Viele neue Rekorde

250 Teilnehmer beim Zwölf-Stunden-Schwimmen

VON WAGENINGEN ins Mörfelder Schwimmbadbecken: Paul Quint aus der Partnerstadt schaffte 6000 Meter. (Foto: Friedrich)

Mörfelden-Walldorf. Zwölf Stunden schwimmen? Für die meisten, selbst sportlichen Menschen, ist allein der Gedanke eine Herausforderung. Dennoch begrüßte die Abteilung Wassersport der SKV Mörfelden gut 250 Schwimmer, die sich der Herausforderung stellten, möglichst viele Bahnen im Mörfelder Waldschwimmbad zu ziehen. Am Ende kamen insgesamt 859 700 Meter zusammen.

An der Meldestelle zum nunmehr sechsten Zwölf-Stunden-Schwimmen relativierten die Hauptorganisatoren Torsten Becker und Silke Brandenburg auch gleich: Nein, zwölf Stunden müsse niemand schwimmen, wenngleich die Möglichkeit bestehe.
Die Bahnen wurden gezählt und der hartnäckigste Schwimmer hatte zum Schluss ordentliche Strecken auf dem Konto: Benjamin Dotzauer schwamm mit 38 100 Metern einen neuen Rekord, was in etwa der Entfernung von Mörfelden bis Hanau entspricht.
Karin Hauser legte mit 23 Kilometern die längste Distanz bei den Frauen zurück. Bei den Jugendlichen schwammen Noah Walther mit 15 Kilometern und Sophia Werner mit 7600 Metern in ihren Altersklassen die meisten Meter. 
Auch die Sportfreunde aus Wageningen schlugen sich beachtlich. Mit 71 000 Metern stellten die Schwimmer aus der Partnerstadt einen neuen Rekord in der Gruppenwertung auf. Und weil schwimmen allein nicht reicht, legten zwei Sportler die Distanz von Wageningen nach Mörfelden (420 Kilometer) sogar auf dem Fahrrad zurück. 
„Wir haben drei Tage gebraucht“, erzählten Bas Quint und Jos Naber. Ein bisschen zwackten die Muskeln doch, aber beide nahmen noch am Schwimmen teil. Bas Quints Vater Paul sprang ebenfalls ins Becken. Der 60-Jährige legte 6000 Meter zurück. Insgesamt waren 22 Schwimmer des Wageninger Clubs dabei und würden im Gegenzug gerne den ein oder anderen der 110 Mitglieder starken SKV-Abteilung im niederländischen Bad begrüßen.
Auch für die Veranstalter war der Tag eine Ausdauerdisziplin. Mit 50 Helfern waren die SKV-Schwimmer am Start. Die Veranstaltung selbst habe einst ein Sportartikelhersteller eigentlich als bundesweites 24-Stunden-Event erfunden, „aber das ist im Waldschwimmbad schwierig, weil wir nachts die Bahnen nicht ausleuchten können“, erklärte Becker.
Perfekte Wettbedingungen mit rund 30 Grad unter stahlblauem Himmel würzten die Veranstaltung, deren Höhepunkt herbeigefiebert wurde: Die 100-mal-100-Meter Staffel. Während der Sieg an auswärtige Teams ging, lieferten sich SKV-Schwimmer und das Team MöWathlon der SKV ein spannendes Duell um Platz drei, den letztlich die Triathleten für sich entschieden. 
Weil Bewegung, zu Wasser wie zu Lande, gut tut, sponserten die Fördervereine der Wilhelm-Arnoul- sowie der Bertha-von Suttner-Schule ihren Teams die Teilnahme. Die 8b der Suttner-Schule vergoldete ihren Start: Die Schwimmer wurden Erste der Klassenwertung. Zweite wurde die 7b.
Trotz toller Leistungen „ist es eine Breitensportveranstaltung“, stellten die Veranstalter klar. Und um allen einen Anreiz zu bieten, gab es für Kinder ab 100 Metern zurückgelegter Distanz eine Urkunde (Erwachsene ab 500 Meter), ab 1000 Metern sogar eine Medaille. Für das Edelmetall mussten Erwachsene 2000 Meter schwimmen. (ula)

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