So fällt der Einstieg leicht

Musikschule zeigt beim Kinderkonzert vielfältige Möglichkeiten

MÄRCHENHAFT wurde es mit den Kindern der musikalischen Früherziehung, da hatten sogar Schneewittchen, die Zwerge und der Prinz ein Gastspiel. (Foto: Friedrich)

Mörfelden-Walldorf. Kleine Interpreten, großes Publikum: Musikschüler ab vier Jahren präsentierten sich am Sonntagnachmittag im voll besetzten Saal der Walldorfer Stadthalle. 

Mäusejagd, Affentanz und Vogel Cha Cha ließen aufhorchen, ja, das Motto des bunten Bühnenprogramms bot einen munteren Ausflug durch die Tier- und Märchenwelt. Das Kinderkonzert der Musikschule war maßgeschneidert für Einsteiger in die musikalische Laufbahn – und solche, die es werden möchten. 
Eltern mit Kleinkindern bot sich beim kostenfreien Kinderkonzert ein Einblick in die Ausbildungspalette der Musikschule. Beispiel: Auf der Musikwiese und in der Früherziehung kann die musikalische Karriere starten. Die Knirpse aus diesen Kursen formierten sich am Sonntag zu einer zauberhaften Zwergenschar und gaben ihre Liedchen zum Besten. Um die märchenhafte Darbietung abzurunden, hatte selbst Schneewittchen mit ihrem Prinzen ein kurzes Gastspiel. 
„Anschließend dürfen alle Besucher Instrumente ausprobieren“, sagte Musikschul-Dozentin Judith Emmel. Holz- und Blechblasinstrumente, Klavier, Streich- und Zupfinstrumente standen zur Wahl, um erste Töne anzuschlagen. Die Auswahl repräsentierte das Spektrum, das die Ausbildungsschmiede der Musikschule Mörfelden-Walldorf bietet. Seit Jahrzehnten gibt es hier fundierte Musikerziehung und musikalische Bildung – seit 1992 unter städtischer Trägerschaft. 
Auch gesellschaftlichen Veränderungen trägt man Rechnung: Etwa im Spezialkurs „Musik macht stark“, der sprachlichen Ausdruck und soziale Integration über die Brücke der Musik ermöglichen soll.
Wie gut das umfangreiche Angebot angenommen wird, zeigen Zahlen von bis zu 800 Musikschülern. Selbst bei hervorragendem Schwimmbadwetter entschieden sich am Sonntagmittag rund 300 Gäste für den Besuch des Kinderkonzerts.
Rhythmusspiel und Trommeln, auch in diesem Elementarkurs werden musikalische Grundlagen gelegt. Ein mutiges Kinderquartett dieser Disziplin eröffnete den Konzertnachmittag. „Im Publikum sitzen viele Kinder aus der musikalischen Früherziehung“, so Judith Emmel, denen galt es Appetit zu machen, ein Instrument zu erlernen. 
Mit „Mister Mümmel“ warben Ava Pons, Marlene Thibeault und Mila Maier für ihre Blockflöten. Schnelle Erfolge kann es am Klavier geben, wie Lena Kemme mit einem ungarischen Tanz eindrucksvoll bewies. Eine Polka auf dem Saxophon? Lea Kreß, Sebastian Schmidling und Jan Türk intonierten auf dem populären Instrument ein klassisches Stück und Leana Davis stellte ihre Klarinette vor. 
„I like the Flowers“, den Schlusspunkt setzte ein großes Ensemble. Im Stil einer Jam-Session intonierten Gitarren- und Saxophonschüler zwei Stücke. Auch wenn nicht alles perfekt klang, zeigte die Jugend eindrucksvoll, dass musizieren in der Gruppe am meisten Spaß macht. (ula)

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