Junge Kicker feilen an der Technik

In der Rot-Weiß-Fußballschule wird ein vielfältiges Training angeboten

TORSCHUSS: In der Fußballschule von Rot-Weiß Walldorf sind 80 Kinder dabei und trainieren alles von der richtigen Technik am Ball bis zum Spielverhalten. (Foto: Schwappacher)

Mörfelden-Walldorf (seb). Für 80 Kinder dreht sich in dieser Woche alles um den Fußball. Passspiel, Torschüsse und ein sicherer Umgang mit dem Ball stehen auf dem Lehrplan und bestimmen den Tagesablauf in der Fußballschule von Rot-Weiß Walldorf.

Einfach den Ball hin und her kicken reiche dem Nachwuchs nicht aus, sagt Martin Hoffmann, der das Angebot zusammen mit Steve Smith ins Leben rief. Die Kinder kämen motiviert auf den Platz, wollten etwas Neues lernen und sich verbessern.
Damit das gelingt, gibt es bei Rot-Weiß kleine Gruppen, die von einem Trainer samt Assistenten betreut werden. Am Vormittag geht es ums Abspielen, um Torschüsse und die richtige Technik am Ball. Nach der Mittagspause wird dann mehr gespielt, schildert Hoffmann.
Von Jahr zu Jahr lasse man sich etwas einfallen und verbessere die Organisation, so der stellvertretende Jugendfußballleiter. Diesmal setzt der Walldorfer Verein etwa auf den Fußballtrend Funino. Bei der Kleinfeldvariante wird drei gegen drei auf vier Minitore gespielt. Gefordert ist ein schnelles Umschalten, niemand kann sich verstecken und es kommt zu vielen Ballkontakten. „Das ist ein super Training und macht richtig Spaß“, stellt Hoffmann begeistert fest.
Die Fußballschule sieht er auch als Ergänzung für den eigenen Nachwuchsbereich, aber längst nicht alle Kinder kämen von Rot-Weiß beziehungsweise aus Mörfelden-Walldorf. Manche spielten auch noch in gar keinem Verein und nutzten das Angebot in den Sommerferien, um den Sport intensiver kennen zu lernen. 
Was die Kinder während der Woche lernen, müssen sie zum Abschluss beim DFB-Abzeichen unter Beweis stellen. Hier werden verschiedene Stationen aufgebaut und es gilt Pässe, Kopfbälle, Torschüsse und Dribblings zu beherrschen. Am Ende winken Zertifikate in Gold, Silber und Bronze.
Dass die Fußballschule ankommt, erlebt man bei einem Gang über den Sportplatz. Überall wird in kleinen Gruppen aufmerksam trainiert. Einziger Wermutstropfen ist die verkürzte Laufzeit. Konnte Rot-Weiß die Fußballschule bislang stets über zwei Wochen anbieten, fehlen diesmal ausreichend Trainer, Assistenten und Helfer. Denn das Angebot ist ein echter Kraftakt, für den sich viele extra freinehmen und den Urlaub danach planen. „Es wird immer schwieriger mit der Organisation“, sagt Hoffmann. 
Für die eine Woche der Fußballschule hat man es aber geschafft, neben zwölf Trainern genauso viele Assistenten zu gewinnen. So können immer zwei Leute den Nachwuchs in kleinen Gruppen beobachten, Fehler und Schwachpunkte entdecken und zeigen, wie es besser geht.
 Nicht nur auf dem Platz wird sich um die Kinder gekümmert. In der Grillhütte gibt es Erfrischungen, Obst und Kuchen. Außerdem gehört ein gemeinsames Mittagessen zum Programm. „Wir bekommen als Feedback, dass bei uns alles sehr familiär läuft“, freut sich Hoffmann. 
Die Nachwuchsarbeit sieht er als zentral an, um den Fußball bei Rot-Weiß Walldorf in Zukunft weiterentwickeln zu können. Aktuell sei man hier sehr gut aufgestellt und zähle rund 360 Jugendspieler. Die Nachfrage sei sogar so groß, dass mitunter eine Warteliste existiere. Der neue Kunstrasenplatz soll daher weitere Kapazitäten schaffen.

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