Mörfelden-Walldorf: Wann kann der Badespaß losgehen?

Magistrat muss vorgeschlagenes Corona-Konzept für das Waldschwimmbad noch genehmigen

BLICK VOM BUNGEETURM zur School’s Out for the Summer Party im Waldschwimmbad Mörfelden: Wann und unter welchen Abstands- und Hygieneauflagen der Freibad-Spaß in dieser Saison losgehen kann, ist noch unklar. (Foto: Schüler)

Mörfelden-Walldorf (msh). Mit großer Freude wurde die Nachricht der hessischen Landesregierung aufgenommen, dass im Rahmen der Lockerungen der Corona-Maßnahmen ab 15. Juni die Schwimmbäder wieder öffnen dürfen. Überrascht wurden davon jedoch die Kommunen, die wie Mörfelden-Walldorf Schwimmbäder selber betreiben. Daher wird es noch einige Tage dauern, ehe das Waldschwimmbad und die Badestelle Walldorf für die Öffentlichkeit freigegeben werden können.

„Die Landesregierung hat uns überrascht. Angekündigt war, dass man Mitte Juni darüber beraten wolle, wann die Schwimmbäder öffnen können, jetzt sollen sie schon zum 15. Juni öffnen“, bremst der Leiter des Sport- und Kulturamts Mörfelden Ralf Baitinger die aufkeimende Vorfreude. Er verweist darauf, dass die Öffnung der stadteigenen Badeanstalt in Mörfelden-Walldorf auch ein Verwaltungsakt sei. „Der Magistrat muss zustimmen. Ich erwarte nicht, dass wir in Mörfelden-Walldorf vor dem 25. Juni die Türen des Waldschwimmbads öffnen können.“

Maximal 221 Menschen dürfen ins große Becken

Dass der Tag kommen würde, an dem der Schwimmbadbetrieb wieder möglich sein wird, darauf hatten Baitinger und der Leiter der Bäderbetriebe Renato Ribic seit Monaten hingearbeitet. Pünktlich waren die technischen Erneuerungen im Mörfelder Waldschwimmbad fertig (wir haben berichtet), auch wenn sich die Eröffnung durch die Beschränkungen der Pandemie verschob. „Technisch ist alles bereit. Wir müssen nur von der Verwaltungsführung unser Konzept zum Betrieb der Badeanstalt genehmigt bekommen“, erklärt Baitinger. Vorausschauend wurden verschiedene Konzepte entwickelt, die nun dem Magistrat und dem Stadtparlament in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorliegen.
Dabei gibt es mehrere wesentliche Punkte, die sich an den geltenden Regelungen orientierend, wie etwa die Begrenzung der Besucherzahlen. „Gehen wir von den vorgegebenen fünf Quadratmetern pro Schwimmer aus, können theoretisch maximal 211 Personen in unser großes Becken“, führt Baitinger aus, der auch von abgetrennten Bahnen im Becken und vermehrtem Einsatz von Rettungs- und Sicherheitskräften zur Überwachung der Vorschriften spricht. 

Badefans können sich auf ein modernisiertes Schwimmbad freuen

Insgesamt soll das Konzept darauf ausgerichtet sein, möglichst vielen Besuchern den Zugang zu ermöglichen. Für die Badestelle Walldorf ergeben sich für ein Sicherheitskonzept wiederrum andere Probleme, die das Sport- und Kulturamt unter anderem mit der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen derzeit gemeinsam erarbeite. Wir haben so viel wie möglich vorbereitet“, sagt Bürgermeister Thomas Winkler. Aber erst nachdem die entsprechende Coronaverordnung der Landesregierung vorlag, konnte es an die Detailabstimmung gehen. Der Verwaltungschef erinnert in einer Pressemitteilung daran, dass das Waldschwimmbad eine so große städtische Einrichtung sei, dass es einen förmlichen Beschluss brauche. „Wir setzen alles daran, keine unnötige Zeit zu verlieren“, versichert Winkler.
In einem abgekürzten Eilverfahren werde hoffentlich alles umgesetzt und beschlossen. Bevor das Konzept unter Dach und Fach ist, möchte Winkler jedoch keine Einzelheiten nennen, zumal der Magistrat nicht über das Konzept informiert werden konnte, der erst am heutigen Donnerstag tage. „Die vorgeschriebene Einladungsfrist war nicht zu schaffen und der Magistrat wird kurzfristig in seiner Sitzung per Tischvorlage unterrichtet“, erklärt Winkler. „Ich bin zuversichtlich, dass das Schwimmbad bald öffnen wird.“
Die Badefans können sich auf ein modernisiertes Schwimmbad freuen, das technisch auf der Höhe der Zeit ist. „Rund 340 000 Euro sind investiert worden“, sagt Winkler. Zuschüsse gab es in Höhe von 146 000 Euro. Neu ist der Spitzenlastkessel, ein Blockheizkraftwerk, eine moderne Mess- und Regeltechnik und eine Beckenabdeckung. Letztere sorgt dafür, dass das Wasser im großen Becken über Nacht nicht zu stark auskühlt. Die neue Technik senkt die Betriebskosten um 40 000 Euro im Jahr und mindert den CO²-Ausstoß um 80 Tonnen. 
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