Waldenserschüler spielerisch an Gesundheitsthemen herangeführt

Grundschule nahm am Pfiffix-Projekt teil

MURMELTIERTAGE IN DER ALTEN WALDENSERHALLE: Die muntere Klasse 2a der Waldenserschule nahm am Pfiffix-Projekt teil. (Foto: Friedrich)

Mörfelden-Walldorf (ula). Kicken oder lieber zocken? Apfel snacken oder Chips futtern? Bei jungen Menschen herrscht Nachhilfebedarf, was zum gesunden Leben dazugehört. „Manche Kinder sind sehr gut aufgeklärt, andere tun sich schwer“, erklärt Kerstin Rowold, Lehrerin an der Waldenserschule und Pfiffix-Coach.

Bei ihrem Sportverein, der TGS Walldorf, hat die Pädagogin eine Ausbildung gemacht, die von der mhplus Krankenkasse entwickelt, weiteren Gesundheitskassen gefördert und über die Sportjugend Hessen mit Vereinen vor Ort umgesetzt wird. In diesem Fall ist die TGS Walldorf Kooperationspartner. Das Pfiffix-Projekt entstand, um körperliche wie seelische Gesundheit zu fördern. Zielgruppe sind Kindergarten- und Grundschulkinder. Für Kerstin Rowold, die außerdem die Blau-Weiß-Tanzsportabteilung der TGS leitet, war es eine klare Sache, die Zusatzqualifikation zu erwerben. Zur Anwendung kommen die neuen Fertigkeiten am Arbeitsplatz, wo bereits einige Klassen auf Pfiffix-Reisen gingen. In mehreren Etappen nahm die Pädagogin die Klasse 2a mit ins Pfiffix-Land – eine zauberhafte Welt, die spielerisch Impulse für ein gesundes Leben setzt. Sympathisches Wappentier der Aktion ist das Murmeltier Pfiffix. Gemeinsame Spiele, viel Bewegung, Teamspielen, Entspannung und Yoga, Wissensvermittlung auf spielerischer Basis, an drei Terminen wurde das Projekt mit Leben gefüllt.

Im Schlaraffenland die Rolle vorwärts und rückwärts gelernt

Für die 2a bedeuteten die Pfiffix-Unterrichtstage viel Spaß. Unter mehreren Teilnehmern war man sich einig: „Die Spiele haben uns am meisten Spaß gemacht“, sagen die beiden achtjährigen Anna und Mike, der auch privat Action bevorzugt und bei der SKV-Jugend kickt. „Im Schlaraffenland haben wir Rolle vorwärts und rückwärts gelernt“, erklärte die siebenjährige Lynn, die ebenfalls Sport im Verein macht.
Auch soziale Kompetenzen werden mit Pfiffix vermittelt: „Am Anfang schließe ich mit den Kindern den Fünf-Finger-Vertrag“, erklärte Kerstin Rowold. Jeder Finger steht für einen Schwerpunkt: Vom Spaß (Daumen), über Kommunikation, Respekt, Vertrauen bis zur Rücksichtnahme (kleiner Finger).
Für alle Teilnehmer des Programms, das im Schuljahr 2018/19 initiiert wurde, gab es ein Pfiffix-Stofftier und eine Urkunde. Das Murmeltierprojekt wird auch an der Wilhelm-Arnoul-Schule angeboten, engagierten TGS-Übungsleitern sei dank. Patricia Rauert hat sich auch zum Pfiffix-Coach ausbilden lassen und bietet das Projekt an ihrem Arbeitsplatz, der Arnoul-Schule, an.

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