Gleser führt den Feuerwehrverein

Einsatzabteilung leistete 8470 ehrenamtliche Stunden – Zahlreiche Beförderungen

VERDIENTE FEUERWEHRLEUTE: Jörg Bormann und Rainer Hamela von der Walldorfer Wehrführung und Kreisbrandmeister Daniel Schmiele-Klanitz ehrten Michael Michler, Gerhard Striewe und Werner Lenz (von links) für ihren jahrzehntelangen Einsatz. (Foto: Schwappacher)

Mörfelden-Walldorf. Die Wehrführung bleibt die alte, der Verein der Walldorfer Feuerwehr hat einen neuen Vorsitzenden bekommen. Bei der Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung blickten die Kameraden außerdem auf arbeitsreiche zwölf Monate zurück.

Nachdem es bei der Feuerwehr in Mörfelden zuletzt keine Mehrheit für einen neuen Wehrführer gab, lief die Wahl in Walldorf problemlos ab. Jörg Bormann und sein Stellvertreter Rainer Hamela stehen auch in den nächsten vier Jahren an der Spitze der Einsatzabteilung. Mit 48 Stimmen wurde Bormann im Amt bestätigt, zwölf Feuerwehrmitglieder votierten gegen ihn, zwei enthielten sich. Hamela wurde mit 47 Ja- und 13 Nein-Stimmen wiedergewählt. Auch hier enthielten sich zwei Kameraden.
 Als Vorsitzender des Vereins kandidierte Sebastian Gleser, der mit großer Mehrheit gewählt wurde und Christoph Schmid ablöst. Stellvertretender Vorsitzender ist Stefan Dinkel.
Aktuell sind 82 Kameraden in der Einsatzabteilung aktiv, tagsüber kommen zehn weitere hinzu, die nur ihren Arbeitsplatz in Mörfelden-Walldorf haben. Im letzten Jahr kamen bei Einsätzen, Fortbildungen und Sitzungen über 8470 Stunden zusammen. Für das große Engagement bedankte sich Bürgermeister Heinz-Peter Becker. Becker hob außerdem hervor, dass die Jugendfeuerwehr ihren Raum für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung stellte. Auch Stadtverordnetenvorsteher Werner Schmidt sowie Kreisbrandmeister Daniel Schmiele-Klanitz würdigten die Leistungen der Feuerwehr.
Im letzten Jahr rückten die Walldorfer Blauröcke zu 42 Brandeinsätzen und 37 Hilfeleistungen aus, wozu Verkehrsunfälle und Unwettereinsätze zählen. Schwierig werden kann es, wenn die Feuerwehr tagsüber alarmiert wird und viele Kameraden außerhalb arbeiten. Werktags zwischen 6 und 18 Uhr rückten im letzten Jahr durchschnittlich 18 Einsatzkräfte aus, berichtete Jörg Bormann. Wenn Schichtarbeiter zwischen 10 und 14 Uhr wegfallen, waren es sogar nur 15. „Wir müssen hier dranbleiben, Werbung machen und neue Mitglieder gewinnen“, betonte der Wehrführer.
Auch wenn mehrere Einsätze an einem Tag anstehen, kommen die Kameraden an ihre Belastungsgrenze, wie Bormann verdeutlichte. Im letzten Juni brannte erst nachts eine Gartenhütte, gegen Mittag verunglückte dann ein Gefahrguttransporter. Dabei summierten sich die Einsatzstunden der Feuerwehrleute auf 277.
Besonders ärgerlich ist es da, wenn zu den echten Einsätzen auch noch Fehlalarme kommen. Im letzten Jahr waren es 38, die alle auf automatische Brandmeldeanlagen zurückzuführen sind. Davon betrafen allein 20 die Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Hotel Albatros. Meistens lag es an angebranntem Essen, weshalb dort die Technik in den Kochbereichen so angepasst werden soll, dass der Herd sich nach 15 Minuten ausschaltet.
Zum Schluss der Jahreshauptversammlung standen Beförderungen und Ehrungen auf der Tagesordnung. Walter Krieg und Gerhard Striewe wurden für stolze 50 Jahre Feuerwehrdienst geehrt. Michael Michler ist seit 40 Jahren dabei, Werner Lenz rückt seit 25 Jahren mit aus. Zur Feuerwehrfrau oder zum Feuerwehrmann befördert wurden Kristin Bote, Florian Glaeser, Carsten Höhn, Tobias Möckel und Christian Wilhelm. Dennis Preuss darf sich nun Oberfeuerwehrmann nennen.
Gudrun Weil, Sebastian Hamela, Oliver Jahnke, Daniel Mund und Patrick Rieger klettern in den Rang einer Hauptfeuerwehrfrau beziehungsweise von Hauptfeuerwehrmännern. Zur Oberlöschmeisterin und zu Oberlöschmeistern sind Rebecca Lenz, Sebastian Gleser, Christian Grölz und Dominik Roggenkamp befördert worden. (seb)

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