„Es hat wieder Spaß gemacht“

Mörfelden-Walldorf belegt zweiten Platz beim Stadtradeln – Abschlussfest bei Rot-Weiß

STARK VERTRETEN war der Jahrgang 43/44 beim diesjährigen Stadtradeln: Die insgesamt 51 Radlerinnen und Radler fuhren zusammen 10 097 Kilometer, belegten Platz drei bei den meist gefahrenen Kilometern und schafften es bei der Siegerehrung beim Abschlussfest aufs Treppchen. (Foto: Koch)

Mörfelden-Walldorf (ako). Die Titelverteidigung als fahrradaktiveste Kommune hat Mörfelden-Waldorf zwar nicht geschafft. Zufrieden mit dem Ergebnis beim diesjährigen Stadtradeln waren die Organisatoren trotzdem.

Insgesamt legten die Doppelstädter 164 221 Kilometer zurück und belegten damit einen guten zweiten Platz im Kreis Groß-Gerau. Teilgenommen hatten 13 Kommunen. Im letzten Jahr hatten die Bürger gemeinsam noch 182 158 Kilometer erradelt. Nur Rüsselsheim am Main schaffte diesmal mehr und schnappte sich mit 196 428 Kilometern den Titel. Zum mittlerweile neunten Mal hatte die Doppelstadt an dem bundesweiten, vom Städtenetzwerk Klima-Bündnis initiierten, Wettbewerb teilgenommen. Insgesamt traten 691 aktive Radler in 50 Teams in die Pedale. 2018 waren es 799 Radler in 51 Teams gewesen.

"Erneut ein tolles Ergebnis"

Ein Gewinner war in jedem Fall die Umwelt, denn hätte man die 164 221 Kilometer mit dem Auto zurückgelegt, wären rund 23 300 Kilogramm Kohlendioxid angefallen. „Es hat wieder großen Spaß gemacht“, fand dann auch Teilnehmer Jürgen Hardt. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl belegt Mörfelden-Walldorf mit 4,77 Kilometern pro Einwohner Platz zwei in Hessen. „Das ist erneut ein tolles Ergebnis. Radfahren schont das Klima und ist gut für die Gesundheit und den eigenen Geldbeutel“, sagte Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) beim Radfamilienfest, mit dem der Abschluss des Stadtradelns gefeiert wurde. Auch der Bürgermeister selbst feierte einen Abschied: Es war seine letzte offizielle Veranstaltung als Rathauschef. 
Das Abschlussfest wurde wieder im Rahmen des Weinfests von Rot-Weiß Walldorf gefeiert. So konnte die große Bühne, auf der zuvor einige Bands für gute Stimmung gesorgt hatte, auch für die Ehrung der Stadtradler genutzt werden. Der städtische Klimaschutzbeauftragte Norman Krieg, der das Stadtradeln zusammen mit seiner Kollegin Bettina Kalkhof koordiniert hatte, bedankte sich dafür beim gastgebenden Verein und dem Vorsitzenden Manfred Knacker. Sportlich passte die starke Leistung der Stadtradler auch zu Rot-Weiß, da die Fußballer jüngst mit dem Aufstieg der Ersten Mannschaft von der Verbandsliga Süd in die Hessenliga selbst einen sportlichen Erfolg feiern konnte. Eingeleitet wurde das Abschlussfest mit einer Andacht, gestaltet von Pfarrer Jochen Mühl von der evangelischen Kirchengemeinde Walldorf und dem Gospelchor von Rot-Weiß.

„Atlas Mörfelden“ fuhr die meisten Kilometer

Beim Abschlussfest selbst gab es wieder ein buntes Programm für die ganze Familie. Die jungen Besucher konnten sich im Bällebad und auf einer Hüpfburg austoben, außerdem gab es Kinderfahrräder zu gewinnen. Dafür mussten die Mädchen und Jungen einen Parcours absolvieren und Fragen zur Verkehrssicherheit beantworteten. Weiterhin konnten sie Jonglieren üben oder sich lustige Hüte aus Luftballons basteln lassen.
Für Spaß, nicht nur bei den kleinen Gästen, sorgten zudem ein Zauberer und ein Jongleur. Mit Infoständen waren unter anderem die Deutsche Verkehrswacht, die Polizei und „Nahmobilität Hessen“ vertreten. 
Auch wenn die Leistung von allen Radlern in Einzelfahrten und gemeinsamen Touren zu würdigen ist, so ragten einige sportliche Ergebnisse heraus. Hierzu zählte der „Stadtradelstar 2019“, Dirk Achenbach, der mit fast 850 Kilometern im Aktionszeitraum ein starkes Resultat erzielte und sogar zu seiner Arbeitsstelle in Bad Vilbel radelte. Die meisten Kilometer fuhr die Gruppe „Atlas Mörfelden“, die mit 23 019 Kilometer ein bisheriges Rekordergebnis in der Doppelstadt schaffte und damit wie im Vorjahr Platz eins belegte. Platz zwei erfuhren sich die „Rot-Weiß-Radler“ mit 10 670 Kilometern. Platz drei ging an das „Team Jahrgang 43/44“, das zusammen auf 10 097 Kilometer kam. 
Das „fahrradaktivste Team“ waren „Sixpack halb&halb“ mit durchschnittlich 954,8 Kilometer pro Teilnehmer, gefolgt von den „Miwo-Radlern“ (754,7 Kilometer pro Teilnehmer) und der Mannschaft der „Klasse 5r der Bertha-von-Suttner-Schule“ (649,6 Kilometer pro Teilnehmer). Damit schaffte es erstmals eine Schulklasse aufs Treppchen. Die meisten aktiven Teilnehmer stellte das Team „Gemeinsam Radeln – Kita V“ mit 102 Radfahrern. „Atlas Mörfelden“ mit 69 und der „Jahrgang 43/44“ mit 51 Radlern folgten auf den Plätzen zwei und drei.

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