Gute Entwicklung trotz Umbruch

SKV-Judokas feiern ihre Gründung vor 50 Jahren – Angebot mit Parkour ergänzt

MIT EINEM NACHWUCHSTURNIER feierte die SKV-Judoabteilung die Gründung vor 50 Jahren. (Foto: Schwappacher)

Mörfelden-Walldorf (seb). Stolze 50 Jahre und einen Vereinswechsel: Die Judo-Abteilung der SKV kann auf eine lange Historie zurückblicken und feierte ihre Gründung vor fünf Jahrzehnten. In den Anfangstagen trainierten die Judokas beim SC Kickers, doch schon nach fünf Jahren trennten sich die Wege. Man gab sich gegenseitig die Schuld, doch das ist längst vergessen.

Mit dem Wechsel zur SKV bekam der Großverein auch seine erste weibliche Abteilungsleiterin. Barbara Siegel kümmert sich um die Geschicke der Kampfsportler, heute leitet Philipp König die Sparte mit rund 140 Mitgliedern. Sportliche Hochphasen waren in den 1970er und 2010er Jahren. Damals schafften es einige Mitglieder in den Hessenkader und holten gute Platzierungen bei überregionalen Meisterschaften, berichtete Philipp König.

Angebot um Parkour erweitert

Eine größere Veränderung erlebte die Abteilung 2015, als das Angebot ausgebaut wurde. Parkour entwickelte sich zum Trend und bei der SKV wollte man der Sportart ein Zuhause geben. Verstehen kann man Parkour als eine Art moderner Hindernislauf, bei dem Sprünge und Drehungen in den Bewegungsablauf eingebaut werden. Zwischen Parkourenthusiasten und Abteilungsleitung gab es bereits Kontakte, außerdem passe der Sport gut zum Judo, sagte König. Bei beidem sei ein gutes Körpergefühl wichtig und es komme eine ähnliche Technik zum Einsatz. Mittlerweile sind rund 40 Mitglieder allein wegen Parkour eingetreten.
Dabei durchläuft die Abteilung aktuell einen Umbruch. Engagierte Trainer bekamen Beruf und Sport nicht mehr unter einen Hut, ihr Weggang hinterließ eine Lücke. Mittlerweile ist Ersatz gefunden und der Abteilungsleiter blickt zuversichtlich nach vorne. Bei den Trainern sei man gut aufgestellt und die Nachwuchsarbeit komme gut an. So sind nahezu alle Aktiven im Kinder- und Jugendbereich zu finden. Überzeugen konnte man sich davon bei der Jubiläumsfeier im vergangenen Jahr. Hier ging ein großes Nachwuchsturnier mit zahlreichen Teilnehmern über die Bühne. Außerdem gab es ein rasante Parkour-Show zu sehen.

Es geht um Werte wie Respekt, Höflichkeit und Freundschaft 

„Judo stärkt das Selbstbewusstsein ungemein“, betonte Philipp König mit Blick auf den Nachwuchs. Auf der Matte lernten die Kinder schnell, dass sie mit der richtigen Technik weiter kommen, Erfolge erzielen und besser werden. Gleichzeitig gehe es um Werte wie Respekt, Höflichkeit und Freundschaft. Als der Abteilungsleiter vor 14 Jahren zum Judo fand, reizte ihn etwas anderes.
Die Mischung aus Ringen und Raufen habe ihn als jungen Schüler schnell in den Bann gezogen. Denn als Heranwachsender begeistere die körperlicher Auseinandersetzung in einem festen Rahmen. „Es ist Kämpfen, ohne sich zu verletzten. Man wahrt den Respekt vor dem Gegner“, sagte Philipp König. Um dem Nachwuchs ein attraktives Angebot zu machen, hat man sich einiges vorgenommen. Ausflüge sollen das Gemeinschaftsgefühl stärken und im Mai wird erstmals ein Sumo-Turnier ausgerichtet. Aktuell ist man an der Kapazitätsgrenze angelangt und im Kinderbereich wird eine Warteliste geführt. Neuzugänge sind nur bei den Jugendlichen und Erwachsenen möglich.
Reinschnuppern kann man ins Training donnerstags im Sportzentrum am Festplatz. Die Jugendlichen sind ab 16.30 auf der Matte, Erwachsene trainieren im Anschluss ab 18 Uhr.

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