Die Saison kann losgehen

Waldschwimmbad unter neuer Leitung – Eintrittspreise bleiben

IST DAS WASSER SCHON WARM? Susanne Bischoff, stellvertretende Leiterin der kommunalen Bäderbetriebe, testet die Temperatur im Erlebnisbecken. (Foto: Friedrich)

Mörfelden-Walldorf. Der Countdown läuft: Am kommenden Samstag, 5. Mai, wird die Badesaison im Mörfelder Waldschwimmbad eröffnet.
In den vergangenen Tagen wurde die populäre Freizeiteinrichtung fit gemacht für die neue Saison. Der Rasen ist gemäht, Frostschäden an den Fliesen repariert, die Becken neu befüllt. 

Dass die Solaranlage, die für das Beheizen des Wasser in den Schwimmbecken verantwortlich ist, modernisiert wurde, ist einem neuen Mann im Team zu verdanken: Renato Ribic. Der neue Leiter der kommunalen Bäderbetriebe, die auch den Walldorfer Badesee einschließen, beerbt Reinhard Maul, der nach Jahrzehnten als Chef des Waldschwimmbads in den Ruhestand verabschiedet wurde.
Renato Ribic (47) startet mit der Mission, Gästen den Aufenthalt im Waldschwimmbad so angenehm wie möglich zu machen. Dazu zählt: Nettes Personal, ein gut geführter Kiosk mit leckerem Sortiment und gut geheiztes Badewasser – ein Kriterium, auf das besonders ältere Besucher achteten, so Ribic.
Die sanierte Solaranlage hat dank des Wetters schon tüchtig vorgelegt. Mit 24 Grad im Schwimmerbecken und 25 im Erlebnisbecken hätte es bereits in der Vorwoche losgehen können.
Gute Nachricht für Wassernixen: Die Eintrittspreise sind stabil geblieben. Neu im Angebot sei lediglich die Familienkarte für den Walldorfer Badesee, so Ralf Baitinger, Chef des Sport- und Kulturamts. Auch die Öffnungszeiten bleiben gleich.
Renato Ribic ist nicht nur sportlich als bekannter Handballer ein Teamplayer, sondern legt Wert auf das gute Miteinander seiner Schwimmbadmannschaft. In seiner Stellvertreterin Susanne Bischoff steht ihm eine erfahrene Fachkraft zur Seite. „Ich starte in meine 18. Badesaison“, erklärt Bischoff. 
Der Aufgabenbereich für die Betriebsleitung wurde im Zuge der Stellenneubesetzung erweitert. Renato Ribic ist formal auch für den Walldorfer Badesee zuständig, der wegen der Betreuung und Badeaufsicht durch die IRBW jedoch vergleichsweise selten seine physische Präsenz erfordern wird.
Verwaltungsaufgaben rund um die Freizeiteinrichtungen wurden außerdem aus dem Sport- und Kulturamt ausgegliedert und auf die Schultern des neuen Meisters für Bäderbetriebe gepackt. Der steckt mit seinem Team, zu dem sechs Schwimmmeister, drei Kassen- und fünf Reinigungskräfte gehören, voller Elan: „Das Bad hat eine sehr gute Substanz – die Bemühungen beim Energieeinsparen kann man aber immer optimieren“, erklärt Ribic. 
Die Mörfelder Freizeiteinrichtung ist bei Erholungssuchenden weit über die Grenzen der Doppelstadt beliebt. 3000 Badegäste sind hier normal, an Spitzentagen suchen bis zu 6000 Besucher Erfrischung im Freibad. Dann wird der „sonnige“ Job für das Schwimmbadteam bisweilen stressig. (ula)

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