Der Frost kann sie nicht stoppen

Rund 130 Teams bei der Marathonstaffel der LG Mörfelden – Demeke Wosene schnellster Läufer

START ZUR MARATHONSTAFFEL bei der 42. Winterlaufserie in Mörfelden. (Fotos: Schüler)

Mörfelden-Walldorf (msh). Mit der Marathonstaffel fand am vergangenen Sonntag die zweite Veranstaltung der 42. Winterlaufserie der LG Mörfelden im Waldstadion statt. Sieger wurde in diesem Jahr die LG Rüsselsheim mit Jörg Rendel, Carlos Yela und Demeke Woseme in 2:37:50 Stunden.

Vor allem Schlussläufer Demeke Wosene, der zwei der vier Teilstücke für seine Mannschaft übernahm, war der schnellste Läufer des Tages mit Zeiten von 36:12 und 37:07 Minuten. Das Team Ellguth Sports Networking gewann bei den Frauen, die Mixed Wertung holte sich das Team Deutsche Bahn und bei den Senioren war die Mannschaft der MTV Kronberg erfolgreich.
Rund 130 Teams hatten sich in diesem Jahr angemeldet und gingen bei Temperaturen von Minus sieben Grad auf den Rundkurs in den Treburer Oberwald. Bis zum Nauheimer Weg, in Richtung Mönchbruchmühle ging es im Wald, ehe die Läufer zum Waldstadion zurückliefen und nach etwas mehr als 10,5 Kilometern den Staffelstab an den nächsten Läufer weitergaben.

Laufkleidung im Zwiebellook

Die Temperaturen machten den Läufern dennoch zu schaffen, weshalb der Streckenrekord (2:17:28 des TSV Friedberg-Fauerbach aus dem Jahr 1998) zu keiner Zeit in Gefahr geriet. „Wir machen hier seit Jahren mit und die Marathonstaffel ist für uns eine Art Traditionswettkampf geworden“, erklärte Melanie Kleinschmidt, die mit dem Triathlon-Team vom KCR Sindlingen auf die Strecke ging. Insgesamt acht Mannschaften stellte dieser Verein aus dem Frankfurter Umland und gehörte damit wieder, zusammen mit Spiridon Frankfurt, zu den teilnehmerstärksten Vereinen. Die Temperaturen waren für sie zwar unangenehm, aber auch kein Problem. „Wir sind ja in Bewegung und unsere Laufkleidung ist im Zwiebellook gewählt“, sagte Kleinschmidt lachend, der es wichtig war, ihre Mannschaftkollegen nicht alleine dieses Rennen absolvieren zu lassen. Platz fünf war es für sie und ihre Teamkolleginnen im Wettbewerb der Frauenstaffeln am Ende, ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Gute Beteiligung trotz Kälteeinbruch

Organisator Hans Hormel freute sich über die gute Beteiligung trotz des plötzlichen Kälteeinbruchs. „Ein Grund warum unsere Veranstaltung so beliebt ist, liegt sicher darin, dass es zwar viele Marathon- und Halbmarathonveranstaltungen gibt, eine Marathonstaffel aber eher selten ist“, erklärte er. Dabei besteht ein Team zwar aus vier Läufern, nicht ungewöhnlich sei es jedoch, wenn eine Mannschaft aus einem einzelnen Läufer bestehen würde, der einfach gerne auch im Winter ein Rennen über 42,195 Kilometer absolvieren wolle. „Sie lassen wir gerne mitlaufen. Sie bekommen ihre Zeit aber nicht in die Wertung“, erklärte Hormel. Damit Mannschaften bei kurzfristigen Absagen von Teammitgliedern nicht ihre Teilnahme komplett absagen müssen, dürfen einzelne Läufer auch zwei Abschnitte laufen, wie es die späteren Sieger der LG Rüsselsheim I getan haben. Als Staffelstab dient der Zeitnahme-Chip, den die Läufer meistens am Arm trugen, um ihn in der Wechselzone im Waldstadion schnell an den Teamkollegen weitergeben zu können. „Auch am Bein haben wir den Chip schon gesehen, dann braucht man halt ein paar Sekunden in der Wechselzone länger“, so Hormel.
Punkt neun Uhr gab Achim Stiller den Startschuss und schickte die Läufer auf den Rundkurs, die ersten Läufer bogen gegen 11.37 Uhr unter dem Jubel und der Anfeuerung der Zuschauer und weiteren Läufer in die Zielgerade ein. „Wir geben den Läufern bis 13.30 Uhr den Kurs mit Zeitnahme zu absolvieren, danach kommen sie nicht mehr in die Wertung. Es gibt durchaus Mannschaften, die mal länger brauchen können“, sagte Hormel weiter.
Weiter geht es am 17. Februar mit dem Abschluss der 42. Winterlaufserie der LG Mörfelden mit dem Halbmarathon. 

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