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Etliche halbe Hähnchen verspeist

Zum 37. Gickelfest der Kleintierzüchter strömen tausende Besucher

KEIN SITZPLATZ MEHR FREI: Richtig eng wurde es auf dem Vereinsgelände der Walldorfer Kleintierzüchter, wo das beliebte Gickelfest gefeiert wurde. (Foto: Schwappacher)

Mörfelden-Walldorf. Drei Tage lang wurde bei den Walldorfer Kleintierzüchtern gefeiert. Die 37. Auflage des Gickelfests lockte Besucher aus dem ganzen Kreisgebiet an die Gundwiesenhalle. Dort gab es Livemusik bei freiem Eintritt und es wurden wieder unzählige halbe Hähnchen verspeist.

Dabei gehe es auch ums Sehen und gesehen werden, sagte Helmut Körbs. „Denn hier trifft man die wieder, denen man sonst im ganzen Jahr nicht begegnet“, brachte der Vereinsvorsitzender das inoffizielle Fest-Motto auf den Punkt. An einem guten Wochenende kommen bis zu 3500 Besucher, und läuft man zwischen den Tischreihen umher, entdeckt man schnell bekannte Gesichter.
Dabei ist freitags ein eher jüngeres Publikum vor Ort, dem diesmal von der Musikgruppe Eine Band Namens Wanda eingeheizt wurde. Wie an allen Tagen fand man nur noch schwer einen Sitzplatz unter freiem Himmel. Und das, obwohl die Kleintierzüchter insgesamt 850 Bierzeltgarnituren aufgebaut hatten.
Schon am Mittwoch starteten dafür die Vorbereitungen. Rund 100 Helfer seien dann während des Festes auf den Beinen, erzählte Körbs in einer ruhigen Minute. 
An den Ständen arbeiten längst nicht nur Vereinsmitglieder im Schichtbetrieb. Freunde und Unterstützer seien unverzichtbar, betonte der Vorsitzende. Denn es werde immer enger mit den helfenden Händen. Viel zu tun war auch am Samstag, der mit einem Frühschoppen begann. Am Abend übernahmen dann Leon Summer und seine Band die Bühne.
Auch am letzten Tag öffneten sich die Türen zum Vereinsgelände schon am Vormittag. Zunächst sorgte die Gruppe The Dreams für Stimmung, danach übernahm DJ Jörg mit seiner Schlagerparade.
Die mit Abstand heißeste Aufgabe hatten die Mitarbeiter im Hähnchenwagen. An einem richtig guten Festwochenende gehen hier mehr als 2000 Portionen halbe Hähnchen über die Theke. Der Grill werde um neun Uhr angeworfen, damit eine Stunde später alles fertig sei, erzählte Gisela Mendel. Zusammen mit Beate Blum betrieb sie das Hähnchen-Mobil und war seit mehr als 30 Jahren beim Gickelfest dabei. Nun verabschieden sich die beiden aber in den verdienten Ruhestand. „Ich werde jetzt 70 Jahre, da wird es Zeit“, lachte Mendel. 
Das Fest der Kleintierzüchter sei ihr über die Jahrzehnte ans Herz gewachsen, weshalb ihr der Schritt nicht ganz leicht fiel. Damit es wie gewohnt weitergehen kann, haben die beiden einen würdigen Nachfolger gefunden und sich darum gekümmert, dass auch beim 38. Gickelfest alles glatt läuft. Denn um eine so große Veranstaltung bewirten zu können, brauche es einiges an Erfahrung und gute Mitarbeiter, sagte Mendel. 
Während das nächste Gickelfest in der Jahresplanung des Hähnchen-Mobils keine Rolle mehr spielt, denkt Vorsitzender Körbs bereits an 2019. Die Bands werden schon jetzt gebucht und auch die Helfer müssen sich den Termin im Kalender markieren. Einige nehmen sich sogar extra Urlaub, sagte Körbs. 
Mit den Einnahmen des Gickelfests wird das eigentliche Vereinsleben finanziert. So wird mit dem Geld etwa die Ausrichtung der Südhessenschau bezahlt, die Anfang Oktober stattfindet und bei der Hasen, Kaninchen und Geflügel in der Gundwiesenhalle zu sehen sind. (seb)

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