Gerauer Straße wird zum Fluss

Viele Keller nach Bruch einer Leitung unter Wasser – Reparatur dauert zwei Wochen

ÜBERSCHWEMMUNG: Nach dem Wasserrohrbruch glich die Gerauer Straße am Sonntagmorgen einem Fluss. (Foto: Feuerwehr)

Mörfelden-Walldorf. Anwohner trauten am Sonntagmorgen ihren Augen nicht: Die Gerauer Straße glich mehr einem Fluss als einer Bundesstraße. Nach dem eine Hauptversorgungsleitung gebrochen war, flossen schätzungsweise eine Million Liter Wasser über den Asphalt. Volle Keller und ein flächendeckender Versorgungsausfall waren die Folge. Mit Verkehrsbehinderungen ist noch etwa zwei Wochen zu rechnen. 

Gegen 8.15 Uhr wurde der Rohrbruch gemeldet, und schnell waren Stadtwerke, Feuerwehr, Polizei und Bauhofmitarbeiter vor Ort. Dennoch dauerte es rund 45 Minuten, bis die Lage unter Kontrolle war. Da es sich um eine Transportleitung mit 35 Zentimeter Durchmesser handelt, mussten nach und nach sämtliche Schieber per Muskelkraft geschlossen werden, berichtete Erster Stadtrat Burkhard Ziegler.
In der Zwischenzeit waren umliegende Straßen sowie Keller geflutet. Als das Wasser wieder abfloss, bedeckte Sand Teile der Gerauer Straße. Denn durch den Rohrbruch wurden Bürgersteig und Kreisel unterspült. „Das Wasser ist richtig aus der Straße gesprudelt, es war schon heftig“, schilderte Anwohnerin Petra Adam-Dechert die Situation. Mit Sandsäcken habe man noch schnell versucht, den Keller trocken zu halten, allerdings ohne Erfolg. Bei Nachbarn sei zusätzlich noch Sand in die Häuser gelangt. 
Bei einer Messebaufirma lief Wasser in eine Lagerhalle. In der Daimlerstraße waren drei Tiefgaragen von Reihenhäusern betroffen. Die Freiwillige Feuerwehr Mörfelden rückte mit Tauchpumpen und Wassersaugern an. In einem Fall gelangte Wasser in einen Raum mit Öltank. Auch dort sei das Wasser entfernt worden, berichtete Feuerwehrsprecher Theo Hermann. Von dem Tank sei keine Gefahr ausgegangen. Die Mörfelder Wehr war mit fünf Fahrzeugen und 16 Feuerwehrleuten vor Ort. 
Betroffene Bürger sollen alles dokumentieren, sagte Burkhard Ziegler. Schäden übernehme die Versicherung der Stadtwerke. Wie hoch die Schadenssumme ist und was für Reparaturarbeiten ausgegeben werden muss, steht noch nicht fest. Keine Sorgen muss man sich wegen der Straßenbeiträge machen. Die Reparaturarbeiten in der Gerauer Straße sind nicht beitragspflichtig. 
Wie es zu dem Rohrbruch kommen konnte, ist unklar. Zwar müsse die Gerauer Straße durch den Schwerlastverkehr einen besonderen Druck aushalten, allerdings sei die Bundesstraße auch dafür ausgelegt. Gebrochen ist das Rohr mutmaßlich an einem zuletzt modernisierten Telekom-Kasten. Ob es einen Zusammenhang gebe, könne man wohl nicht klären, so der Erste Stadtrat. Die betroffene Leitung sei zwar älter, allerdings habe man mit ähnlichen Rohren bislang noch nie ein Problem bekommen.
Der Rohrbruch wird nun noch rund zwei Wochen für Probleme bei der Verkehrsführung sorgen. So lange dauert es laut Bürgermeister Heinz-Peter Becker voraussichtlich, das betroffene Leitungsteil auszutauschen und den unterspülten Kreisel zu reparieren. Bis zum Abschluss der Arbeiten wird der Verkehr über eine Ampelanlage geregelt, wobei die Gerauer Straße zwischen Diesel- und Daimlerstraße gesperrt bleibt. 
Betroffen sind auch die Buslinien 67 und 751. Seit Montag werden die Verbindungen innerorts umgeleitet und die Haltestelle Gerauer Weg in Fahrtrichtung Rathausplatz nicht angefahren. Fahrgäste werden gebeten, auf die Haltestelle am Rathausplatz auszuweichen. 
Ein Nachspiel wird der Wasserrohrbruch für die Verkehrsbehörde Hessen Mobil haben. Wie Bürgermeister Becker berichtete, war die Behörde am Sonntag für die Absperrung und Umleitungseinrichtung zuständig. Allerdings habe man sich dort geweigert zu kommen und auf den Schneefall verwiesen. „Das ist ein Unding. Es ist ihre Straße“, so Becker. Kurzfristig musste eine mobile Ampelanlage über eine Privatfirma organisiert werden. Gerauer Straße wird zum Fluss
Viele Keller nach Bruch einer Leitung unter Wasser – Reparatur dauert zwei Wochen 
Mörfelden-Walldorf (seb). Anwohner trauten am Sonntagmorgen ihren Augen nicht: Die Gerauer Straße glich mehr einem Fluss als einer Bundesstraße. Nach dem eine Hauptversorgungsleitung gebrochen war, flossen schätzungsweise eine Million Liter Wasser über den Asphalt. Volle Keller und ein flächendeckender Versorgungsausfall waren die Folge. Mit Verkehrsbehinderungen ist noch etwa zwei Wochen zu rechnen. 
Gegen 8.15 Uhr wurde der Rohrbruch gemeldet, und schnell waren Stadtwerke, Feuerwehr, Polizei und Bauhofmitarbeiter vor Ort. Dennoch dauerte es rund 45 Minuten, bis die Lage unter Kontrolle war. Da es sich um eine Transportleitung mit 35 Zentimeter Durchmesser handelt, mussten nach und nach sämtliche Schieber per Muskelkraft geschlossen werden, berichtete Erster Stadtrat Burkhard Ziegler.
In der Zwischenzeit waren umliegende Straßen sowie Keller geflutet. Als das Wasser wieder abfloss, bedeckte Sand Teile der Gerauer Straße. Denn durch den Rohrbruch wurden Bürgersteig und Kreisel unterspült. „Das Wasser ist richtig aus der Straße gesprudelt, es war schon heftig“, schilderte Anwohnerin Petra Adam-Dechert die Situation. Mit Sandsäcken habe man noch schnell versucht, den Keller trocken zu halten, allerdings ohne Erfolg. Bei Nachbarn sei zusätzlich noch Sand in die Häuser gelangt. 
Bei einer Messebaufirma lief Wasser in eine Lagerhalle. In der Daimlerstraße waren drei Tiefgaragen von Reihenhäusern betroffen. Die Freiwillige Feuerwehr Mörfelden rückte mit Tauchpumpen und Wassersaugern an. In einem Fall gelangte Wasser in einen Raum mit Öltank. Auch dort sei das Wasser entfernt worden, berichtete Feuerwehrsprecher Theo Hermann. Von dem Tank sei keine Gefahr ausgegangen. Die Mörfelder Wehr war mit fünf Fahrzeugen und 16 Feuerwehrleuten vor Ort. 
Betroffene Bürger sollen alles dokumentieren, sagte Burkhard Ziegler. Schäden übernehme die Versicherung der Stadtwerke. Wie hoch die Schadenssumme ist und was für Reparaturarbeiten ausgegeben werden muss, steht noch nicht fest. Keine Sorgen muss man sich wegen der Straßenbeiträge machen. Die Reparaturarbeiten in der Gerauer Straße sind nicht beitragspflichtig. 
Wie es zu dem Rohrbruch kommen konnte, ist unklar. Zwar müsse die Gerauer Straße durch den Schwerlastverkehr einen besonderen Druck aushalten, allerdings sei die Bundesstraße auch dafür ausgelegt. Gebrochen ist das Rohr mutmaßlich an einem zuletzt modernisierten Telekom-Kasten. Ob es einen Zusammenhang gebe, könne man wohl nicht klären, so der Erste Stadtrat. Die betroffene Leitung sei zwar älter, allerdings habe man mit ähnlichen Rohren bislang noch nie ein Problem bekommen.
Der Rohrbruch wird nun noch rund zwei Wochen für Probleme bei der Verkehrsführung sorgen. So lange dauert es laut Bürgermeister Heinz-Peter Becker voraussichtlich, das betroffene Leitungsteil auszutauschen und den unterspülten Kreisel zu reparieren. Bis zum Abschluss der Arbeiten wird der Verkehr über eine Ampelanlage geregelt, wobei die Gerauer Straße zwischen Diesel- und Daimlerstraße gesperrt bleibt. 
Betroffen sind auch die Buslinien 67 und 751. Seit Montag werden die Verbindungen innerorts umgeleitet und die Haltestelle Gerauer Weg in Fahrtrichtung Rathausplatz nicht angefahren. Fahrgäste werden gebeten, auf die Haltestelle am Rathausplatz auszuweichen. 
Ein Nachspiel wird der Wasserrohrbruch für die Verkehrsbehörde Hessen Mobil haben. Wie Bürgermeister Becker berichtete, war die Behörde am Sonntag für die Absperrung und Umleitungseinrichtung zuständig. Allerdings habe man sich dort geweigert zu kommen und auf den Schneefall verwiesen. „Das ist ein Unding. Es ist ihre Straße“, so Becker. Kurzfristig musste eine mobile Ampelanlage über eine Privatfirma organisiert werden. (seb)

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