Vier Mal 1,0 hat es noch nie gegeben

Abiturfeier der Bertha-von-Suttner-Schule – Unterhaltsames Programm

SIE HABEN ES GESCHAFFT: Die Abiturienten der Bertha-von-Suttner-Schule – im Vordergrund die vier Tutorinnen des Jahrgangs. (Foto: A. Keim)

Mörfelden-Walldorf. Elegant ging es am Freitagabend im Bürgerhaus zu. Junge Frauen in Abendkleidern und hohen Schuhen, teilweise mit kunstvollen Hochsteckfrisuren, dazu junge Männer im Anzug, ordentlich gestylte Haare, alle mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht.
Kein Wunder, schließlich hatten die jungen Leute ja auch allen Grund zu Feiern. Sie haben ihr Abitur in der Tasche, die Zeit des Büffelns und Zitterns ist vorbei, und vor den meisten liegt ein unbeschwerter langer Sommer, bevor Ausbildung oder Studium beginnen.
 

Über 61 frischgebackene Abiturienten freut sich das Lehrerkollegium der Bertha-von-Suttner-Schule, und das bei einem Gesamtnotendurchschnitt von 2,5. Zwölf Mal steht in diesem Jahrgang die eins vor dem Komma, vier Abiturienten haben den Traumschnitt von 1,0. „Ja, wir haben in unserer Freizeit auch noch was anders gemacht, beteuerten Clara Hechler und Claire Meyer lachend vor der akademischen Feier. Sie gehören gemeinsam mit Constantin Moxter und Yusuf Kortak zu den besten ihres Jahrgangs.
Schnell wurden am frühen Freitagabend noch Erinnerungsfotos mit Freunden und Familie gemacht, bevor die eigentliche Veranstaltung begann. Als die Abiturienten schließlich den proppenvollen Saal des Bürgerhauses betraten, brandete tosender Applaus auf.
Oberstufenleiter Klaus Reichert-Giradin betonte, dass es sich hier um einen ganz besonderen Jahrgang handele. „Vier Mal 1,0 hat es vorher noch nie gegeben“, stellte er in seiner Begrüßungsrede fest. An die Schüler gewandt meinte er: „Hier und heute endet Ihre Schulzeit, jedoch nicht das Lernen. Wir hoffen, Ihnen die nötigen Grundlagen für die Zukunft vermittelt zu haben und die Fähigkeit, füreinander Verantwortung zu übernehmen“. Dass man wertvolle Ergebnisse nur im Team erzielen könne, habe dieser Jahrgang schon beeindruckend bewiesen.
Lobende Worte gab es auch von Bürgermeister Heinz-Peter Becker und dem Ersten Kreisbeigeordneten Walter Astheimer für die Abiturienten. Sandra Mangold, die Vorsitzende des Elternbeirates erklärte: „Das Leben bleibt spannend, auch wenn ein wichtiger Abschnitt nun hinter Ihnen liegt. Die Bertha wird immer ein Teil von Ihnen bleiben. Haben Sie Vertrauen in sich selbst, prägen Sie sich das heutige Gefühl des Triumphes ein, machen Sie sich diesen Tag zum Anker ihrer Erfolges, machen Sie sich bewusst: Sie können alles schaffen“.
Liebevoll nahmen anschließend die vier Tutorinnen des Abschlussjahrgangs ihre Schüler noch einmal auf die Schippe, musikalisch begleitet vom Blechbläserensemble der Schule und von viel Gelächter und Applaus aus den Reihen der Abiturienten.
Für die Schüler selbst sprachen Sascha Klein und Martin Schulz. „Das waren dreizehn Jahre, in denen sich viel bewegt hat, in denen wir gewachsen sind, nicht nur körperlich. Wir haben viel Erfreuliches, aber auch viel Enttäuschendes erlebt. Dieses Ende schafft nun Platz für etwas Neues“, sagte Martin Schulz. „Jetzt gilt es Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Es wird uns die Möglichkeit gegeben, zum Gestalter unseres eigenen Lebens zu werden, lasst uns diese Möglichkeit nutzen“, ergänzte Sascha Klein.
Für ein unterhaltsames Rahmenprogramm zur Abiturfeier hatten traditionell die zwölften Klassen der Bertha gesorgt, angefangen mit dem Kunst-Leistungskurs, der den Saal unter anderem mit Luftballons und runden Lampenschirmen toll geschmückt hatte. Der Musik-Grundkurs intonierte lautstark „Celebration“ von Kool an the Gang, während der Mathe-Leistungskurs die Fabel von „Achill und der Schildkröte“ in Szene setzte.
Die Englisch-Leistungskurse spielten zwei kurze Szenen aus „Death of a Salesman“ und „Tortilla Curtain“. Einige der Abiturienten selbst sangen „The lazy song“ von Bruno Mars und wieder andere „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Vor allem aber kamen sie alle auf die Bühne, um sich von ihren Lehrern mit Worten und Geschenken zu verabschieden.
Dann war es schließlich soweit und der der 17. Abiturjahrgang der Bertha-von-Suttner-Schule durfte als Höhepunkt des Abends seine Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen, bevor bin in die Nach hinein gefeiert wurde. (ake)

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