Sternsinger sind in Mörfelden und Walldorf unterwegs

Mädchen und Jungen sammeln unter dem Motto "Segen bringen, Segen sein" für Kinder im Libanon

DIE STERNSINGER DER KATHOLISCHEN PFARRGEMEINDE ST. MARIEN besuchten am Montag das Rathaus Mörfelden und stimmten ihre Lieder an. Anschließend überbrachten sie den Neujahrssegen und setzten, wie ihre Mitstreiter der katholischen Gemeinde Christkönig in Walldorf, ihre Spendensammlung für Kinder im Libanon fort. Bürgermeister Thomas Winkler (hinten rechts) freute sich über den Besuch.  (Foto: Koch)

Mörfelden-Walldorf (ako). „Frieden! Im Libanon und weltweit“: Das ist das diesjährige Motto der bundesweiten Sternsingeraktion. Auch in Mörfelden-Walldorf sind wieder die Sternsinger der katholischen Gemeinden unterwegs und besuchen Privatpersonen, Geschäfte, Firmen und die beiden Rathäuser.

Bürgermeister Thomas Winkler erhielt am Dreikönigstag im Rathaus Mörfelden Besuch von rund 20 Sternsingern der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien. „Das ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder“, freute sich der Bürgermeister. Der Empfang der Sternsinger war für ihn eine Premiere. Ebenso wie für Pfarrer Andreas Omphalius. Der neue Pfarrer nahm zum ersten Mal an einer Sternsingeraktion in Mörfelden teil. Er freute sich über die Herzlichkeit der Besuchten und über die vielen Kinder, die bei der Aktion mitmachten. In Mörfelden-Walldorf werden stets die beiden Rathäuser von den Sternsingern besucht und gesegnet. Dabei übernimmt St. Marien den Verwaltungssitz in Mörfelden, Christkönig das in Walldorf. Am Montag waren neben dem Bürgermeister mehrere Verwaltungsmitarbeiter gekommen, um den Sternsingern bei ihren gesungenen Liedern wie „Stern über Betlehem“ und „Wir kommen daher aus dem Morgenland“ sowie vorgetragenen Texten zuzuhören und die Spendenaktion zu unterstützen. Anschließend segneten die Sternsinger das Rathaus Mörfelden. Die über der Tür angebrachte Schrift 20*C+M+B+20 zeigt an, dass die Sternsinger ihren Segen erteilt haben. Die 20 am Anfang und am Ende steht für das Jahr. Der Stern vor dem C symbolisiert den Stern von Betlehem. C+M+B steht für „Christus mansionem benedicat“, Christus segne dieses Haus. 

Spenden gehen das Kindermissionswerk

Generell werden mit den Spenden Mädchen und Jungen in Not weltweit unabhängig von ihrer Religion oder Nationalität unterstützt. Doch wird jedes Jahr bei der Aktion immer ein anderes Schwerpunktland ausgewählt, das ist 2020 der Libanon. Die Sternsingeraktion gibt die Spenden an das Kindermissionswerk, das damit Projekte finanziert, die dazu beitragen sollen, dass Kinder traumatische Erfahrungen bewältigen und stabile Beziehungen auf der Basis gegenseitigen Respekts und Toleranz zueinander aufbauen können. Aus der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien in Mörfelden sind zwei Gruppen aktiv: Eine setzt sich im Kern aus Kommunionkindern und Ministranten zusammen, die zweite Gruppe besteht aus Kindern der katholischen Kindertagesstätte St. Marien. Ins Rathaus Mörfelden waren mit Pfarrer Andreas Omphalius, Angela Engel, Ina Schrod, Iva Dolenec und Martina Jaksic fünf Erwachsene als Begleitung mitgekommen. „Am Wochenende waren wir bei vielen Privatpersonen, denen die Kinder mit ihrem Besuch eine große Freude machten. Zwischendurch konnten sie sich mit Pizza bei Familie Klein stärken. Heute besuchen wir neben dem Bürgermeister Firmen und Geschäfte“, erläuterte Martina Jaksic. 

 „Frieden brauchen wir in der Tat weltweit.“ 

In Walldorf waren am Wochenende 35 Kinder und 17 jugendlichen und erwachsenen Begleitpersonen in Walldorf unterwegs, um den Menschen der Stadt Gottes Segen für das Jahr 2020 zuzusagen sagte Gemeindereferentin Isabell Bienias. Sie organisiert die Sternsingeraktion der Gemeinde Christkönig zusammen mit Urban Jänicke, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats. „Die Stimmung der Kinder untereinander ist sehr positiv. Zudem werden wir durch ein Küchenteam bestens versorgt“, zeigt sich Jänicke mit dem bisherigen Verlauf sehr zufrieden. Pfarrer Nieder ergänzt: „Schön ist, dass trotz der Winterferien so viele Sternsinger zusammengekommen sind.“ Am Dienstag besuchten sie das Rathaus Walldorf und seine Abteilungen. Auch hier wurden die Sternsinger von Bürgermeister Thomas Winkler empfangen. Dieser und die Verwaltungsmitarbeiter freuten sich über den Besuch. Winkler betonte: „Frieden brauchen wir in der Tat weltweit.“ Isabell Bienias hob das Motto der Sternsinger hervor: „Segen bringen, Segen sein“. 
Neben Isabell Bienias und Urban Jänicke waren noch Pfarrer Nieder, Irini Haini, Kiyoshi Makabe, Cara Sochomel und Anne Mücklich mit ins Rathaus gekommen. „Es ist toll, wie viele Kinder bei uns seit langem mitmachen und jedes Jahr auch wieder neue mitlaufen“, freute sich Anne Mücklich. Auch Nichtmitglieder der Pfarrgemeinde sind dabei. Die klare Mehrzahl sind aber Gemeindemitglieder, darunter viele aktuelle und ehemalige Kommunionkinder sowie Ministranten. Eine weitere Gruppe, begleitet von Christof Peitzsch, war zeitgleich zum Rathausbesuch in Geschäften unterwegs. Nach dem Rathaus besuchten die Sternsinger der Gemeinde Christkönig noch Polizei und Sozialstation, Kitas, Geschäfte und Firmen im Industriegebiet. Außerdem standen beziehungsweise stehen noch Besuche bei der evangelischen Frauenhilfe Walldorf, Restaurants, Grundschulen, weiteren Einrichtungen und Neujahrsempfängen örtlicher Parteien an.

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