Europäische Begegnungsstätte

Buddhistische Glaubensgemeinschaft Soka Gakkai baut Kulturzentrum in der Farmstraße

SYMBOLISCHER SPATENSTICH: Die Europaverantwortliche der buddhistischen Glaubensgemeinschaft Soka Gakkai International (SGI), Suzanne Pritchard, der SGI-Deutschland-Vorsitzende Matthias Gröninger, SGI-Mitglied Greta Kessner, Bürgermeister Heinz-Peter Becker, Renate Schellhaas von Unicef und der weitere SGI-Europaverantwortliche Hideaki Takaheshi (von links) begannen mit den Arbeiten am buddhistischen Kulturzentrum im Walldorfer Gewerbegebiet. (Foto: Schwappacher)

Mörfelden-Walldorf. Mit enthusiastischem Jubel und Applaus feierte die buddhistische Glaubensgemeinschaft Soka Gakkai International (SGI) den ersten Spatenstich für ihr europäisches Kulturzentrum in der Farmstraße.

Die Arbeiten am „Frankfurt Ikeda Peace Culture Centre“ sollen Ende des Jahres beginnen. Auf einer Nutzfläche von rund 1600 Quadratmetern sind neben einem großen Andachtssaal für 500 Besucher auch Seminarräume und Büros geplant.
Die SGI eröffnete bereits 1987 ihren Verwaltungssitz für Deutschland im Walldorfer Gewerbegebiet. Dieser soll bestehen bleiben, auch nachdem das Kulturzentrum fertiggestellt ist. Die Einweihung des Zentrums auf dem Gelände des früheren amerikanischen Offiziersclubs „Onkels Tom Hütte“ ist für 2014 vorgesehen. Es trägt den Namen des japanischen SGI-Präsidenten Daisaku Ikeda.
Die zahlreichen Gäste begrüßte der SGI-Deutschland-Vorsitzende Matthias Gröninger, der an die vielen gemeinsamen Arbeitssitzungen mit dem Architekten Heinrich Wagner erinnerte. Zusammen plante man ein zweigeschossiges Gebäude in T-Form mit einem Flachdach.
Die Fassade wird mit hellem Naturstein verkleidet. Der Eingangsbereich liegt an der Farmstraße, während der große Versammlungssaal und die Seminarräume nach hinten ausgerichtet sind und einen Blick auf den Garten bieten.
Das Zentrum ist als wichtige Begegnungsstätte für SGI-Mitglieder aus ganz Europa gedacht, erklärte Leonardo Duricic. „Wir werden hervorragende Gastgeber sein“, sagte der Generaldirektor für Deutschland. Dabei wolle man sich auch mit den Bürgern von Mörfelden-Walldorf austauschen und in Kontakt kommen. Neben spirituellen Veranstaltungen soll es Raum für Poesie, Kunst und Musik geben, führte Duricic aus.
Mit dem Kulturzentrum wolle man einen Beitrag zur Stärkung der europäischen Idee leisten, betonte die SGI-Europaverantwortliche Suzanne Pritchard, die aus England anreiste. Das Zentrum soll der Ausgangspunkt für einen neuen Abschnitt der Friedensbewegung in Europa werden, so Pritchard.
Der Wahlspruch von Mörfelden-Walldorf – „Stadt der Vielfalt“ – treffe auch auf religiöse Aspekte zu, sagte Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) in seinem Grußwort. Es sei eine Auszeichnung für die Kommune, dass sich die SGI für Mörfelden-Walldorf entschieden habe.
In Deutschland zählt die buddhistische Glaubensgemeinschaft rund 6000 Mitglieder. Weltweit gehören ihr etwa zwölf Millionen Menschen in über 190 Ländern an. (seb)

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