Halloween-Spektakel in der Hermannstraße

Gemeinsames Gruseln im Spukhaus von Ehepaar Schüller

GRUSELIG UND MYSTISCH: Der Drache im Hexengarten des Halloween-Spukhauses. (Foto: Schüler)

Mörfelden-Walldorf (msh). Seit drei Jahren spukt es immer zu Halloween in der Hermannstraße 12 auf dem Anwesen von Christina und Axel Schüller. Auch in diesem Jahr haben sich die beiden Halloween-Fans mit zahlreichen Freunden und Bekannten wieder einiges einfallen lassen, um ihre Besucher zu erschrecken.

„Wir arbeiten eigentlich das ganze Jahr über auf Halloween hin. Wir sind ein wenig verrückt und immer wieder fällt uns etwas ein oder auf, das wir dann zu Halloween umsetzen können. Oder Freunde kommen mit Ideen“, erklärte Christina Schüller, die an dem Spektakel in der Rolle des „Hutmachers“ aus Alice im Wunderland teilnahm. „Ich möchte nicht nur die Besucher erschrecken, sie sollen auch verzaubert werden in unserem Zaubergarten. Daher finde ich, dass die Rolle des Hutmachers perfekt zu Halloween passt.“ Lange Schlangen bildeten sich schon früh in der abgesperrten Hermannstraße, denn der Einlass erfolgte nur in Gruppen zwischen 18 und 21 Uhr. „In den vergangenen Jahren war hier mehr los, da hatte aber auch das Fernsehen auf unser Spukhaus hingewiesen“, berichtete Christina Schüller weiter, die dennoch positiv vom großen Besucherinteresse überrascht war.

Doppelstadt ist um eine Attraktion reicher 

Vor elf Jahren startete diese Grusel-Tradition in Langen im ganz kleinen Rahmen und wuchs immer mehr zu dem Spektakel heran, das es heute ist. Auch der Umzug der Eheleute nach Mörfelden änderte daran nichts, nur dass nun eben die Doppelstadt um eine Attraktion reicher wurde. Während das ganze Jahr über das Halloween-Spektakel geplant wird, beginnt die Umsetzung immer am Vortag. „Wir haben am Mittwoch mit dem Aufbau und dem Dekorieren angefangen, heute um neun Uhr ging es weiter. Gegen 17 Uhr stand alles, da hatten wir wenigstens noch Zeit für ein schnelles Bild mit allen Mitwirkenden“, so Schüller weiter. Rund 20 Freunde beteiligten sich in diesem Jahr, darunter einige Neulinge. „Wir haben mit unserer kleinen Hexe Kim die jüngste Teilnehmerin dabei. Und auch an Erfahrung dazugewonnen. Meine Schwester legt sich heute hier in den Sarg, in den vergangenen Jahren hat sie immer beim Spektakel auf der Burg Frankenstein mitgewirkt“, berichtete Christina Schüller weiter. Die Hausfassade, die Eingangsbereiche, die Garage und den Garten zu dekorieren, ist nicht nur von der Arbeit her aufwendig, auch die Kosten sind nicht gering.

Spenden für den Gnadenhof Keller-Ranch in Weiterstadt

Über ihr Geschäft im Bereich Veranstaltungen kann das Ehepaar die Kosten jedoch gering halten, zudem bringen immer wieder Freunde Dekoration und Utensilien mit. Eintritt kostet der Gang durch das Spukhaus und den Hexengarten nicht. „Vielmehr bitten wir um eine Spende. Nicht für uns, sondern in diesem Jahr für den Gnadenhof Keller-Ranch in Weiterstadt“, so Schüller weiter. Schon der Einlass ist ein Höhepunkt für sich. Das „magische Auge“ erscheint über der Türklingel, ein Skelett mit Zylinder erscheint und fragt, wer den Einlass begehre. Nach einer kurzen Einweisung und ein paar Zaubertricks dürfen die Besucher durchgehen in den Zaubergarten. Betreten natürlich nur auf eigene Gefahr, wie die Akteure jedes Mal hinweisen. Gruselig und mystisch wirkt die Atmosphäre dann im Garten, wo viel mit Licht- und Toneffekten gearbeitet wird und nicht alle aus Plastik scheinenden Figuren auch wirklich leblos sind. Ein Feuerspucker sorgt für etwas Licht, die um den Kessel herumstehenden Hexen verraten gerne, welchen Trank sie denn gerade zubereiten. Und in dem Augenblick, wenn man darüber nachdenkt, was denn als nächstes passiert, steigt ein Zombie aus dem Sarg. Am Ende dürfen sich vor allem die jungen Besucher etwas aus der Schatzkiste nehmen, während in der liebevoll dekorierten Garage Getränke verkauft werden. „Da war die Hölle los“, scherzte Andreas Hock, der mit seinen Töchtern Maitena und Elea das Spukhaus schon in Langen besuchte. Als Gräfin Dracula kam Maitena ins Spukhaus und war dieses Jahr wieder begeistert. „Der Baum mit den 1000 Lichtern war toll und die Frau im Sarg“, sagte sie, was ihre Schwester nur bestätigen konnte. „Der Hexenwald war aber auch toll gemacht.“

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