Ramali ist wieder der Schnellste

Zehnter MöWathlon mit über 500 Teilnehmern und einigen Neuerungen

MIT SCHWUNG HINEIN IN DEN WALLDORFER BADESEE: 500 Meter galt es zum Auftakt des MöWathlon möglichst schnell zu schwimmen, danach ging es aufs Rad und abschließend auf die Laufstrecke. Über 500 Sportler waren bei der zehnten Auflage des Triathlons am Start. (Foto: Schüler)

Mörfelden-Walldorf (msh). Zum zehnten Mal fiel am Sonntag der Startschuss für den MöWathlon. Zum runden Geburtstag gab es einige Neuerungen für die Athleten, Sieger wurde wieder einmal Pascal Ramali, der als einziger unter einer Stunde blieb.

Fast hätte die zehnte Auflage des Triathlons abgesagt werden müssen. Erst zehn Tage vor dem Start hatte der Abteilungsleiter der SKV-Triathleten, Martin Hisgen, die offizielle Genehmigung erhalten. Durch die Straßensperrung für die Radstrecke seien ein neuer Streckenverlauf und einige Genehmigungen des Polizeipräsidiums Südhessen, der Stadt und des Kreises notwendig geworden, berichtete Hisgen. Anstatt auf einem Rundkurs um die Doppelstadt führte die Radstrecke nun anderthalb Runden über die B 44 zum Waldstadion.
„Wir haben auch sechs Startergruppen, die im Abstand von zehn Minuten ins Rennen gehen, anstatt drei Startergruppen und 20 Minuten Abstand wie bisher. Das soll das Feld etwas entzerren“, so Hisgen weiter. Wie bisher waren die erfahrensten und schnellsten Teilnehmer in der ersten Startgruppe platziert worden, die Staffeln und weiteren schnellen Athleten bildeten Gruppe zwei, während die restlichen 400 Teilnehmer auf die verbliebenen Gruppen verteilt wurden.
Etwa ein Drittel der Teilnehmer war zum ersten Mal dabei, der Rest startet immer wieder gerne bei dem Jedermann-Triathlon. „Für mich ist es der zweite MöWathlon. Im vergangenen Jahr hat es mir hier sehr gut gefallen. Die Leute an der Strecke sind super gewesen, sie haben uns immer angefeuert“, berichtete Julia Pape aus Frankfurt. Zum vierten Mal insgesamt nahm sie an einer Triathlon-Veranstaltung teil, sah dabei den MöWathlon aber als Testlauf für den Frankfurter City-Triathlon im kommenden Monat.
Für Organisator Martin Hisgen und sein Team aus rund 150 Helfern war vor allem die Logistik beim Radrennen wegen der Straßensperrungen eine Herausforderung. „Wir mussten das an ein externes Unternehmen vergeben und haben einen Batzen Geld in die Hand genommen“, sagte er. Etwa 10 000 Euro seien an Kosten dazugekommen, wobei man in diesem Jahr bewusst etwas drauflege. Im kommenden Jahr werde man wohl das Startgeld etwas erhöhen, das aktuell mit 27 Euro sehr günstig ausfalle. Bei gesperrten Straßen decke es nicht mehr alle Kosten. Dass sich 70 freiwillige Helfer für die Absicherung der Radstrecke meldeten, freute Hisgen besonders.
Nach 500 Metern Schwimmen im Walldorfer Badesee, abgesichert von der IRBW und der Wasserrettungsstaffel aus Frankfurt, war es zur Überraschung der Zuschauer mit Charlotte Lang eine Frau, die zuerst aus dem Wasser stieg. „Das Schwimmen war sehr gut, dann bin ich von den Männern beim Radfahren schnell eingeholt worden“, erklärte sie anschließend. Sie hatte sich vorgenommen schneller zu sein als im Vorjahr, was ihr jedoch nicht gelang. „Das Wetter hat mir etwas zugesetzt, das hat mich Zeit gekostet.“
So übernahmen die Radfahrspezialisten mit ihren ultraleichten Zeitfahrrädern schnell die Führung und behaupteten diese bis zum Ziel. Vor allem Seriensieger Pascal Ramali zeigte erneut eine starke Leistung und kam als einziger Starter in weniger als einer Stunde ins Ziel. 58:18 war seine Zeit. 
Als schnellste Frau kam Annika Koch von der TuS Griesheim nach 1:04:17 ins Ziel. „Für mich war das ein Trainingswettkampf für die Bundesliga in Münster“, erklärte die 19-Jährige. Sie lieferte sich einen tollen Wettkampf mit der Groß-Gerauer Triathletin Nicole Best. „Wir sind beide nicht weit voneinander entfernt aus dem Wasser gekommen, auf dem Rad habe ich sie überholt, am Ende der Radstrecke hatte sie mich wieder eingeholt“, berichtete Koch vom Wettkampf. Ebenso wie Nicole Best lobte sie die gut abgesicherte Radstrecke.
Von einem ruhigen Wettkampf sprach das Rote Kreuz. Mehr zu tun als im Vorjahr hatten die Helfer aber trotzdem. Von drei Stürzen berichteten sie, die glimpflich ausgegangen seien. Ein Athlet wurde jedoch vorsorglich zur genaueren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

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