Vielfalt ist gewünscht

Ehepaar Blasnik plant Rosengarten in der Nähe des Mörfelder Bahnhofs

DIE STADT VERSCHÖNERN und gleichzeitig etwas für den Artenschutz tun: Das möchten Rudolf und Irene Blasnik und weitere Bürger mit Unterstützung der Stadt mit einem Rosengarten erreichen. (Foto: Koch)

Mörfelden-Walldorf (ako). Derzeit ist die brachliegende Grünfläche südöstlich der Rubensstraße in der Nähe des Bahnhofs Mörfelden noch keine Augenweide. Doch das soll sich möglichst ab Oktober 2019 ändern. 

Aus den Reihen der Anwohner ist die Idee entstanden, hier einen Rosengarten anzulegen. „Dieser würde auch dem Artenschutz dienen“, sagte Rudolf Blasnik, treibende Kraft des Projekts. Er wohnt mit seiner Ehefrau Irene direkt an der Grünfläche. Das Ehepaar möchte zusammen mit weiteren Bürgern das Projekt in mehreren Abschnitten verwirklichen. Das Anliegen wird von der Stadt unterstützt, diese hat das Vorhaben bereits genehmigt. Seitens der Kommune sind Lothar Becher aus der Stadtplanung und Gärtnermeister Michael Jacob vom Bauhof mit dem Projekt befasst, die beide mit Rudolf Blasnik eng zusammenarbeiten. Da die Grünfläche in der Nähe des Bahnhofs und des Tizianplatzes im Nordwesten Mörfeldens liegt, bietet sich nun eine zusätzliche Option an. Der Rosengarten könnte in das von Bund und Land geförderte Programm „Soziale Stadt“ eingebunden werden. Die Grünfläche liegt nämlich in dem Quartier Mörfeldens, das in das Förderprogramm aufgenommen wurde.

Nistplätze für Vögel und ein für Bienen und Insekten freundlicher Garten 

Rudolf Blasnik stellte das Projekt kürzlich bei einem Infoabend im Quartiersbüro im Bahnhofsgebäude in Mörfelden interessierten Zuhörern vor. Quartiersmanager Michael Englert von der Firma Qurban, die im Rahmen des Projekts „Soziale Stadt“ für das Wohnquartier als Ansprechpartner zuständig ist, begrüßte als Gastgeber die Besucher. Er sagte, dass der Rosengarten ein Projekt sei, dass auch den Zielen der „Sozialen Stadt“ dienen könne. Wie Lothar Becher, der sich kurz vorstellte und die Unterstützung der Stadt für das Vorhaben zusicherte, überließ Michael Englert aber vor allem Rudolf Blasnik das Wort.
Dieser hat bereits einige praktische Erfahrung in der Anlage von Rosengärten gesammelt, zum Beispiel in Frankfurt. Zudem konnten sich die Besucher anhand von Fotos seines Gartens überzeugen, dass er ein Fachmann für Blumen allgemein und insbesondere Rosen ist. Blasnik ist zudem als Mitglied bei der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde aktiv. In der neu gestalteten Grünfläche sollen viele Nistplätze für Vögel und ein für Bienen und Insekten freundlicher Garten mit vielen offenen Blüten entstehen. „Wir planen eine große Blumenwiese, denn die bringt Vielfalt“, sagte Blasnik. Sitzbänke sollen außen angebracht werden, um den Garten betrachten zu können.
Es soll ein Rosengarten mit rund 1 000 Rosen entstehen. Zudem sollen Azaleen, Farne und zahlreiche weitere Blumen im Schattenbereich des Areals gepflanzt werden. Zentral ist ein funktionierendes Bewässerungssystem. Deshalb muss ein Brunnen gebohrt werden, der in einer Blockhütte geschützt werden soll. Blasnik hofft auf weitere Bürger, die sich für das Projekt begeistern: „Dieser Rosengarten wäre in der ganzen näheren Umgebung einzigartig.“

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