser Veränderungen für Betreiber und Gäste.

Zwölf Tage waren ausverkauft

„Wir hatten in diesem Jahr 42 000 Besucher, damit können wir sehr zufrieden sein“, bilanziert er. Dass es im Vorjahr rund 112 000 Besucher gewesen waren und die Differenz sehr hoch erscheint, relativiert der Amtsleiter: „Wir hatten zwölf Tage, in denen wir ausverkauft waren. Das heißt drei Schichten zu je 350 Besucher. An diesen Tagen wären, wie in den Vorjahren auch, sicher wieder jeweils rund 6000 Besucher im Waldschwimmbad gewesen. Alleine diese normalen Spitzentage einer Saison machen aufgrund der Corona-Beschränkungen schon eine Differenz von rund 50 000 Besuchern aus. Dann darf man auch nicht vergessen, dass die Saison wegen Corona statt Mitte Mai erst Ende Juni beginnen konnte.“
Mit großem Engagement hatten Baitinger und Betriebsleiter Renato Ribic das Hygienekonzept entwickelt. Dies enthielt neben drei Schwimmzeiten mit maximal 350 Besuchern auch ein Online-Buchungssystem sowie die regelmäßige Desinfektion aller Bereiche. Dieses Konzept hatte die Stadtverordneten von Mörfelden-Walldorf überzeugt, sodass das Waldschwimmbad als eine der ersten Badeanstalten im Kreis Groß-Gerau wieder öffnen konnte.

Erklärvideo über 6000-mal aufgerufen 

„Wir haben Anfragen aus ganz Hessen und auch aus anderen Bundesländern bekommen, wie denn unser Konzept aussieht. Vor allem das Erklärvideo im Internet wurde mehr als 6000-mal abgerufen und etliche Kommunen haben sich daran orientiert“, verrät Baitinger stolz. Im Video hatte der Amtsleiter direkt vor Ort erläutert, welche Auswirkungen die Hygieneregeln im Waldschwimmbad haben. Und auch das Ticketsystem wurde ausführlich erklärt: Die Besucher erhielten nach dem Online-Ticketkauf einen QR-Code, den sie an der Kasse vorzeigten.
Die ersten vier Tage nach Öffnung verbrachte der Amtsleiter im Schwimmbad, um bei Fragen und Problemen gleich präsent zu sein und um sich bei Kritik gegebenenfalls vor seine Mitarbeiter stellen zu können.
Dies war aber am Ende glücklicherweise nicht notwendig. „Es kam nur positives Feedback. Die Leute haben das Erklärvideo verstanden und das Online-Ticketing beachtet. Und wer nicht die Möglichkeit hatte, online zu buchen, der konnte dies bei unserer extra dafür eingesetzten Mitarbeiterin im Sport- und Kulturamt machen“, berichtet Baitinger.
Als positiv beschreibt er das Verhalten der Badegäste, welche die geltenden Regeln beachtet und so gut eingehalten hätten, dass es Ribic und seinem Team sogar gestattet wurde, den Spielplatz, die Babybecken, die hintere Liegewiese und die Rutschen zu öffnen. „Nur der Sprungturm und die Duschen blieben geschlossen. Ersterer wegen den abgegrenzten Bahnen und der Verletzungsgefahr, Letztere wegen den Hinweisen des Gesundheitsamts“, sagt der Amtsleiter.

Keine Verlängerung der Bade-Saison

Dass momentan das Wetter wieder sehr schön ist und die Temperaturen zum Freibadbesuch einladen, weiß Baitinger auch. Dennoch wird das Freibad nicht spontan noch länger geöffnet haben. „Unsere Mitarbeiter haben von Mai bis September Urlaubssperre. Sie haben auch Pläne, da ist es personell und logistisch nicht möglich, einfach die Saison zu verlängern.“
Von den Besuchern des Waldschwimmbads erhielt Baitinger die Rückmeldung, dass das Ticket-System auch kommendes Jahr beibehalten werden sollte. Ein Wunsch, den der Sportamtsleiter gerne annimmt. Auch der separate Ein- und Ausgang habe sich bewährt, den werde man beibehalten, so Baitinger.
„Für die Zukunft planen wir, dass es am Eingang einen Automaten geben wird, an dem man sowohl per Karte als auch bar die Tickets bezahlen kann.“ Online-Ticketing werde weiterhin möglich sein, doch werde auch am Eingang noch jemand sitzen. „Nur mit Bargeld wollen wir hier nichts mehr zu tun haben. Das bedeutet Aufwand es aufzubewahren, zur Bank zu bringen und es ist auch nicht sehr hygienisch“, sagt Baitinger.
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